Ich hatte meine WARP zunächst via WLAN verbunden, bin dann aber auf LAN umgestiegen. Das ist einfach stabiler 
Viele meiner Geräte sind via modBus RTU über eine einseitig geschirmte zweiadrige Signalleitung verbunden. Das klappt bei mir auch über größere Entfernungen (50m) zuverlässig. Trotzdem würde ich immer zur Variante via Netzwerk (modBus TCP) raten. Das ist schlicht einfacher konfigurierbar. Dafür ist natürlich eine gute LAN-Infrastruktur nötig. Den ModemRouter (z.B. die Fritz!Box) als Switch einzusetzen, ist da nicht die ideale Lösung. Es ist besser, einem halbwegs leistungsfähigem Switch einzusetzen, an dem alle Geräte dann angeschlossen werden können.
Ich habe aktuell drei Netzzähler in meinem Haus verbaut: den offiziellen, den ich via API auslesen kann, einen für meine PV-Anlage und einen für mein ESS (EnergieSpeicherSystem). Die WARP3 ermöglicht es, alle dieser Zähler zu hinterlegen; z.T. direkt oder auch über Umwege, Letztlich bedarf es natürlich nur eines Zählers, um zuverlässig den PV-Überschuss abbilden zu können.
Froschf...gruen Entscheidend für die Verbindung zwischen zwei Geräten ist die Art der Übertragung. Während modBus RTU Daten seriell via RS-485 sendet, werden bei modBus TCP die Daten mit Hilfe des TCP/IP-Protokolls weitergereicht. Für die RTU-Variante bedarf es zwingend einer zweiadrigen Verbindung zwischen den Geräten; bei der TCP-Variante ist der Standort der Geräte sekundär, solange sie mit dem gleichen Netzwerk verbunden sind. Die Konfiguration kann sich bei RTU etwas komplizierter gestalten, da man genaue Adressen und Ports angeben muss. Bei der TCP-Anbindung ist das in der Regel etwas einfacher, da man oft nur die IP-Adresse des entsprechenden Geräts angeben muss und die weiteren Einstellungen dann automatisch vorgenommen werden.