... als ich den Explorer das erste mal gesehen hatte, war mir klar, dass bei dieser Karrosserieform höhere Geschwindigkeiten den Verbrauch enorm in die Höhe treiben. Das würde umso deutlicher wenn man ein M3 neben einen Explorer stellt.
Die anderen beiden Punkte wie Rekuperation und Ladegeschwindigkeit kann ich jedoch nicht nachvollziehen und decken sich absolut nicht mit meinen Erfahrungen.
Bei den letzten 10 km des Nachhausewegs von der Arbeit habe ich auf 10 km Strecke einen Höhenunterschied von rund 600 m nach unten. Zu Hause angekommen, habe ich immer (Sommer wie Winter) 2% mehr SOC im Akku und auch die Reichweite ist deutlich gestiegen, im Sommer sind es manchmal auch 3%. Der Enyaq 80x vorher lag da immer zwischen 1 und 2% trotz geringfügig kleinerem Akku (77 kWh). Mein i4 macht da auch immer 2% Plus.
Prozentual würde sie natürlich bei einem M3 mit 52 kWh-Akku stärker steigen. Das ist simple Mathematik. 1% von 52 kWh sind 520 Wh und 1% von 79 kWh sind 790 Wh. Wenn also der Explorer AWD 2% rekuperiert, hat er 1,58 kWh rekuperiert, was bei einem 52 kWh-Akku eben 3% wären.
Ebenso die Ladegeschwindigkeit wenn der Akku vorkonditioniert ist, hier ein Foto vom 29.1.26 Am Schnee in der Spiegelung sieht man, dass es Temperaturen um den Gefrierpunkt waren.
obwohl mit über 10% angesteckt, ging er gleich über 180 kW. In der Folge hatte ich sogar noch kurz die 190 kW gesehen, war aber zu langsam zum Fotografieren.
Gerade die Ladegeschwindigkeit hatte mich positiv überrascht beim Explorer AWD.
Hier noch ein Foto vom 16.12.25, Akku vorkonditioniert, Temperaturen um den Gefrierpunkt:
Da hat er auf 13 Minuten schon 37,8 kWh geladen und lädt bei 50% immer noch mit 148 kW.