Beiträge von MrMKL

    Hallo Explorergemeinde!


    Ich bin ja schwanger, meinen Mach E in einen Explorer zu tauschen.

    Warum das? Ich hatte den Explorer als Ersatzfahrzeug anlässlich des Werkstattaufenthalts meines Mach E (händische software-updates der Module) - das hätte ich besser nicht tun sollen…

    Die Fahreigenschaften des Explorer (RWD) haben mich angefixt, finde ich schon sehr stark, vor allem die Leichtigkeit, mit der sich der Explorer fahren lässt, leider konnte ich die Assistenzsysteme nicht testen, da sie total ausgefallen waren.

    Das Auto lässt mir keine Ruhe, ich habe auch ein, wenn auch mit Verlust behaftetes Ankaufangebot meines Mach E erhalten, so dass ich so ungefähr im 8. Monat schwanger bin, einen Explorer zu kaufen.

    Nun werde ich übernächste Woche das Objekt meiner Begierde als AWD probefahren. Den AWD deswegen, weil er steht mit Vollausstattung beim Händler, die Farbe ist auch ok, der Preis scheint mir auch in Ordnung (verglichen mit dem Markt und einer großen Autoverkaufsplattform), obwohl mir die Spritzigkeit des RWD völlig ausreichen würde, ich war erstaunt, über die Power des gleichstarken Antriebs verglichen mit meinem Mach E, der sich gegen den Explorer schwerfällig anfühlt und in der Beschleunigung klar das Nachsehen hat.

    Nun kann man erstaunlicherweise wenig über den Allrad-Explorer lesen und wenn, dann beklagen sich die Autoren über den hohen Verbrauch des AWD, insbesondere auf der Autobahn jenseits der 110km/h…

    Mein Mach E (RWD, großer Akku) braucht auf der Bahn bei 130km/h zwischen 22-24kWh, mit Heizung >22Grad im Winter auch gerne 26, bei Vollstrom auch gerne >34-40kWh.

    Lange Rede, wenig Sinn - was meint ihr, Butter bei die Fische und die Hose runtergelassen - verbraucht der Explorer AWD so viel mehr als der RWD? Ich habe von Verbäuchen im Winter bei Heizung und 130km/h von lockeren >25kWh trotz WP gelesen…ist das der Preis für mehr An- und Vortrieb, wie sind eure Erfahrungen in der Praxis mit dem AWD?

    Mein grundsätzliches Fahrprofil:

    Regelstrecken 60% Landstraße bei 70-80km/h

    Stadt 30%

    Autobahn 10%


    Auf den bisher wenigen Reisen mit dem Mach E -gerne an die Ostsee aus Richtung Berlin- bin ich natürlich bei 130km/h mit einer Ladefüllung locker hingekommen (91kw Kapazität Netto), der Verbrauch lag so bei ca. 24kWh.

    Wenn ich jetzt den 79kw-Akku des Explorers nehme (ich weiß gar nicht, ob das tatsächlich die verfügbare Kapazität ist oder ob das Brutto ist) und die Verbrauchsberichte über den AWD zugrunde lege, habe ich Sorge, die 300km an den Zielort bei 130km/h überhaupt in einem Rutsch zu schaffen (meine „bessere Hälfte“ wäre da mit einem auf dieser vergleichsweise kurzen Strecke notwendigen Ladestopp nicht sehr amused)…

    Wie seht ihr das…bitte aber nicht mit „geschönten“ Werte aus dem BC argumentieren, sondern realistische Lade-/Verbrauchswerte, wie sieht es mit dem Verbrauch und der Reichweite des AWD auf Reisen aus?

    Ich schätze ein, dass der Verbrauch zu meinem Fahr- und Streckenprofil sich bei ca. 16kWh mit etwas Fahrspaß ( ;) ) einpendeln würde, was ich völlig ok fände…


    Danke euch im Voraus für eure Geduld mit mir und meinen Fragen…

    Grüße

    Max

    Sorry, aber ich muss noch einmal nachfragen, ist mir noch nicht klar geworden:


    Unabhängig von der Abfahrtprogrammierung, bei der auch der HV vorgewärmt wird - Wenn ich meinetwegen ad hoc entscheide, ich möchte in 15 Minuten losfahren, kann ich dann über die App den Innenraum klimatisieren, also im Sommer kühlen, im Winter heizen? Klar, der Akku wird dann nicht gewärmt…

    Wenn ich im Mach E zB die „Adhoc-Klimatisierung“ im Winter aktiviere (ich kann die Temperatur in der App einstellen), ist die Scheibe frei und der Innenraum in 10-15 Minuten warm, genauso umgekehrt im Sommer, das Auto ist mit einem kurzen Vorlauf im Innenraum in 10-15 Minuten gekühlt…(mein Schnuffi weiß diese Funktion genauso zu würdigen wie Herrchen und Frauchen🥴)


    Grüße

    …mit „Fernstart“ meinte ich auch das adhoc-Aufwärmen des Innenraums, wenn man zB spontan losfahren möchte und nicht die Abfahrt programmiert hat (die Abfahrtprogrammierung braucht -zumindest beim Mach E- je nach Außentemperatur bis zu 1 Stunde Vorlauf zum „Vorglühen der HV“ vor der Abfahrt und benötigt eine Anstöpselung an eine aktive Wallbox), sondern wie eine Standheizung „ich will in 15 Minuten losfahren“ nutzen will (diese Funktion heißt beim Kuga und beim Mach E „Fernstart“ und gibt es neben der Abfahrtprogrammierung).


    Dann scheint mir ja die Abfahrtprogrammierung letztendlich die einzige „aktive“ Steuerungsfunktion der FPA zu sein, die direkt mit dem Auto kommuniziert und im Auto etwas auslöst…


    Grüße

    oh, und die 12V-Batterie ist damit fein?

    Es soll ja das eine oder andere E-Fahrzeug geben, was leider sehr früh mit der 12V zu schwächeln…und dann ein dauerhaft gesteckter OBD…🤔 Aber um so besser, wenn das funktioniert.

    Würdest du freundlicherweise einfach mal nen Blick drauf werfen, ob zB sowas Inhalt von Carscanner beim Explorer ist?



    Screenshot_20260301_163039_Car Scanner_Original.jpg


    Grüße

    OT

    …na ich finde 90% bei 130000km gar nicht so schlecht…🤷🏻‍♂️

    Da liegt man mit dieser km-Leistung teilweise bei Verbrennern schon in einem Bereich, der einen Wiederverkaufswert auf „abgeschrieben“ setzt…🥴 (ich hatte mich diesbezüglich anlässlich eines gerichtlichen Verfahrens schon sehr gewundert, welche Laufleistungen für die Beurteilung des Restwertes eines Verbrenner-Fahrzeugs angesetzt werden)

    Meine Ladungen liegen idR auch zwischen 20-80%, wie ich schrieb, 100% in größeren Monatsabständen, um die Zellen anzugleichen - und das auch nur, wenn das Auto nach der 100%-Ladung zeitnah bewegt und der Ladestand somit auch wieder runtergefahren wird.


    Ich kann irgendwie nicht so richtig nachvollziehen, wenn in der „Öffentlichkeit“ kolportiert wird, dass Akkus von E-Autos nach 5 Jahren nichts mehr leisten…damit kann man natürlich auch die Ablehnung der E-Mobilität anheizen.

    Es werden sich sicherlich auch immer mehr „Akkuaufbereiter“ etablieren, die in Akkus „schwache“ Zellen zielgenau identifizieren können und ganz gezielt diese Zellen austauschen.

    So eine Firma gibt es u.a. in Berlin, da kostet das Aufberreiten eines defekten Autoakkus nur ein 5tel eines Neuakkus…


    Zum Thema:

    Ich habe mal den „Spritmonitor“ ausprobiert, bin aber irgendwie damit nicht „warm geworden“.

    Ich habe mir eine Excel-Datei gebastelt, mit der ich in Form eines Fahrtentagebuchs die Verbräuche sowohl hinsichtlich der jeweils verfahrenen SOC als auch der geladenen kWh ablesen kann…


    Grüße

    Hallo,


    ich habe über die Sufu nur „Andeutungen“ zum Thema OBD und Auslesen von Daten gefunden, daher hier in einem neuen Thema meine Frage:


    Funktioniert im Explorer ein OBD-Dongle mit der Software „Carscanner“ zum Auslesen von Fahrzeugparametern wie zB den SOH?

    Und wenn ja, würde jemand, der das nutzt, mal beispielsweise die Hauptseite einer Datenanzeige hier per Foto einstellen?


    Gibt es hier Anwender von Forscan, die sinnvolle Funktionen damit freigeschaltet haben?


    Vielen Dank im Voraus

    Grüße