Beiträge von Heinz15

    du selbst argumentierst doch fern vom akku: eben beim PHEV schon so klein, macht man es sich mit 20-80 nochmals kleiner.


    aber hast du dann selbst kein dokument beizusteuern? für dein PHEV? was wird herstellerseitig dort dokumentiert?

    Wobei es beim PHEV nicht die entscheidende Rolle spielt, wenn der Akku durch Degradation 20% verliert, man hat ja noch den Verbrenner.


    Grundsätzlich finde ich das PHEV-Konzept gar nicht schlecht, wenn jemand viel Langstrecke fährt. Ich hatte selbst ein Jahr lang ein PHEV (Hyundai Tucson) den jetzt meine Tochter als Firmenwagen fährt. Meine tägliche Pendelstrecke konnte ich rein elektrisch fahren, dazu mußte ich aber beim Büro und zu Hause laden. Der Wagen hatte 3 entscheidende Nachteile. Einphasig laden mit 3,7 kW ist zu langsam, er konnte nicht elektrisch heizen und hat im Winter den Verbrenner angeschmissen um Wärme zu generieren, auf der AB hat er zu viel verbraucht bei 130/140 hat der 10 Liter Super verbraucht.


    Optimal finde ich beim PHEV die Verbindung mit Dieselmotor, weil man so auf Langstrecke auch sparsam unterwegs ist. Mein Bruder fährt sehr viel Langstrecke (wöchentlich München mit 200 km einfach und alle paar Wochen Berlin oder Wien mit 600 bzw. 400 km einfach) und hat aktuell einen E-Klasse Kombi als Diesel-Plugin. Der kann 2-phasig laden, kann elektrisch heizen und verbraucht auf Strecke bei seiner Fahrweise zwischen 5 und 5,5 Ltr. Diesel. Die elektrische Reichweite liegt bei rund 60 km (im Winter weniger).


    Und hier hat Mercedes deutlich nachgelegt. Der bekommt jetzt im Juni ein GLC Coupe als Diesel Plug-in. Der hat jetzt über 20 kWh Akku und macht 123 km WLTP (sollten ehrliche 80 - 90 km sein). Zudem kann er 3-phasig mit 11 kW AC-Laden und es wurde auch die DC-Option (50 kW) mitbestellt. So kann man auch auf Strecke, wenn man sowieso Pause macht, den Akku wieder vollladen.


    Ich bin da echt schon neugierig, wie sich das in der Praxis bewährt.

    Übel sind die Fehlerkennungen. Auf meinem Weg zur Arbeit habe ich eine Falschanzeige, die immer kommt (nur bei MEB-Fahrzeugen). Da biegt halblinks eine Anliegerstraße von der Hauptstraße ab und gleich an der Hauptstraße steht das 30 - Schild, das nur für diese Anliegerstraße gilt.


    Auf dem Rückweg von der Arbeit habe ich zwei 20er Tempolimits auf der Ruselbergstrecke abwärts. Die zeigt aber jedes Fahrzeug an. Unter dem 20 Schild ist ein weißes Schild mit Beschreibung, dass dies vom tatsächlichen Gesamtgewicht (ich meine 7,5 to) abhängt und Busse ausgenommen sind. Der Text ist wohl zu viel für jede Schildererkennung.

    ... man darf aber beim Nerven zum Einen die Tachoabweichung nicht vergessen und zum Anderen dass Tempolimits teilweise falsch erkannt werden. Wenn ich laut Tacho Tempolimit +10 fahre und die Toleranzen abziehe, kostet das wenn überhaupt, nicht viel.

    ... da ist es doch weniger Aufwand, beim Start die Meldung einfach zu deaktivieren. Ist dreimal auf den Bildschirm tippen. Erst oben links aufs Auto tippen, dann auf Geschwindigkeitswarnung und zum Schluß wieder auf den Homebildschirm. Da entwickelt man recht schnell einen gewissen Automatismus ;)

    Hier noch eine andere Quelle: https://emobilitaetblog.de/e-a…darauf-sollte-man-achten/


    ... nach unten scrollen, dann findet man das.


    Zitat

    Es wird empfohlen, das E-Auto nicht mit einer vollen Batterie in die „Pause“ zu schicken. Dadurch wird das Risiko einer beschleunigten Alterung der Zellen in den Batterien verringert. Außerdem ist es nicht ratsam, das Elektroauto bei längerem Stillstand an die Ladestation anzuschließen, da die Batterie dadurch überladen werden und Schaden nehmen könnte.

    Stattdessen ist es am besten, wenn der Ladestand Ihres Elektroautos zwischen 20 und 50 Prozent bleibt. Dadurch wird sichergestellt, dass Ihr E-Auto nach der langen Standzeit sofort wieder einsatzbereit ist, ohne dass es durch Selbstentladung zu viel Ladung verloren oder durch Überladung einen anderen Schaden erlitten hat.

    ... ansonsten vergleiche ich das, wie hier schon geschehen, das am ehesten mit dem Hochdrehen mit kaltem Motoröl beim Verbrenner.

    Kann man machen und während eines Leasingzeitraums wird man auch keine Probleme bekommen, aber gut ist es trotzdem nicht.

    Und ich bin eben, unabhängi davon ob ein Auto geleast oder gekauft ist, der Meinung, dass auch der nächste Besitzer noch Freude dran haben sollte.

    Wenn man Dinge deaktiviert, die gesetzlich vorgeschrieben sind, verliert man die Betriebserlaubnis.


    Bei anderen Herstellern gibt es frei programmierbare Tasten, wo man die Deaktivierung drauflegen kann und ein Tastendruck genügt. Wobei man sagen muß, dass der Warnton beim Explorer nicht so nervig ist, wie teilweise bei anderen Herstellern.