Beiträge von KannNixRichtig

    Ich bin von einer Heidelberg Energy Control gewechselt. Sie bot trotz Erweiterung bei Weitem nicht die Möglichkeiten einer WARP.

    EVCC nutze ich nicht (mehr). Das bietet mir kaum einen Mehrwert; zudem führt es zu Probleme in Verbindung mit meinen anderen Systemen. Aber prinzipiell funktioniert EVCC natürlich mit der WARP bzw. umgekehrt.

    Hmm, je nach dem wie rückständig dein Netzbetreiber ist, benötigt man manchmal auch eine fünfadrige Steuerleitung, die dann von den vier Relais im FunkRundsteuerEmpfänger ansteuert wird.


    Mit welcher Leistung laden denn eure BEVs? Gibt es Unterschiede an der gleichen Wallbox? :/

    Es gibt auch für den Heimbereich jede Menge modBus-Konverter, die aus einem RTU ein TCP machen. Letztlich ist das bei moderneren Anlagen nur noch selten nötig, da sie über ihr Web-Interface Zugriff auf diverse Daten wie z.B. auch den modBusTCP-Port ermöglichen.

    Ich hatte meine WARP zunächst via WLAN verbunden, bin dann aber auf LAN umgestiegen. Das ist einfach stabiler :thumbup:


    Viele meiner Geräte sind via modBus RTU über eine einseitig geschirmte zweiadrige Signalleitung verbunden. Das klappt bei mir auch über größere Entfernungen (50m) zuverlässig. Trotzdem würde ich immer zur Variante via Netzwerk (modBus TCP) raten. Das ist schlicht einfacher konfigurierbar. Dafür ist natürlich eine gute LAN-Infrastruktur nötig. Den ModemRouter (z.B. die Fritz!Box) als Switch einzusetzen, ist da nicht die ideale Lösung. Es ist besser, einem halbwegs leistungsfähigem Switch einzusetzen, an dem alle Geräte dann angeschlossen werden können.


    Ich habe aktuell drei Netzzähler in meinem Haus verbaut: den offiziellen, den ich via API auslesen kann, einen für meine PV-Anlage und einen für mein ESS (EnergieSpeicherSystem). Die WARP3 ermöglicht es, alle dieser Zähler zu hinterlegen; z.T. direkt oder auch über Umwege, Letztlich bedarf es natürlich nur eines Zählers, um zuverlässig den PV-Überschuss abbilden zu können.


    Froschf...gruen Entscheidend für die Verbindung zwischen zwei Geräten ist die Art der Übertragung. Während modBus RTU Daten seriell via RS-485 sendet, werden bei modBus TCP die Daten mit Hilfe des TCP/IP-Protokolls weitergereicht. Für die RTU-Variante bedarf es zwingend einer zweiadrigen Verbindung zwischen den Geräten; bei der TCP-Variante ist der Standort der Geräte sekundär, solange sie mit dem gleichen Netzwerk verbunden sind. Die Konfiguration kann sich bei RTU etwas komplizierter gestalten, da man genaue Adressen und Ports angeben muss. Bei der TCP-Anbindung ist das in der Regel etwas einfacher, da man oft nur die IP-Adresse des entsprechenden Geräts angeben muss und die weiteren Einstellungen dann automatisch vorgenommen werden.

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    Abb.: WARP Innenleben


    Durch die linke Verschraubung wird das fünfadrige Anschlusskabel eingeführt und in die Klemmen gesteckt. (Im Grunde spielt es keine Rolle, ob man da eine Anschlussleitung mit CEE-Steckdose oder eine direkte Verbindung zum Sicherungskasten auflegt). Durch die mittlere Verschraubung wird das LAN-Kabel eingeführt. Die Kommunikation erfolgt über modBus TCP. Man muss für der Wallbox bekannte Geräte nur die richtigen IP-Adressen z.B. des Wechselrichters oder eines Stromzählers hinterlegen.

    (Anm.: Es ist schwierig, den LAN-Stecker durch die Verschraubung zu bekommen. Das Problem lässt sich mit einer teilbaren Verschraubung oder der nachträglichen Montage eines Steckers lösen)


    Falls das die erste Wallbox ist, müssen gewisse Angaben gegenüber dem Netzbetreiber gemacht werden. Eine Wallbox > 11kW ist genehmigungspflichtig.


    :!: Falls man nicht genau weiß, was man tut, sollte man Arbeiten an elektrischen Systemen Anderen überlassen, die man in der Regel mit Geld dazu zwingen muss:!: