Beiträge von smartuser

    Mal was zum Thema Verbrauch bei Gegenwind und mit Fahrrad Heckträger.

    Ich kenne unsere Strecke nach Holland ja jetzt seit Jahren und weis wie sich der Verbrauch da verhält.

    Letztens sind wir aber bei Sturm von vorn und mit 2 Fahrrädern auf dem Heckträger gefahren.

    Statt üblicherweise mit 130km/h (wo möglich) und mit ca 170Wh/km waren es mit max 120km/h und eben dem massiven Gegenwind gut 230Wh/km.

    Der Mehrverbrauch hat mich dann in dieser Höhe doch überrascht.

    Gegenwind wirkkt sich beim BEV deutlich direkter aus als beim Verbrenner, weil bei Tempo 120 der Luftwiderstand zu 90 % für den Verbrauch verantwortlich ist. Wir haben eine Standardstrecke von etwa 50 km. Wenn wir die von West nach Ost fahren, ist der Verbrach 10 % niedriger als in umgekehrter Richtung. Einfach nur weil wir zu 90 % Wind von Westen haben. Wenn bei dem Sturm dann auch noch Regen dabei war, erhöht dies den Verbrauch ebenfalls, denn bei Regen ist der Rolllwiderstand größer (es muss ja das Wasser verdrängt werden). Und last but not least eröht der Fahrradträger mit den Fahrrädern den cW-Wert, was ebenfals den Verbrauuch erhöht. Insgesamt überrascht mich daher der Unterschied jetzt nicht besonders. Beim Verbrenner fällt das nicht so auf, weil da ohnehin 70% der Energie ungenutzt duch den Auspuff gehen. 30 % Verbrauchssteigerung bei der genutzten Antriebsenergie führen da nur zu 10 % Mehrverbrauch an der Tankstelle.

    Am Home Assistant verwendie ich diese HACS-Integration. Funktioniert sehr gut.

    https://github.com/marq24/ha-fordpass

    Hat sogar Funktionalitäten, die die Smartphone App nicht hat.

    Die Integration kenne ich. Allerdings weist der Entwickler darauf hin, dass die Integration von FORD nicht unterstützt wird und empfiehlt, einen Dummy-Account anzulegen, um eine Sperrung des Accounts durch FORD zu verhindern. Das ist mir ehrlich gesagt zu aufwendig. FORD hat wohl den API-Zugang für individuelle Entwickler gestrichen. Kannst Du den Zielladestand oder den Ladestrom über die Integration verändern? Beides geht in der Ford App ja nicht. Dies wären für micht die interessantesten Funktionen, da ich eine zweite Wallbox in einem 100 m entfernten Haus nutze und für intelligentes PV-Laden nicht immer zum Auto rennen will, wenn ich dort lade. Wobei ich die am liebsten direkt in EVCC hätte, wofür ich dann wieder den Token brauche, den ich offiziell gar nicht bekomme. Da bin ich halt vom BMW verwöhnt (da kann ich beides über die App einstellen, geht bei Kia auch. Bei smart ist es wenigstens der Zielladestand, den ich über die APP einstellen kann). Momentan erhält EVCC vom FORD ja nicht einmal die Daten zum Ladestand. Ich kann nur eine bestimmte Zahl an kWh vorgeben, die geladen werden sollen - weiß aber dann nicht, welchen Ladestand die Batterie wirklich hat. Es gibt praktisch keine Kommunikation zwischen EVCC und dem Auto.

    […]

    Natürlich ist es möglich den Explorer mit EVCC zu laden. Das mache ich ja auch. Aber das Auto liefert praktisch keine Daten, die eine Nutzung der vielfältigen Funktionen, die EVCC bietet (und die ich z.B. bei unserem iX1 nutze) ermöglichen würden.

    Das mit der API über das FORD Pass Plugin wird offiziell von FORD nicht mehr unterstützt. Seit Mai 2024 gibt es auch eine funktionierende Integration in Home Assistant mehr, weil FORD keine Schnittstelle zur Verfügung stellt, auf die Home Assistant zugreifen könnte.. Es gibt zwar Workarounds, aber da sperrt dann FORD schon mal gerne den Zugang.

    Insgesamt ist hier der Service von FORD schlicht unterirdisch im Vergleich zu anderen Anbietern (BMW, Smart, Kia, Hyundai, Tesla). Das Auto hätte wirklich eine bessere App verdient.

    Liebe Community,


    ich habe nun endlich mein Auto und konnte auch die ersten Male meine Daheimladen Wallbox mit der Click2Charge App ausprobieren. Dabei habe ich feststellen müssen, das Ford ein Problem mit 3 Anbieter API hat und die Wallbox bzw. die App mir immer wieder meinen Account bei Ford sperrt. Hat hier jemand vielleicht eine Idee bzw. Ahnung wie man dies umgehen kann oder noch besser einen Idee hat wie Ford weiter damit umgehen will? Vernetzung scheint bei Ford ein Fremdwort zu sein und dies ist doch gerade eines der Vorteile der Elektromoblität. :cursing:

    Der einzige Weg, der mir spontan einfällt, ist einen zweiten Dummy Account bei FORD einzuladen und den Dummy-Kontoinhaber dann über den Hauptaccount einzuladen. Dann hat man noch den Hauptaccount wenn der Dummy Account gesperrt wird. Was ich nicht ganz vesrtehe ist, warum die API der Wallbox zur Sperrung des FORD Kontos führen kann. Eigentlich sollte das doch nur passieren, wenn ich über Umgehungen auf die API von Ford Daten abzugreifen versuche. Das ist zumindest das Problem bei EVCC wo es auch eine Umgehungsmöglichkit gibt, die aber dann oft zur Sperrung des Kontos führt. Bis Mai 2024 hat FORD wohl auch eine API zur Verfügung gestellt, denn bis dahin hat es mit EVCC auch funktioniert. Was Ford dazu bewogen hat, dies zu blocken, weiß ich nicht. Sinn macht es aus meiner Sicht keinen.

    Jetzt erlebe ich mit der App und Ford Pass mein totales Desaster. Am Samstag hat mir meine Click2Chare App meinen Ford Account gesperrt und nun kann ich die App gar nicht mehr nutzen. Ford uns seine API Politik ist echt ein Drama, wenn ich das gewusst hätte, würde ich es mir noch mal überlegen mit dem Ford :(

    Das ist mehr als ärgerlich. Für mich ist die Politik von FORD auch nicht nachvollziehbar. Habe ich noch bei keinem anderen Hersteller so erlebt. Einziger Trost ist, dass die Funktionaität der App ohnehin kaum der Rede wert ist. Ích benutze die so gut wie nie

    So ist das, wenn man das elektrische Fahren gewöhnt ist.



    So geht es uns auch. Seit wir elektrisch fahren, kommt für uns kein Verbrenner mehr in Frage. auch mein X3 M40i (mein letzter Verbrenner) war ein Spassauto. Tempo 200+ fahre ich mit dem E-Auto halt nicht mehr - aber ich vermisse es auch nicht (was mich ehrlich gesagt anfangs selbst überrascht hat). Muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden.

    Kostenmäßig ist für uns elektrisch fahren konkurrenzlos günstig, da wir im Schnitt zu mehr als 80% mit PV-Überschuss an der eigenen WB laden. Spart uns monatlich bei zwei Autos einen dreistelligen €-Betrag.

    Wir haben im Bekanntenkreis eine ganze Menge E-Auto-Fahrer - von denen würde keiner wieder zum Verbrenner zurückwollen.

    Vorheizen an der WB, für Kurzstrecken nur ein Komfortvorteil, der Verbrauch kommt zwar nicht aus dem Akku, aber dennoch werden da gerne knapp 1-2 kWh verbraten für die Zeit

    Volle Zustimmung.

    Der Verbrauch insgesamt sinkt durch das Vorklimatisieren an der WB natürlich nicht; man hat halt mehr Reichweite, weil man die Energie zum Aufheizen nicht aus dem Akku zieht. Und die WP ist wie jede Luftwärmepumpe umso weniger effizient, je niedriger die Aussentemperaturen sind. Allein 21 vs 19 Zoll Felgen können bis zu 5 % Mehrverbrauch ausmachen, weil der Rollwiderstand steigt (was bei niedrigen Geschwindigkeiten eine größere Rolle spielt; ab Tempo 80-100 tritt der Rollwiderstand gegenüber dem Luftwiderstand in den Hintergrund). Last but not least: Der persönliche Umgang mit dem Strompedal hat immer noch den größten Einfluss.

    Ein Vergleich von Zahlenwerten macht eigentlich nur Sinn, wenn man genügend lange Zeiträume bei gleichem Auto und idealerweise gleichem Fahrer betrachtet, so dass sich die beschriebenen Einflüsse statistisch ausmitteln. Oder wenn ich bei gleichem Fahrprofil und gleichem Fahrer unterschiedliche Autos vergleiche ( aus diesem Vergleich über zwei Jahre wissen wir z.B. , dass der smart #1 im Schnitt mehr verbraucht als der iX1). Meines Erachtens sollte der Zeitraum mindestens ein Monat sein.

    Bei uns hat sich über drei Jahre bei unserem Profil ein Unterschied zwischen Sommer und Winter im Bereich von etwa 12 -15 % ergeben (ziemlich unabhängig vom Auto). Bei vielen Kurzstrecken ist der Unterschied höher, bei vielen Langstrecken geringer.

    Ein Vergleich mit anderen Fahrern kann daher nur ein Indiz sein, ob man vielleicht bei der eigenen Fahrweise Potenzial zur Einsparung hat.

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    Volle Zustimmung. Deckt sich vollkommen mit dem, was ich auch gesagt habe. Wenn ich 10 Strecken mit 10 km fahre und dabei jedesmal neu aufheizen muss, ist der Anteil der Heizung am Stromverbrauch höher als wenn ich einmal 100 km fahre. Bei der Langstreckenfahrt mit 100 km werde ich eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit haben als bei den 10 Kurzstrecken, was dann zu dem von Dir beschriebenen Ergebnis führt. Auf den Kurzstrecken läuft die Heizung zudem fast kontinuierlich durch, beim Fahren auf Langstrecke gibt es mehr Zeiten ohne hohen Zusatzverbrauch durch die Heizung. Einfacher ausgedrückt: Die Nutzungszeit der Heizung relativ zur Fahrzeit ist geringer.

    Garagenparker sind natürlich immer im Vorteil (ist auch bei uns der Fall).

    Ne leider nicht.Das ist halt der Langzeitverbrauch mit der ersten Wintersaison zusammen.

    Aber ich kann dir sagen das der Verbrauch momemtan in den Sommer Monaten so zwischen 14 und 15 kW/h liegt

    Vielen Dank. Bestätigt meine Einschätzung. Der Verbrauch ist für ein Allrad-SUV mit der Leistung dann wirklich gut. Unser smart #1 Brabus liegt deutlich höher. Zugegeben mehr Leistung, aber auch deutlich kleiner. Unser Sohn kommt mit dem Kia Niro mit 50 % Autobahnanteil auf etwa 16-17 kWh/100 km übers Jahr. Aber kein Allrad und deutlich weniger Leistung. Der Ioniq 5 AWD, den ich ein Jahr lang hatte, lag deutlich höher - bei vergleichbarer Leistung zum Explorer.