Beiträge von tvinnefossen

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich bei den aktuellen Fahrzeugen noch wirklich jemand im Detail über alles auskennt. ....

    Über fehlendes Detailwissen könnte ich ja hinwegsehen. Aber ob, z.B., die Assistenzsysteme in der Lage sind erkannte Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht nur anzuzeigen sondern umzusetzen und das nicht nur auf der Autobahn, sondern auch in der Stadt oder auf der Landstraße ist für mich kein Detail, sondern Verkaufsargument. Bis auf den Kia-Werkstatt-Menschen, der in "unserem" Autohaus im Showroom seinen Dienst tat und der Verkäufer des gleichen Autohauses vor der Probefahrt des Ford Puma konnte diese Frage keiner der Ansprechpartner in den anderen Häusern beantworten. Insgesamt 3 x Kia und 3 x BYD. Beim Nissan-Autohaus, das unterm Strich noch ganz gut abschnitt, behalf man sich zumindest damit, daß der Verkäufer kurzerhand mit uns noch eine Runde drehte, um das Angefragte selbst herauszufinden - war in Ordnung. Denn, neben dem Mangel an Informationen stört mich auch der Eindruck, daß ein Mangel an Informationsbereitschaft vorliegen könnte.


    Das ein anderes Kia-Autohaus mit den Kombinationsmöglichkeiten der lediglich 8 Ausstattungspakete des Kia EV3, welche in ihrer Art im Grunde bei 3 der seinerzeit 6 vollelektrischen Modellreihen identisch waren, hoffnungslos überfordert war, könnte man ja noch verknusen, daß aber das gleiche Autohaus behauptet, daß Vorkonditionierung bei all ihren Modellen nur möglich sei, wenn die Fahrzeuge an einer Wallbox angeschlossen wären, ist schon ein starkes Stück. Immerhin wird ja der so genannte "Camping-Mode" für den Kia PV5 auch werblich eingesetzt. Hier wurde also nicht nur etwas "nicht gewußt" sondern das Gegenteil der Realität behauptet. Wäre ich nicht so skeptisch gewesen, wäre der Kia schon an dieser Stelle und viel früher aus dem Rennen gewesen. Wem, wenn nicht dem Autohaus, sollte man in einer solchen Frage vertrauen? Zum Glück fiel mir ja ein, daß auch mein Fordhändler ein Kiahändler ist und dort waren die Infogespräche eine echte Wohltat. Auch ein dritter Kia-Händler hat sich diesbezüglich nicht mit Ruhm bekleckert. Bei ihm unternahmen wir "mit Segen" des favorisierten Autohauses die zweite EV3-Probefahrt. da "unser Händler" den Vorführer gerade verkauft hat. Also haben wir auch diesem Autohaus eine Chance geben wollen. Darin, schnell, gute Angebote zu erstellen, waren die auch gar nicht schlecht, aber Infos zum Auto zu geben war nicht so deren Sache.

    Bei den von mir monierten Sachen ging es in der Regel eben nicht um Details, sondern um Grundsätzliches; um Verkaufsargumente abseits des Preises. Und die sollte man eben auch drauf haben.
    Letztendlich zeigte das final "beglückte" Autohaus für ihre beiden Marken, daß unsere Erwartungshaltung durchaus erfüllt werden kann.

    - aber dann wieder ändert sich alles auf 80%


    warum diese dauernden Änderungen - gibts da eine Erklärung?....

    Klingt nach aktiviertem "Battery-Care-Mode"

    Wenn dieser aktiviert ist, nimmt er die Einstellung der genannten 90% Zielladung nur für die nächste Ladung und setzt sie für die folgenden Ladungen wieder auf den Wert zurück, den das System für optimal erachtet, Zum Ändern: Im Lademenü auf dem Mittelkonsolendisplay: Laden --> Setup --> und dann sieht man es schon.

    Kann sein, daß das im Winter nicht auffiel, weil auch mein Explorer in der kälteren Phase die Zielladung auf 90% im Battery-Care-Modus geschraubt hat. Dann stimmten zufällig gewählter und optimaler Wert überein.

    Wobei wir ja mit unserem Ford-Händler recht zufrieden sind. Der kennt sich eigentlich auch ganz gut mit seinen Verkaufsgegenständen aus. Nur haben wir das ja beim zweiten Explorer nicht mehr benötigt. Aber auch beim ersten war das ganz ordentlich. Der gleiche Händler vertreibt auch Kia und da haben sie sich den genialen Schachzug einfallen lassen, einen Werkstattmenschen in den Verkaufsraum zu stellen, der augenscheinlich von der Marke und den Modellen absolut überzeugt war. Das führte jedenfalls zur besten Fahrzeug- und Bedienerklärung, die wir auf unserer Fahrzeugsuche erhalten haben. Wenn es um Konditionen ging, mußte er natürlich passen, aber dafür gab es ja dann die Verkäufer. So, wie man es gestaltete, wurde einem im Showroom wirklich was geshowed, äh gezeigt und nicht nur Ansichtsobjekte zur Verfügung gestellt.

    Nö, die YTer arbeiten für Geld und da hat Ford aktuell nicht so viel in der Schublade.

    Naja, klar, müssen auch die YTer von irgendwas leben. Bei den reichweitenstarken Exemplaren ist auch die Werbeunterbrechung dementsprechend ausgedehnt. Allerdings kann ich für die E-Fahrzeugsuche meiner Frau sagen, daß YT-Kanäle wie JÖNHOS, ELEKTROBAYS oder Move Electric da doch durchaus hilfreich waren; die dort getätigten Aussagen auf den Probefahrten oder Fahrzeugbegutachtungen in der Regel "verifiziert" werden konnten und deren Hinweise zum Abgleich bestimmter Punkte mit den eigenen Ansprüchen auch geholfen haben. Es mag solche und solche geben, aber alle über einen Kamm zu scheren wäre in meinen Augen nicht angebracht. Man kann ja diese Videos auch nutzen, um mit dem Vorhaben ins Autohaus zu marschieren, die genannten Punkte auf der eigenen Probefahrt zu widerlegen. Naja, und mit Kritik wird auch von den genannten YTern nicht gespart. Ich jedenfalls fand diese Videos durchaus hilfreich. Teilweise konnten wir wegen solcher Videos auch dem Händler erzählen, was man wo, wie einstellen muß, damit das Auto dann dieses oder jenes macht. Ich fand es tatsächlich erstaunlich, daß viele Verkäufer über das Schreiben von Angeboten hinaus doch eher wenig Fahrzeugkompetenz an den Tag legten. Bei einigen Marken wären wir ohne diese Videos fast aufgeschmissen gewesen... (kleine Übertreibung zur Verdeutlichung der im Grunde doch zutreffenden Situation).

    Bin mir unsicher. Habe ihn vier Jahre geleast, bin aber so sehr zufrieden, daß ich ihn gern behalten würde und mein Händler deutete an, daß das trotz gegenteiliger Behauptung im Leasingvertrag relativ leicht anzustellen sei. Wäre da durchaus bereit, den Bankwert statt des Restwerts zu zahlen, wenn die Spanne nicht all zu groß ist,


    Auf der anderen Seite, wird er dann auch fast 80.000 km auf der Uhr haben. Wiederum auf der anderen Seite habe ich den Vorgänger, einen Diesel-Ford erst nach 235.000 km verkauft. Und der war noch gut. (ich weiß ein Dieseltank ist was anderes als ein 77-kwh-Akku)

    Das denke ich auch, find es jetzt auch nicht wirklich schlimm wenn vorrangig nur auf Bestellung produziert wird.

    Darum möchte ich inständig bitten. Wenn wir aber ab April unsere Autos nicht in angemessener Zeit bekommen, die Zahl der Angebote von Lagerfahrzeugen auf der Ford-Webseite für die 2026er Modelle aber stetig steigt, ist ja genau das vermutlich nicht passiert.

    Also die aktuellen EQ Modelle von Mercedes, 7-8 Monate, iX3 von BMW eher 12 Monate. M.E. sind vor allem Hersteller schneller, die einem wenig Individualisierung bieten.

    Die Lagerfahrzeuge, naja, das dürfte eine Gemengelage sein aus dem Rest vom Fest und typischen Bestellungen. Dass die 21 Zoll inzwischen sogar mehr Reichweite haben als die 20 oder 19 (GJR) Zoll, sollte man beachten. Zumindest, wenn es nach dem Konfigurator geht.

    Ja, aber diese Lieferzeiten sind die Kunden dieser Marken und Preiskategorie auch gewohnt. Mein Schwager sucht sich gerade ein Übergangsfahrzeugm, damit er zwischem alten und neuen iX3 ab Juni die Zeit überbrücken kann. Auch glaube ich, haben BMW und Mercedes das Standing, sich das gegenüber ihren Kunden leisten zu können.

    Beim Explorer, würde ich sagen, gibt es weniger Überzeugungstäter im oben gemeinten Sinne, sondern hauptsächlich Menschen, die sich den Explorer grundsätzlich vorstellen können, weil der "irgendwie ganz gut zu sein scheint", aber andere Modelle anderer Hersteller eben auch. Daß BMW und Mercedes da weniger Probleme haben, zeigen auch deren Leasingangebote. Wenn Ford der gleichen Nachfrage (in Art und Zahl) gegenüber steht, dürfen es auch gern 8 Monate sein. Bei deutlich weniger Bestellungen ist es aber eher unverständlich.

    Wir haben uns ganz bewußt für den Explorer entschieden und würden wohl auch nicht bei einer Wartezeit von 8 Monaten davon Abstand nehmen, aber eben weil wir schon seit rund 10 Monaten wissen, wie gut der tatsächlich ist. Ohne diese Info, kann ich mir vorstellen, schaut man auch viel eher zu den vielen anderen als gut empfundenen Modellen des Wettbewerbs, ... und genau das wäre und ist ja Fords Problem. Es muß sich drehen im Regal....

    Bei den aktuell langen Lieferzeiten ist doch aber der Modellwechsel die größte Bremse?!
    Wenn ich Ende Januar/Anfang Februar etwas bestelle, was erst ab Mitte April überhaupt gebaut wird, habe ich allein schon 2-3 Monate leere Wartezeit, da noch gar nicht produziert wird.

    Das stimmt schon. Aber wenn der Wettbewerb 2-3 Monate für Fahrzeuge benötigt, die bereits vom Band laufen, käme ich in unserem Fall ja trotzdem nicht auf mehr als 6 Monate. Und unser erster Explorer ist zum Bestellzeitpunkt so ziemlich genau 18 Monate produziert worden und hat dann doch 6,5 Monate gebraucht (was gerade so noch im Rahmen ist). Wenn andere nur 4 Monate brauchen, frage ich mich trotzdem, warum? Und solange man in Köln nur im Ein-Schicht-System produziert, hält sich mein Verständnis für mehr als 6 Monate Wartezeit in Grenzen.