Beiträge von smartuser

    So ich wollte mal mein Langzeitverbrauch nach knapp 9000 km Preis geben 😅.Auto habe ich seit 10/24

    Zu 99 % nur Stadt und Landstraße also Geschwindigkeiten zwischen 50 und 100.

    Das Auto hat bis jetzt nur 2-3 mal die Autobahn gesehen.

    Vielen Dank für die Info. Gibt es vielleicht Werte mit dem Unterschied zwischen Sommer und Winter? Meine Vermutung wäre, dass bei dem Fahrprofil, welches geschildert wird, der Verbrauch im Sommer in der Nähe der 15 kWh liegen sollte, was wirklich gut wäre. Wir lagen mit unserem iX1 im Juni (leistungsmäßig etwa vergleichbar), wo wir kaum Autobahn gefahren sind, bei knapp 16 kWh auf 100 km. Im Juli, wo wir in Urlaub waren, waren es etwa 10 % mehr, weil hoher Autobahnanteil. Im August, wo es wieder weniger Autobahn war, sind wir bis jetzt bei 15,7 kWh/100 km. Autobahn generell nicht schneller als 130. Bin schon auf den Explorer-Verbrauch gespannt.

    Na da bin ich schon am Winter gespannt.

    Hab meinen Explorer seit Mitte Mai also seit 3 Monaten und hab ein sehr ähnliches Fahrprofil.

    Bin aber derzeit nach ca. 2750 km bei einen durschnitt Verbrauch von 16,8 kw/100km. Super Wert für einen AWD mit 20" Felgen finde ich.

    Die Neugierde wächst bei mir wie der Durschnitt im Winter in die Höhe schießen wird :D

    Der Anstieg im Winter wird hauptsächlich durch das Fahrprofil bestimmt. Bei vielen Kurzstrecken, bei denen das Auto in den Pausen auskühlt, ruiniert die Heizung den Schnitt. Bei Langstrecken ist der Unterschied zwischen Sommer und Winter deutlich geringer, weil relativ weniger Strom zum Heizen gebraucht wird. Wir fahren seit drei Jahren nur noch elektrisch und haben so schon drei Winter hinter uns. Es hilft auch, wenn man eine eigene WB hat, das Auto vor dem Losfahren an der WB vorzuklimatisieren, da dann der Strom für das Aufheizen des Innenraums nicht aus dem Akku gezogen wird.

    Der Verbrenner hat im Winter den Vorteil, dass er mit den 70% Abwärme, die ansonsten nutzlos verpuffen. heizen kann. Das schlägt sich nicht im Kraftstoffverbrauch nieder.

    Den Vergleich mit der BMW-App beim i4 möchte ich gar nicht anstellen, das ist für mich von denen, die ich kenne, die Beste. Da kann man sich z.B. auch Ladekurven anzeigen lassen, hat auf die einzelnen Strecken Zugriff mit Durchschnittsgeschwindigkeit, Durchschnittsverbrauch usw..


    Besonders toll finde ich auch, dass der BMW im Auto bei den verschiedenen Verbrauchseinstellungen (ab Start, ab Laden, ab Werk und individual) auch die Strommenge anzeigt, die man rekuperiert hat.


    Da gäbe es bei Ford noch reichlich Verbesserungspotenzial ...

    Dem kann ich nur uneingeschränkt zustimmen. BMW ist der Goldstandard.

    Wir laden mit EVCC als Add-on in Home Assistant (EVCC gibt es natürlich auch als Standalone Programm). Da kann ich unabhängig vom Auto vieles besser steuern (bei uns auch weit besser als über die Wallbox direkt und mit intelligenter Einbeziehung des Hausspeichers). Setzt aber eine Wallbox voraus, die von EVCC unterstützt wird. Da sehe ich dann für jeden Ladevorgang, wieviel PV-Überschuss ich verwendet habe, was insgesamt in welcher Zeit geladen wurde und für welches Fahrzeug. Und kann den Ladevorgang einfachst so steuern, dass ich praktisch nur mit PV-Überschuss lade (der Ladevorgang wird automatisch gestoppt, wenn der Überschuss nicht ausreicht und startet wieder automatisch, wenn der Überschuss wieder reicht). Dann komme ich auf einen PV-Anteil von mehr als 95 %. Im Modus Min+PV wird immer mit dem Mindeststrom geladen (5-6 A pro Phase)), so dass der Strom aus der Batteriie kommen kann, die ja bis zu 4,6 kW liefert. Den Ziel SoC kann ich in EVCC auch während des Ladens verändern (wobei EVCC aber nie über den im Fahrzeiig eingstellten SoC hinaus lädt). Und kann einstellen, bis zu welchem Prozentsatz mein Hausspeicher entladen werden darf.

    Leider liefert FORD keine Daten über eine API, was dann manche Funktionalität von EVCC verhindert. Z.B. die Änderung des Ziel-SoC - EVCC erhält ja die Daten zum Ladestand vom Auto nicht. BMW und Smart haben da keinerlei Berührungsängste. Da ist die Ladesteuerung ziemlich optimal.

    Die Ladeplanung ist wirklich nicht gut.

    Da es nur Software sein kann, lohnt tatsächlich ein Blick rüber zu BMW oder Kia.

    Wir haben auch einen BMW und unser Sohn fährt einen Kia. Die Planung bei BMW ist zwar besser, aber nicht wirklich gut, wir nutzen sie daher nicht. Unser Sohn ist gerade in Holland - was ihm die Kia Ladeplanung vorgeschlagen hat, war grotesk.Wenn ich bei ionity laden will, gehe ich in die Ionity App und lasse mir dort die Ionity-Säulen anzeigen. Und plane dann die Reise. Das hat noch immer gut funktioniert.

    Eine Ladeplanung für Fernreisen, die einen Filter nur im näheren Umkreis berücksichtigt ist für mich reichlich sinnfrei. Frage mich schon, wer auf eine solche Idee kommt.

    ... ich hab letztens mal wieder ein wenig in der App rumgespielt.


    Wenn ich auf "Abonnements" tippe sehe ich da jetzt auch "vernetzte Navigation" mit dem Vermerk "Aktivierung ausstehend". Allerdings finde ich nichts, wo ich das aktivieren kann. Auch nicht, wenn ich mit dem PC in meinen Ford Account gehe.


    Ach ja beim Blue Oval Charge Network habe ich immer noch kein Ablaufdatum in der App stehen, aber der Status ist "aktiv".

    Bei mir finde ich nicht einmal den Eintrag "vernetzte Navigation". Die App ist erst vor einer Woche neu installiert.

    Blöd ist, klickt man auf Vorklimatisieren, dauert es gefühlt ewig, bis die Rückmeldung in der App erscheint und man dann erst Sitzheizung, Scheiben und Temperatur einstellen kann.

    I

    Auch mein Eindruck ist, dass die Reaktionszeiten der App aussergewöhnlich lang sind. Könnte an der Leistungsfähigkeit der Server bei FORD liegen. Bei unserem BMW geht es deutlich schneller (obwohl auch da machmal eine Verlangsamung auftritt, wenn die Server stark beansprucht werden).

    Vielleicht - um nicht auf Zauberei schließen zu müssen - haben sich Wallbox und Auto auch aneinander gewöhnt 8)

    IT und EDV sind manchmal schon eine Wundertüte mit überraschenden Ergebnissen. Aber schön, dass bei Dir die gefundene Lösung funktioniert. Nachdem wir ja mit dem Explorer bislang keine Probleme hatten, scheint Plug & Charge das Problem gewesen zu sein. Das haben wir ja nicht.

    Mein Verdacht ist, dass das mit der Kommunikation zwischen Wallbox und Auto nicht einheitlich gelöst und standardisiert ist. Da können dann sowohl das Auto als auch die Wallbox Probleme machen.

    Habe SMA Produkte mit Wechselrichter und Speicher im Einsatz. Als Wallbox die Stromat–I. Insgesamt laden bis zu 4 E–Autos getrennt über RFID, teilweise mit Dienstwagenabrechnung. Gesteuert über ein HMS System von SMA. Ebenfalls sind sonstige Verbraucher im Haushalt angeschlossen. Reines Überschussladen kann deshalb nicht alleine genutzt werden.. EVCC kann ich leider nicht einsetzen, da keine Schnittstelle zur Wallbox. Bin aber mit der bisherigen Handhabung zufrieden.

    Recht hast du allerdings mit dem Funktionsumfang der Ford App. Im Gegensatz zu BMW nur ein Bruchteil. Insbesondere fehlen wertvolle Statistiken und Verbrauchsaussagen.

    Bei uns ist es ein Speicher von Sonnen, eine Wallbox von Sonnen sowie ein Wechselrichter von SMA. Laden läuft über EVCC als addon in Home Asiistant. Das ist sehr angenehm. Das ganze Haus wird über Home Assistant gesteuert (Jalousien, Markisen, Türkommunukation, Feuermelder, Reed-Kobntakte an den Fenstern etc>).

    Wir haben drei E-Autos (smart, BMW und den Explorer). Unser Sohn hat einen Kia.

    Unserer Erfahrung nach (die haben wir beim smart gemacht) kann es bei längeren Ladeunterbrechungen dazu kommen, das das Auto in den "Tiefschlaf geht (alle Systeme schalten ab) und dann das Wiederhochfahren über den Impuls von der Wallbox beim erneuten Start des Ladevorgangs nicht mehr klappt. Beim Smart haben wir das bei Unterbrechungen von mehr als 2 h erlebt, der BMW und der Kia haben da nie Probleme gehabt.

    Beim Smart hat es geholfen, das Auto durch Nutzen einer Funktion in der App (die zu einem Datenaustausch mit den smart-Servern führt) wieder "aufzuwecken" Dann hat das Laden wieder funktioniert.

    Beim Explorer haben wir bislang noch keine Probleme gehabt. Plug & Charge kann bei uns kein Problem sein, weil wir das Blue Oval Netzwerk nicht nutzen und damit Plug & Charge nicht automatisch aktiviert wird.

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    Alle Wallboxnutzer in Verbindung mit einer PV Anlage verstehen schon die Ausführungen von smartuser. Ob sie aber die gleiche Sicht und die daraus zu ziehenden Folgerungen haben, wage ich allerdings zu bezweifeln.

    Interessehalber: Warum? Eine gute Steuerung des Überschussladens mit Ziel-SoC sollte für jeden Wallbox-Besitzer mit PV interessant sein. Bin aber gern bereit dazuzulernen.Hängt am Ende natürlich auch davon ab, wiei ntelligent ide Wallbox selbst ist. In unserem Fall funktioniert die Steuerung über EVCC als add-on in Home Assistant weit besser als mit der App der Wallbox selbst. Wenn vom Auto die Daten da sind - was halt die Einschränkung beim Explorer ist. Sicher geht es auch ohne intelligente Steuerung - man verschenkt aber Potenzial.


    Wenn es um die anderen Funktionen geht (Ladeplanung. Tür öffnen etc.), ist das natürlich meine persönliche Beurteilung aus jahrelanger Erfahrung mit E-Autos. Das muss und soll jeder für sich selbst nach seinem Anforderungsprofil entscheiden. Meine persönlichen Prioritäten sind halt wie beschrieben. Mir liegt es aber fern, andere von meiner persönlichen Sichtweise überzeugen zu wollen.


    Wäre alles einfach, wenn FORD wie andere Hersteller (KIA, Smart, BMW um nur drei mir direkt bekannte Beispiele zu nennen) eine API zur Verfügung stellen würde. Dann könnte jeder für sich entscheiden ob und in welchem Umfang er die Möglichkeiten nutzt. Bei smart und BMW (die fahren wir selber) sehe ich in Home Assistant unter anderem die Daten meiner 12 V Batterie, den Reifendruck, ob Lichter an sind und vieles mehr, was ich persönlich nützlich finde. Und schaffe an der heimischen Wallbox einen Solaranteil von 95 %, teilweise sogar mehr beim Laden. Das ist schon ein Kostenfaktor. Beim Explorer ist das wgen fehlender daten schwieriger (wenn auch nicht unmöglich). Interessanterweise sehe ich in Home Assistant sogar mehr Informationen als in der App von BMW oder Smart selbst.


    Bin als intensiver Smart Home Nutzer aber vermutlich auch nicht der Normalfall, das räume ich gern ein.


    Andererseits: Bin auch 40 Jahre ohne die ganzen elektronischen Gimmicks Auto gefahren und immer heil am Ziel angekommen. Meine Frau ist eine perfekte Kartenleserin - das hat uns schon oft geholfen (trotz Navi). Daher haben wir auch immer noch einen analogen Atlas im Auto (unsere Kinder wären mit einer analogen Karte aufgeschmissen)...Und das Öffnen der Türen mit dem Schlüssel beherrschen wir auch noch, wenn es nötig werden sollte.

    Wobei: Das Öffnen der Heckklappe mit Fusskick lernt man mit der Sprudelkiste oder Einkaufstaschen in den Händen durchaus zu schätzen...