Zum aufgelösten Auto. So etwas kommt leider immer wieder vor, von Fertigungsproblemen bis Unfällen ist die Bandbreite groß. Wenn es im Kaufvertrag steht und nicht als unverbindlich tituliert ist, kann man damit etwas erreichen. Ansonsten sich einfach nur ärgern.
Mit Kauflaune hat so etwas wenig zu tun aus meiner Sicht. Es gibt ja bspw. Hersteller, die haben über Jahre Autos ausgeliefert, die in hoher Stückzahl Servicefälle waren, hat trotzdem kaum jemanden vom Kauf abgehalten.
Zur Flotte, man sollte sich bewusst manchen, dass die meisten Flotten keine hohen Stückzahlen abnehmen. Die großen Flotten wie Bund, Länder schreiben langfristig aus und auch da verteilt sich die Menge über die Jahre, außerdem sind Servicefahrzeuge von Privatnutzungsfahrzeugen zu unterscheiden. Auch preislich muss der Unterschied nicht zwingend groß sein, was die Anschaffungskosten betrifft, hier gibt es unterschiedliche Modelle bei den Firmen.
Man kann ja ein vereinfachtes Zahlenbeispiel machen, SAP hat 27.000 Geschäftsfahrzeuge, Nutzungszeit, 3-4 Jahre und man kann aus unterschiedlichen Herstellern unterschiedliche Modelle wählen. Am Ende würden dann vielleicht im Jahr 50-100 Ford Explorer in der Flotte auftauchen. Das ist jetzt keine riesige Stückzahl und diese wird auch nicht im Block abgerufen, so dass die Auswirkungen in der Fertigung zu vernachlässigen wären.