Beiträge von KannNixRichtig

    Mindhunter Ich hatte im extrem dunklen und kalten Januar dank Wärmepumpe und ungewöhnlich vielen BEV-Kilometern eine Stromrechnung von über 400€ =O Dafür habe ich jetzt im Mai knapp 240€ Einspeisevergütung verdient 8)


    Bei mir war ist das Ganze ein stetiger Lern- und Optimierungsprozess. Es gibt immer noch Details, die sich verbessern lassen; das gilt für mein eigenes Verhalten wie auch für die Technik und deren Zusammenspiel. Dass ich Spaß daran habe rumzuspielen, vereinfacht den Aufwand ungemein ;)

    Hmm, ich z.B. schlafe im Urlaub mal ganz gerne, nehme allerdings extrem selten mein Bett mit :/ :D


    Wah, mir persönlich wäre das viel zu viel Aufwand. Wenn ich unbedingt mal Fahrrad fahren möchte, leihe ich mir eines aus. Im letzten Fereienhaus gab es sogar einige Fahrräder for free 8)

    Rechnet man die Kosten für AHK sowie Fahrradträger zusammen, kann ich mir vermutlich sehr lange sehr viele Räder ausleihen :)


    Bevor jetzt ein Shitstorm einsetzt: Das eigene Rad ist natürlich immer das Beste! 8o

    Natürlich entstehen beim Laden/Entladen von Akkus relativ hohe Verluste. Beim Umladen vom Haus- in BEV-Akku entstehen dementsprechend sehr viele Verluste. Solange man jedoch die selbst erzeugte PV-Energie dafür verheizt, ist das ärgerlich aber monitär vertretbar.


    Im Winter lade ich meinen Haus-Akku, wenn es günstigen Netzstrom gibt, auch manchmal so auf. Dabei muss man die Verlustquote jedoch mit berechnen. Sonst wird das eine recht teure Heizung ;)

    Die Aussagen von X170 würde ich nur bedingt teilen wollen. Ich stufe PV-(Überschuss-)Laden als fast immer sinnvoll ein.


    Die klassischen Probleme sind bekannterweise ja:

    1.BEV ist tagsüber nicht zuhause - Da können ein großer Akku sowie eine entsprechend nach Westen ausgerichtete PV-Anlage Abhilfe schaffen

    2. PV-Anlage zu klein für Überschussladen - Da kann eine automatische Phasenumschaltung helfen. Zudem könnte man einen Akku tagsüber beladen und diese Energie dann ins BEV umladen.

    3. Unpassendes Nutzungsverhalten - Man muss stetig die Prognosen mit der eigenen Nutzung abgleichen, um ein Maximum an Eigennutzung der PV gewährleisten zu können. Auch tägliche Ladungen mit kleinen Energiemengen können ausreichen, um den Bedarf zu decken.


    Egal welches Setting auch vorliegt, erfordert die Maximierung des Eigenanteils von PV-Energie beim Laden ein gewisses Konzept. Hard- und Software müssen dieses Konzept unterstützen.

    Für mich gibt es mehr als nur den wirtschaftlichen Aspekt. Ich halte es für durchaus zukunftssicher, seine benötigte Energie zu mindest zum Teil selbst erzeugen zu können.

    Aber um mal ein paar Zahlen zu nennen: Bislang habe ich ca. 80.000km mit meinem BEV zurückgelegt. Da ich überwiegend zuhause lade, gehe ich mal von 90% heimischer Ladung aus. Ich zahle im PV-bereinigten Jahresschnitt 0.15c/kWh. Bei einem Verbrauch von 16.5kWh/100km wären das also insgesamt knapp 1.8k€. Hätte ich ausschließlich Netzstrom gezogen, für den ich 0.34c/kWh zahlen muss, wären das ca. 4k€. Somit hätte mich das 2.2k€ mehr gekostet.

    ...wie lange dauert das denn bei euch, bis sich die Investition in die ganze besondere Technik amortisiert?...

    Das hängt natürlich stark vom Setting und dem Nutzungsverhalten ab.

    Dank umfangreicher Maßnahmen (Wärmedämmung, Wärmepumpe, PV mit Akku, smarte Wallbox, SmartHomeSystem) belaufen sich meine Energiekosten in Summe (inkl. Verbrauch der Wärmepumpe und eines BEVs) jährlich auf nur noch ca. 600€. Da wir alle Maßnahmen selbst in Eigenleistung umgesetzt haben, erleben wir die Amortisation vermutlich noch.

    Primär war unser Ansatz jedoch, uns von der Anhängigkeit fossiler Energieträger, so gut es eben geht, zu lösen und die Fixkosten in Anbetracht des nahenden Ruhestands auf ein Minimum zu reduzieren, um mit einem rentenmäßig auf 60% geschrumpften Einkommen noch ähnlich gut weiterleben zu können.


    Als Hauseigentümer ist man sicher nicht schlecht beraten, sich ein ganzheitliches zukunftssicheres Konzept zu überlegen 8)

    Fordo_Beutlin Wenn dein GoodWe bzw. das SmartMeter eine Art Webinterface hat, ist es in der Regel auch möglich, Werte via modBus TCP zu bekommen. Es ist meiner Meinung nach immer empfehlenswert, kabelgebundene Netzwerk-Verbindungen einzurichten.

    Die WARP kann eigentlich ziemlich viele der möglichen Szenarien beim Laden abdecken. Ein zusätzliches übergeordnetes Ladesystem halte ich für unnötig.

    Ich habe auch ein SHS (ioBroker), achte daber darauf, dass all meine Systeme unabhängig voneinander laufen. Ich finde es gut, dass die WARP3 so Vieles selbst kann.

    Wenn man eine PV-Anlage hat, kann eine automatische Phasenumschaltung schon sehr dazu beitragen, den PV-Eigenverbrauch dramatisch zu erhöhen. Sicherlich kann man auch einfach mit Leistung X laden und so auch komplett den Überschuss zu nutzen. Für mich macht es allerdings mehr Siin, nur den PV-Überschuss ins Auto zu laden.