Wallboxen 11kw

  • nein. Ist mir aber egal. Wenn ein Eniaq dauerhaftes 100% und Schnellladen mit 280.000km übersteht, wird meiner das auch.

    Jetzt in der Übergangszeit lade ich tagsüber fast ausschließlich mit PV-Überschuss. Das klappt ganz gut, da oft ein BEV zuhause stehen und ich via (Wetter)Vorhersage zwei bis drei Tage im Voraus abschätzen kann, wieviel vom Dach kommen wird.


    Das mache ich auch so, benötige ich mehr Energie, dann füttere ich aus dem Hausakku bei weniger Überschuss so zu, dass ich die 1,4 kW möglichst lange halten kann, um den Überschuss der sonst eventuell ins Netz geht maximal nutzen kann. Notfalls mache ich auch mal den Hausakku leer, wenn ich das Fahrzeug dringend laden will

    Zusätzliche Verluste dadurch habe ich letztenendes nicht, da die Ladeverluste ins Auto immer da sind und die Hausakkuverluste auch beim Versorgen des Hauses Nachts auftreten. Nachts sind zudem die WR Verluste deutlich höher, im Vergleich, wenn ich mehr Leistung aus der BAtterie ziehe um ins Auto zu laden.

  • Ich bin vom vollautomatisierten System wieder abgekommen, da sich die Parameter ja nach Jahreszeit stark ändern und der Einfluss der Wärmepumpe auf den Verbrauch dramatisch steigt. Während wir im Sommer lediglich 20€ für die Netzenergie aufwenden müssen, sind es in dunklen Wintermonaten auch schon mal 400€ oder mehr. Diese enormen Schwankungen konnte ich bisher nicht mit einer Automatik auffangen...



    Die starken Schwankungen zwischen Sommer und Winter sind ja systembedingt und lassen sich kaum verhindern. Die PV-Anlage produziert etwa 75 % des Jahresertrags in 6 Monaten über Sommer. Die Wärmepumpe braucht 75 % des Jahresbedarfs in den Wintermonaten November bis Februar.

    Wir haben einen sehr günstigen Wärmestromtarif, deshalb versuche ich auch eher mit Batteriestrom als mit Netzstrom zu laden. Dadurch bekomme ich weniger Netzbezug für den teuren Haushaltsstrom, habe aber natürlich weniger Unterstützung für die Wärmepumpe. In Home Assistant habe ich mir zu diesem Zweck zwei Automationen erstellt, die abhängig vom momentanen Verbrauch getriggert werden. Dadurch begrenze ich die Batterientladung für die Wärmepumpe, wenn diese viel Strom aus der Batterie ziehen würde und habe dann mehr gespeicherten billigen PV-Strom für den teureren Haushaltsstrom (über den auch die Wallbox läuft). So reduziere ich meine Bezugskosten für den teuren Netzstrom. Die Wärmepumpe braucht dann mehr Netzstrom, aber unterm Strich spare ich Geld.

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  • Hmm, das ist natürlich alles sehr vom eigenen Setting abhängig :/

    In meinem Fall mit dynamischen Stromtarif, kann ich nicht auf einen definierten Preis zurückgreifen und kann "nur" über die Ladung der BEVs bewußt steuern, was es kosten soll. (Manchmal, wenn es sehr günstig ist und kein PV-Ertrag zu erwarten ist, lade ich auch meinen Haus-Akku mit Netzernergie auf).

    Da mein neues BEV im Vergleich zum Haus einen sehr großen Akku hat, macht es in meinen Augen wenig Sinn, ein paar kWh vom Haus- in den BEV-Akku zu schicken. Die fehlen mir im Haus-Akku sehr; im BEV merke ich sie kaum. Daher begrenze ich die Entladeleistung des Haus-Akkus automatisch auf 0.5kW, wenn die Wallbox aktiv ist. Beim "kleinen" BEV lasse ich dieses Umladung unter gewissen Umständen manchmal zu.

    Um also eine dauerhaft gute automatisierte Lösung für diese vielen unterschiedlichen Umstände zu finden, müsste man schon ein sehr schlaues System einsetzen, dass neben Ertrags- auch Verbrauchsprognosen auswerten und ständig über alle Zustände informiert sein müsste. Möglicherweise klappt das in naher Zukunft mit Hilfe einer KI.

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