Beiträge von tvinnefossen

    Ich würde niemals so viel Geld für einen Changan bezahlen. Der Mazda CX-6e ist ja leider nur ein umgelabeleter Changan.

    Naja, da hat Mazda schon etwas mehr gemacht, als nur umgelabelt. Im Übrigen sprechen inzwischen nach meiner Einschätzung lediglich politische Vorbehalte gegen einen Chinesen. Technisch mögen sie in einigen Bereichen nicht die Spitze besetzen aber im Mittelfeld sind sie ordentlich angekommen und dort tummeln sich ja dann auch die meisten der manchmal nur gefühlt besseren Europäer (auch den Explorer würde ich dort verorten).

    VW, BMW, Mercedes-Benz, Stellantis etc. nutzten oder nutzen bis heute chinesische Akkus. Im Grunde haben alle vermeintlich besseren europäischen Hersteller irgendwelche Joint Ventures mit den Chinesen zu laufen und profitieren davon. Bei Volvo, Polestar und Smart haben wir erfolgreich verdrängt, dass das inzwischen rein chinesische Marken sind. Irgendwann haben die Chinesen sich dann halt gesagt, warum soll ich nur Zubehör liefern, wenn ich auch selbst ein Auto drum herum bauen kann? Na und das machen die halt jetzt. Bleibt nur noch der politische Vorbehalt oder eine diffuse Aversion gegen chinesische Autos (die man bei Heimelektronik und allen anderen Sachen aus China aber seltsamerweise nicht zu pflegen scheint)

    Und auch einige auf dem europäischen Markt vertriebene europäische Modelle sind Made in China (Cupra Tavascan, BMW iX3 der alten Generation). Wo zieht man da die Grenze? Chinesisches Auto mit europäischen Label ist okay, chinesisches Auto mit japanischem Label nicht wirklich, chinesisches Auto mit chinesischem Label erst recht nicht? Und was ist dann mit chinesischen Marken, die in Europa produzieren?

    Bin ja gerade in Norwegen unterwegs. Hier scheint man die Scheu vor chinesischen Fabrikaten komplett abgelegt zu haben. Ja, auch hier kosten einige Chinesen weniger als europäische Pendants, aber ich glaube kaum, dass sich die Chinesen hier durchgesetzt hätten, wenn sie miese Qualität liefern würden. Andere Chinesen wiederum haben hier eine sehr selbstbewusste Preisgestaltung

    Der CX-6e teilt sich die Plattform mit dem Changang Deepal S07. Wettbewerber für den Explorer wäre wohl eher der Deepal S05. Wenn Changan nicht auf ein Lenkraddisplay verzichten würden, würde ich die Dinger echt interessant finden. Auch die hier gesehenen Zeekr X und 7X machen was her. Das Pendant zum Explorer wäre wohl der Zeekr X, für das Geld des Explorers bekommt man aber auch den 7X und der ist dann eine Nummer größer.

    Qualitativ ist gegen die Chinesen wohl nicht viel zu sagen und wenn doch, dann mit jeder Modellgeneration immer weniger. Politisch ist das halt so eine Sache. Wobei da dann nicht ganz klar ist warum ein chinesischer Tavascan unproblematischer sein soll als ein chinesischer Deepal S07?

    Zwei Bilder. Es handelt sich um vier Ladeplätze an unserer Zwischenübernachtung in Kiel auf dem Weg nach Norden.

    Okay, kam heute Morgen bei Guten-Morgen-Kaffee und - Zigarette zufällig ins Gespräch mit einer Pilotin der abgelichteteten Verbrenner. Sie war selbst überrascht, dass sie vom Hotel diesen Parkplatz zugewiesen bekommen hat. Und auch die Hotelrezeption erklärte mir, dass man sich vorbehält, den Gästen diese Parkplätze unabhängig vom Antriebskonzept zuzuweisen.


    Verbliebene Unstimmigkeit nun: Mein Versuch im Vorfeld, mir eine Ladesäule zu reservieren scheiterte mit der Begründung, dass das öffentliche Ladesäulen seien und man da keinen Zugriff hätte, also nicht weil man sich vorbehalten würde, die Flächen anderweitig zu vergeben.

    Mit "allgemeinen Sammelapps" zahle ich, falls ich es mal benötige, ja sowieso nicht, da es mit den Anbieterapps immer günstiger ist. Zur Not installiere ich mir die direkt an der Säule. Bei electroverse habe ich nur mein derzeit aktiviertes ionity-Abo. Sonst wird im Urlaub immer nur über die "Anbieterapp" geladen oder, wenn es mal keine gibt, direkt mit Kreditkarte. Ist dann in den bisherigen Fällen immernoch günstiger als über eine App wie z.B. electroverse gewesen. Also ist ad hoc map eher ein unverbindliches Infotool.

    Danke für den Hinweis, habe mit die App mal installiert. Die Ladesäule unseres Hotels wird schonmal nicht aufgeführt.

    Was mich etwas wundert: Für eine Ladesäule in der Nähe leitet z.B. ABRP zur Bezahlung auf die Anbieterseite (Pfalzwerke). Dort werden 59 Ct./kwh verlangt. "Ad-hoc-Map" behauptet 49 ct.

    Wenn ich das richtig sehe, kann man aus der App heraus nicht laden und bezahlen. Also würde ich, wenn ich mir die Säule in der App herausgesucht habe, dorthin fahren und 59 ct. bezahlen müssen, denke ich.

    Wie zuverlässig sind also die Werte in dieser App und wo kommen die her. Ist das (nur) ein Community-Projekt?

    So, wie ich die Webseite von Watt-If deute, versteht sich Watt-If vornehmlich als Partner für Unternehmen/Geschäftsimmobilienbetreiber und deren Parkplätze. Der Endverbraucher steht gar nicht so sehr im Fokus. (https://wattifev.com/de/)


    Bei den verschiedenen Angebotsmodellen ist auch wohl nur bei einem möglich, den Ladetarif zu ändern. Den scheinen jene, bei denen 65 ct aufgerufen werden, aber nicht gewählt zu haben:


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    Kenne ich aus einem Hotel in HH auch.

    Wirklich eine feine Sache.

    Wollte keinen neuen Thread aufmachen und irgendwie passt es ja hier rein.


    Wir werden ja kommende Woche wieder in Richtung Norden starten. Habe in Vorbereitung gesehen, dass es an unserem Hotel zur Zwischenübernachtung in Kiel 4 AC-Ladepunkte gibt. Betrieben werden diese vom Anbieter Watt-If. So weit, so nett. Aber die dort aufgerufenen 65 Cent/kwh dürften wohl kaum dafür sorgen, dass das Ding ordentlich frequentiert wird, zumal sich in der Nähe einige DCs befinden, die selbst ohne Abo, nur mit der App des Anbieters weniger für die kwh verlangen (EWE go 52 ct, EnBW S als ACE-Mitglied derzeit Sommeraktion (-5 ct) 46 ct/kwh). Na mal sehen, wonach meiner Frau bei Ankunft in Kiel ist. Ob die Stimmung sagt "Wir haben Urlaub, was soll's!" oder "Aber doch nicht für 65 Cent!". Ich selbst werde ja nicht im Auto sitzen, sondern mit meinen Söhnen auf Motorrädern unterwegs sein. Aber vielleicht bin ich ja auch so nett und fahre den Wagen nach meiner Ankunft vom Hotel zum DC-Lader.

    So oder so, ich denke, dass alles was bei AC über 50-52 ct/kwh hinaus geht, nicht hilft, die Akzeptanz der E-Mobilität zu vergrößern, zumindest dann nicht, wenn man immer darauf angewiesen ist, öffentlich zu laden. Tatsächlich war ich überrascht, dass es solche Preis beim AC-Laden überhaupt gibt und noch mehr, dass es augenscheinlich keinen Grund für den Anbieter gibt, das zu ändern - sprich: scheint ja zu funktionieren. Mein Gefühl würde behaupten, dass man bei AC eigentlich deutlich unter 45 ct landen müsste.


    Habe daraufhin mal nachgeschaut wie es in meiner Region aussieht, die AC-Ladepreise in meiner Kernstadt liegen auch deutlich über der genannten 52-Cent-Grenze, teilweise über 70 Cent. So wird das doch nichts!
    Wie sind denn so die AC-Ladepreise an öffentlichen Wallboxen/Ladesäulen in Eurer Gegend?