Ja, juchu, bei mir auch!
(„Verriegelt“ steht bei mir oben, lädt gerade nicht)
Ja, juchu, bei mir auch!
(„Verriegelt“ steht bei mir oben, lädt gerade nicht)
Hab ich doch sofort gegoogelt, aber danke 😂. Spätestens am Wochenende sitze ich mit Zollstock hinterm Lenkrad 🤓
Tja, da sind wir schon zwei 😂. Weiß nicht, ob ich nach Lehrbuch sitze, jedenfalls hänge ich nicht mit der Nase vor der Windschutzscheibe und habe auch sonst keine spezielle Sitzposition. Vielleicht sitze ich etwas höher als üblich, weil ich mich sonst mit der hohen Front unwohl fühle.
Habe mich ja dran gewöhnt und schrieb davon nur wegen der Einstiegshilfe bei AGR, aber jetzt teste ich nochmal 😅.
Wir haben die Standardsitze. Eigentlich wollte ich noch auf AGR switchen, das ging aber einen Tag nach Bestellabgabe nicht mehr. Ich muss aber sagen, dass ich mit den Sitzen nicht unzufrieden bin, auch auf Langstrecke nicht. Besonders schwitz-anfällig schienen sie mir im Sommer auch nicht, eher etwas kalt am Wintermorgen, wenn man die Sitzheizung nicht vorher gestartet hatte.
Was mich von Anfang an etwas gestört hat, ist der Umstand, dass ich beim Einsteigen mein rechtes Bein etwas mühsam unterm Lenkrad herschieben muss. Mit keiner Sitz-/Lenkrad-Einstellung wurde das besser. Finde ich merkwürdig, ich habe keine besonders langen Beine und hatte das noch bei keinem anderen Auto und die waren alle kleiner. So gesehen wäre die Einstiegshilfe vielleicht ganz nett.
Bei mir genauso, ich fahre so gerne mit dem Explorer! (Mehr, als mir lieb ist als einer, der auch ÖPNV nutzen will 😅)
Was es zu beanstanden gibt, sind nur Lappalien. Lediglich der durch die Karosserieform bedingte Verbrauch bei Autobahntempo stört mich immer mal. Man merkt, dass die hohe Front nicht BEV optimal ist.
Viel zu kurz bei allen positiven Eigenschaften kommt für mich der kleine Wendekreis. Der ist im Alltag viel praktischer, als ich je erwartet hätte. Darüber freue ich mich jede Woche.
Dass du es beim Tesla als „anders herum“ empfandest, bestätigt meinen vorletzten Absatz - je zuverlässiger das Assistenzsystem, desto mehr verlässt sich der Fahrer darauf. Die Verantwortung bleibt dennoch beim Fahrer, auch beim Tesla.
Dass der Tesla „mehr führt“ kann ich nachvollziehen, entspricht ja deren beworbenem Full Self-Driving.
So umfassend habe ich mich nicht damit beschäftigt, aber die Situationen, die du zuletzt beschreibst, sind meines Wissens nicht abgedeckt von den Funktionen, die Ford bewirbt. Da ist alles doch sehr viel konservativer. Dass man das als Downgrade empfindet kann ich mir vorstellen, aber ich würde sagen „Works as designed“.
Dass Fahrzeuge auf deiner Spur vor dir nicht erkannt werden finde ich aber weiterhin überraschend und kann ich nicht bestätigen.
Dass ein Fahrzeug vor mir nicht erkannt wurde hatte ich vielleicht ein, zweimal. Manchmal setzt der Bremsvorgang für meinen Geschmack etwas spät ein, dann bremse ich lieber selbst.
Ich sehe das pragmatisch, das sind Assistenten, die mich unterstützen, mir aber nicht die Verantwortung abnehmen, also muss ich jederzeit bereit sein, zu korrigieren.
Die Gefahr, dass man sich mehr darauf verlässt, als man sollte, sehe ich aber auch. Vor allem, wenn die Assistenten sehr zuverlässig sind.
Deine Erfahrungen kann ich jedenfalls nicht bestätigen.
Alles anzeigenMöchte, da es zur irgendwie doch provokanten Überschrift des Threads paßt, mal etwas ganz grundsätzliches zum Thema Explorer anmerken.
Derzeit suchen wir einen zweiten BEV für uns, der dann hauptsächlich von meiner Frau genutzt wird. Der Explorer ist ja unser erster BEV, und wir dachten, "okay, das ist der Standard beim E-Auto-Fahren; so ist das bei allen und es wird sich nur um Nuancen unterscheiden"
Die ersten Probefahrten haben gezeigt, daß das bei Weitem nicht so ist. Der Explorer (okay, MEB-Plattform) ist da schon ganz großes Kino. Auch die anderen machen irgendwie Spaß, aber keines der Modelle kommt beispielsweise an die Assistenzsysteme des Explorers heran. Derzeit sieht es bei meiner Frau nach nach einem Kia EV3 aus, der macht auch Spaß, hat nette Gimmicks und fährt sich wirklich gut. Aber an den Explorer kommt er trotzdem nicht heran. Am Freitag haben wir noch einen Puma einen ganzen Tag zur Probe. Hier wanken wir noch wegen der fehlenden Wärmepumpe. Mal schauen, wie der sich fährt.
Auch was die Macken angeht, scheint der Explorer echt unter dem Durchschnitt zu liegen. Wenn man sich mal in den Foren zu anderen Modelle umschaut - und das tut man ja mitunter, wenn man ein weiteres Auto sucht - sind da ganz andere Dinge zu lesen. Einiges scheint hier dann doch eher Meckern auf hohem Niveau zu sein, anderes wohl auch Bedienfehler und einiges aus der Kategorie "Montagsauto". Das, was dann noch übrig bleibt, ist nicht mehr so viel.
Dann hoffe ich, dass du über den Puma hier berichtest 😅. Wäre sehr interessant, von einem erfahrenen Explorer-Fahrer davon zu lesen. Ich liebe meinen Explorer, aber er ist eigentlich zu groß für uns und ich bedaure immer wieder die bauartbedingte nicht so gute Autobahn-Effizienz. Aber der Akku vom Puma ist so klein 🙈
Gibst es also, wie auch ich, zwei mal ein?
Genau. Wobei das Vorplanen ehrlich gesagt mehr und mehr zum „Hobby“ wird bzw. eine alte Angewohnheit ist und nicht mehr unbedingt notwendig. Aber es ist zumindest gut, wenn man die Strecke einigermaßen kennt, kann ja immer mal ein technisches Problem mit GPS und Routenführung geben.
Ich plane meine Routen häufig vorab, nutze während der Fahrt aber trotzdem das Ford Navi, weil es mir richtig gut gefällt. Die Routen passen, die Ankunftszeiten sind zuverlässig, auch bei Verkehrsbehinderungen, die Ansagen sind gut nachvollziehbar. Dass ich vorbereitete Routen nicht übertragen kann, ist trotzdem sehr schade.