Ob es sich "lohnt" hängt von der geplanten Haltedauer und der Jahresfahrleistung ab.
Ich erwarte nicht, dass es bei einem "Nutzfahrzeug" wie dem Explorer für den Wiederverkauf relevant ist, weil es halt kein Liebhaberfahrzeug ist.
Bei Mustang und Ranger ist es dringend erforderlich. Da beginnt der Verfall im Grunde genommen mit dem Bandlauf. Das liegt aber wohl auch am Produktionsort (Flat Rock, Silverton), wo traditionell solch eine Behandlung keine Rolle spielt. Die Ranger sind bei einer normalen Nutzung von unten unglaublich schnell braun und dann geht es an die Substanz des Leiterrahmen. Beim Mustang sind die Schönwetterfahrzeuge eher selten betroffen, das erste was da braun wird sind der Prallträger am Heck und einzelne Blechkanten.
Wenn es erstmal angegammelt ist, hat der Schaden begonnen.
Den Explorer schaue ich mir von unten an, wenn er da ist. Ich erwarte, dass die Kölner da besser sind?
Wenn er blank ist ziehe ich es in Erwägung.
Mir ist aber unklar, ob mein Spezi schon BEV gemacht hat. Ich denke da gibt es Besonderheiten, die man beachten muss?
Die Art der Behandlung sollte man nach den Empfehlungen aus der Zeitschrift Oldtimer-Markt wählen.
Bei meinem Mustang ist Carlofon/Dinitrol 4942 von Dinol an den Unterboden gekommen und danach Mike Sanders Fett in die Hohlräume.
Wenn du richtig viel Geld ausgeben willst ist TimeMAX die Goldrandlösung.
Von allem anderen würde ich eher Abstand nehmen, das kostet tendenziell vor allem Geld und macht wohlmöglich nur die Werkstatt glücklich.