du selbst argumentierst doch fern vom akku: eben beim PHEV schon so klein, macht man es sich mit 20-80 nochmals kleiner.
aber hast du dann selbst kein dokument beizusteuern? für dein PHEV? was wird herstellerseitig dort dokumentiert?
Wobei es beim PHEV nicht die entscheidende Rolle spielt, wenn der Akku durch Degradation 20% verliert, man hat ja noch den Verbrenner.
Grundsätzlich finde ich das PHEV-Konzept gar nicht schlecht, wenn jemand viel Langstrecke fährt. Ich hatte selbst ein Jahr lang ein PHEV (Hyundai Tucson) den jetzt meine Tochter als Firmenwagen fährt. Meine tägliche Pendelstrecke konnte ich rein elektrisch fahren, dazu mußte ich aber beim Büro und zu Hause laden. Der Wagen hatte 3 entscheidende Nachteile. Einphasig laden mit 3,7 kW ist zu langsam, er konnte nicht elektrisch heizen und hat im Winter den Verbrenner angeschmissen um Wärme zu generieren, auf der AB hat er zu viel verbraucht bei 130/140 hat der 10 Liter Super verbraucht.
Optimal finde ich beim PHEV die Verbindung mit Dieselmotor, weil man so auf Langstrecke auch sparsam unterwegs ist. Mein Bruder fährt sehr viel Langstrecke (wöchentlich München mit 200 km einfach und alle paar Wochen Berlin oder Wien mit 600 bzw. 400 km einfach) und hat aktuell einen E-Klasse Kombi als Diesel-Plugin. Der kann 2-phasig laden, kann elektrisch heizen und verbraucht auf Strecke bei seiner Fahrweise zwischen 5 und 5,5 Ltr. Diesel. Die elektrische Reichweite liegt bei rund 60 km (im Winter weniger).
Und hier hat Mercedes deutlich nachgelegt. Der bekommt jetzt im Juni ein GLC Coupe als Diesel Plug-in. Der hat jetzt über 20 kWh Akku und macht 123 km WLTP (sollten ehrliche 80 - 90 km sein). Zudem kann er 3-phasig mit 11 kW AC-Laden und es wurde auch die DC-Option (50 kW) mitbestellt. So kann man auch auf Strecke, wenn man sowieso Pause macht, den Akku wieder vollladen.
Ich bin da echt schon neugierig, wie sich das in der Praxis bewährt.