Beiträge von smartuser

    Habe bei mir SW 1.1. und habe jetzt die Ford Pass App (Android) deinstalliert und neuinstalliert. Ergebnis: Die App sieht genauso aus wie vorher; die im App Store angezeigten Bilder sehen völlig anders aus. Als Logo wird mir auch nach wie vor die Ford Pass App angezeigt. auch kein neuer Funktionsumfang erkennbar. Weder Stand Scheibenwaschflüssigkeit noch km-Stand noch digitaler Schlüssel.

    Habe jetzt einmal testweise die App auf einem iPad installiert. Dort sehe ich zumindest den km-Stand und den Stand der Waschflüssigkeit (beides wird in der Android-App nicht angezeigt), aber keine Möglichkeit, den Zielladestand einzustellen und auch keinen digitalen Schlüssel. Auch wenn das Auto angestöpselt ist. Die Anzeige der App stimmt auch auf dem iPad nicht mit den im Store angezeigten Bildern überein. Geht das vielleicht nur mit einer Ford Connected Wallbox? Meine Wallbox stammt nicht von Ford, weshalb sie in der App auch nicht angemeldet ist. Ford Connect selbst ist eingerichtet. Blue Oval habe ich nicht eingerichtet, da mir das viel zu teuer ist

    Was FORD hier macht, ist einfach nur gruselig.

    Dann muss aber ne richtig fette Anlage auf dem Dach haben. Ich hab knapp 15kWp installiert und bei dem Wetter der letzten Tage bekomme ich mal so eben meinen regulären Verbrauch gedeckt bzw. kann etwas einspeichern und nachts verbrauchen. An Überschuss zum Laden ist da nich mehr zu denken.


    Ich hab vor zwei Jahren zu Tibber gewechselt und muss nach Analyse der Kosten sagen, das sich ein dynamischer Tarif auch bei einer PV lohnt - zumindest für mich persönlich. Liegt aber vielleicht auch an dem Speicher, denn ich wetterabhängig zu günstigen Zeiten lade und damit dann die zum Teil exorbitant hohen Spitzenpreise zu meiden.

    Unsere Anlage ist vergleichbar groß und hat 22 kW Speicher.

    Wir laden überwiegend dann, wenn die PV Peak-Leistungen liefert. Zudem nutze ich EVCC zum intelligenten Laden, was deutlich besser funktioniert als die meisten angeblich smarten Wallboxen. Die FORD App kann man vergessen, was smartes Laden angeht. Da läßt sich überhaupt nichts steuern.

    Gerade im Winter bei schönem Wetter wird auch mit Speicher oft zwangsläufig eingespeist - weil die Leistung der Anlage die Summe aus Eigenverbrauch plus 4,6 kWh übersteigt (die Spitzenleistung der Anlage ist bei niedrigen Temperaturen sogar besser als im Sommer, nur ist halt die Zahl der Stunden deutlich geringer). Die meisten PV-Speicher haben eine maximale Leistung des Wechselrichters von 4,6 kW, d.h. wenn mehr Überschuss als 4,6 kWh da ist, wird der zwangsläufig eingespeist, weil der Speicher gar nicht mehr als 4,6 kW pro h aufnehmen kann. Unsere Anlage liefert auch im Winter bei schönem Wetter in der Regel mindestens 2h am Tag deutlich mehr als Eigenverbrauch + 4,6. Wenn ich zu diesen Zeiten (das ist im Winter in der Regel zwischen 10 und 14 Uhr) laden kann, bringt das schon einiges (das können schon 10 kWh sein). Uns reicht es oft für die durchschnittliche Tagesfahrleistung. Natürlich nicht, wenn ich täglich 50 % des Akkus mit meiner Tagesfahrleistung verbrauche. Wir haben unsere Einspeisung in den kalten Monaten auf unter 20 kWh im Monat gedrückt, da lohnt sich ein Blick auf den Zähler. Da ich die Anlage mit einem Smart Home System überwache, sehe ich das in Echtzeit. Ohne intelligentes Laden war die Einspeisung deutlich höher. Den nicht eingespeisten Strom laden wir ins Auto. Zudem ermöglicht es EVCC bis zu einem bestimmten Ladestand des Hausspeichers dessen Ladung zu priorisieren. Erst beim Erreichen eines Ladestands, der mich über die Nacht bringt, lade ich bevorzugt ins Auto (wenn ich nicht ohnehin zu viel Überschuss habe). So erreichen wir eine Eigennutzung von mehr als 70% übers Gesamtjahr, d.h. wir speisen weniger als 30 % des erzeugten Stroms übers Jahr ein.

    Seit ich mit EVCC lade habe ich im Normalfall 80%+ an PV-Anteil beim Ladestrom. Daher lohnt sich für uns der dynamische Tarif nicht, aber das hängt natürlich von den individuellen Rahmenbedingungen ab (wir heizen zudem mit WP und bekommen den Strom dafür (wegen steuerbarem Verbraucher) günstiger als im Schnitt bei Tibber zur günstigsten Tageszeit- was bei uns im Winter die bestimmende Größe beim Stromverbrauch ist). Soweit ich das sehe bietet Tibber keinen eigenen Tarif für WP-Strom. Geht ja auch kaum, weil Tibber den tatsächlichen Börsenstrompreis plus Grundgebühr zeitaktuell berechnet.

    Wenn das Auto tagsüber nicht zu Hause ist, sieht die Rechnung vermutlich anders aus.

    Hilfreich ist im Winter auch einphasiges Laden - so habe ich ein größeres Ladefenster ohne Strombezug. Dreiphasig brauche ich ja mindestens 4 kWh Überschuss (unter 6 A pro Phase lädt das Auto nicht). Habe ich die nicht, ziehe ich mir den Hausspeicher leer. Einphasig reichen mir 1,4 kWh Überschuss. Klar, ich habe dann höhere Ladeverluste, aber das ist mir bei PV-Überschuss ziemlich egal.

    Wenn ich mir die Konditionen des Angebots anschaue, stellt sich mir die Frage, was daran günstig ist. Der Preis pro kWh liegt über den regulären Tarifen vieler Anbieter (auch über den regulären Tarifen von EON selbst) und die monatliche Grundgebühr ist sehr hoch. Bei unserem derzeitigen Stromversorger zahle ich 2 ct/kWh weniger (ohne jede zeitliche Reglementierung und ohne Smart-Meter und die Grundgebühr ist halb so hoch. Und dann kommen noch die Kosten des Smart Meters dazu, den ich brauche.

    Und ich muss sechsmal im Monat für jeweils mindestens 4 h nachts laden. Da wäre vermutlich ein dynamischer Stromtarif interessanter, denn bei dem liegt der Preis pro kWh deutlich unter dem was E-On hier anbietet.


    Für uns macht das aber ohnehin keinen Sinn, weil wir überwiegend mit PV-Überschuss an der eigenen Wallbox laden. Da lohnt auch ein Smart Meter oder ein dynamischer Stromtarif nicht. Insofern sind wir privilegiert.

    So kenn ich das Bei DC Ladern auch. Die Entriegeln von der Ladesäule aus. Davor muss der Ladevorgang gestoppt werden, was ich ja in der Regel an der Säule mache. Ich beende wie hgesagt an der WB zu Hause immer über EVCC, dann entriegelt er sofort beim ersten Öffnen. Wenn ich lade und die Türen öffne, weil ich etwas aus dem Auto holen will, sollte er ja vielleicht auch nicht gleich das Laden stoppen und entriegeln. Was ich von unserem BMW wieiß, ist, dass das Laden nicht unterbrochen wird, wenn ich die Türen öffne.

    20251003_151721.jpgSo...hier mal noch was von Ionity:

    Nach meiner ersten Erfahrung mit einer falschen Rechnug, waren wir in der Nähe von Frankfurt auf dem Heimweg vom Flughafen zu einem kurzen Zwischenstopp an einer sehr gut besuchten Ladesäule.

    Da ich das Sofortladen deaktiviert habe, habe ich mit der Ladekarte den Ladevorgang aktiviert.

    Aus meiner Sicht hat das absolut zuverlässig, mit der erwarteten Leistung top funktioniert.

    Die Ladekurve habe ich mal fotografiert.

    Das sieht in der Tat sehr gut aus. Unser smart und der iX1 haben schon bei unter 60 % einen deutlich stärkeren Abfall (wobei die allerdings auch in der Spitze nur mit 130 bzw. 150 kW laden). Bin auf unser erstes Laden am DC Lader gespannt.

    Ich mache sicherheitshalber Beides (also in der Browsersteuerung der OpenWB)

    Wieso...?

    Wenn ich nicht über die Appb bzw. im Auto den Ladevorgang beende,

    dann aktualisiert mir der Bomber nicht den Status/die Fahrdaten "AB LADEN" auf Null... :/

    Das ist mir noch gar nicht aufgefallen. Die FORD App ist leider ziemlich schlecht. Smart macht es da deutlich besser. BMW hat leider gerade die API für Zugriffe über HA oder EVCC direkt gesperrt - die waren bis zum 1. September vorbildlich. Die BMW App ist aber nach wie vor um Welten besser als die von FORD.

    Als wir unseren Explorer abgeholt haben, wollte der beim Händler, der ihn zur Übergabe angeschlossen hatte, das Kabel auch erst wieder freigeben, nachdem das Auto einmal mit dem Schlüssel geöffnet, dann wieder verriegelt und nochmals geöffnet wurde. Unser Händler war auch verblüfft. Eigentlich sollte der Stecker sofort beim ersten Entriegeln freigegeben werden.

    Beim Laden zuhause hat das bislang immer funktioniert. Öffentlich geladen haben wir noch nicht. Wir machen das auch meist mit Ionity (da lade ich auf Fernstrecken am günstigsten mit dem Power Pass, den ich jeden Monat wieder kündigen kann) oder mit ENBW (wir beziehen unseren Strom von ENBW, da zahle ich dann 51 ct ohne Grundgebühr). Blue Oval ist mir zu teuer und ENBW hat auch ein sehr dichtes eigenes Netz im Süden. Roaming ist aber bei ENBW relativ teuer, da bietet sich EWE go an, bei denen Roaming immer 62 ct kostet. Ionity muss halt passen mit der Strecke, die man fährt. Entlang der A8, die wir häufig nach Süden nutzen ist das sehr gut. Am Fernpass gibt es auch 6 Ionity Ladesäulen, wenn man in die Richtung will. Richtung Norden wird es schon dünner.

    Mal was zum Thema Verbrauch bei Gegenwind und mit Fahrrad Heckträger.

    Ich kenne unsere Strecke nach Holland ja jetzt seit Jahren und weis wie sich der Verbrauch da verhält.

    Letztens sind wir aber bei Sturm von vorn und mit 2 Fahrrädern auf dem Heckträger gefahren.

    Statt üblicherweise mit 130km/h (wo möglich) und mit ca 170Wh/km waren es mit max 120km/h und eben dem massiven Gegenwind gut 230Wh/km.

    Der Mehrverbrauch hat mich dann in dieser Höhe doch überrascht.

    Gegenwind wirkkt sich beim BEV deutlich direkter aus als beim Verbrenner, weil bei Tempo 120 der Luftwiderstand zu 90 % für den Verbrauch verantwortlich ist. Wir haben eine Standardstrecke von etwa 50 km. Wenn wir die von West nach Ost fahren, ist der Verbrach 10 % niedriger als in umgekehrter Richtung. Einfach nur weil wir zu 90 % Wind von Westen haben. Wenn bei dem Sturm dann auch noch Regen dabei war, erhöht dies den Verbrauch ebenfalls, denn bei Regen ist der Rolllwiderstand größer (es muss ja das Wasser verdrängt werden). Und last but not least eröht der Fahrradträger mit den Fahrrädern den cW-Wert, was ebenfals den Verbrauuch erhöht. Insgesamt überrascht mich daher der Unterschied jetzt nicht besonders. Beim Verbrenner fällt das nicht so auf, weil da ohnehin 70% der Energie ungenutzt duch den Auspuff gehen. 30 % Verbrauchssteigerung bei der genutzten Antriebsenergie führen da nur zu 10 % Mehrverbrauch an der Tankstelle.

    Am Home Assistant verwendie ich diese HACS-Integration. Funktioniert sehr gut.

    https://github.com/marq24/ha-fordpass

    Hat sogar Funktionalitäten, die die Smartphone App nicht hat.

    Die Integration kenne ich. Allerdings weist der Entwickler darauf hin, dass die Integration von FORD nicht unterstützt wird und empfiehlt, einen Dummy-Account anzulegen, um eine Sperrung des Accounts durch FORD zu verhindern. Das ist mir ehrlich gesagt zu aufwendig. FORD hat wohl den API-Zugang für individuelle Entwickler gestrichen. Kannst Du den Zielladestand oder den Ladestrom über die Integration verändern? Beides geht in der Ford App ja nicht. Dies wären für micht die interessantesten Funktionen, da ich eine zweite Wallbox in einem 100 m entfernten Haus nutze und für intelligentes PV-Laden nicht immer zum Auto rennen will, wenn ich dort lade. Wobei ich die am liebsten direkt in EVCC hätte, wofür ich dann wieder den Token brauche, den ich offiziell gar nicht bekomme. Da bin ich halt vom BMW verwöhnt (da kann ich beides über die App einstellen, geht bei Kia auch. Bei smart ist es wenigstens der Zielladestand, den ich über die APP einstellen kann). Momentan erhält EVCC vom FORD ja nicht einmal die Daten zum Ladestand. Ich kann nur eine bestimmte Zahl an kWh vorgeben, die geladen werden sollen - weiß aber dann nicht, welchen Ladestand die Batterie wirklich hat. Es gibt praktisch keine Kommunikation zwischen EVCC und dem Auto.