Ich bin auch der Meinung das sich PV-Überschussladen immer lohnt, sofern das BEV auch mal passend daheim steht.
Wie sehr man das verfeinert um möglichst nur Überschuss und keinen Netzbezug zu haben, muss man immer abwägen zwischen wirtschaftlich und einfach haben wollen.
Haben auch seit letztem Jahr eine PV mit 11,8kWp und 9,6kWh Speicher.
Dieses Jahr 87% Autarkie und ca. 38% Eigennutzung. War erstaunt wieviel die Anlage im Winter bringt, da ist komplett Süd 30° Dachneigung wohl ziemlich das Optimum.
Dez25 731kWh Jan26 754kWh Feb26 764kWh ab März dann 1280kWh und 96% Autarkie seitdem weiß ich eh nicht was ich mit dem Strom machen soll 
Bald mit dem Explorer und dieses oder nächstes Jahr Wärmepumpe wird sich die Autarkie im Winter verschlechtern, aber die Eigennutzung das ganze Jahr deutlich steigern.
Habe inzwischen ein Smartmeter vom Netzbetreiber und bekomme daher bei negativem Strompreis keine Einspeisevergütung. (Beispiel heute von 07:45 - 18:00 ist der Strom von der PV quasi gratis, gut die Gestehungskosten der PV von ca. 4ct/kWh müsste man rechnen)
Hier gibt es immer wieder negative Zeitfenster gerade um die Mittagszeit und wenn ich dann automatisch gesteuert hier laden kann, dann drückt das die Kosten nochmal ein wenig.
Ist viel Spielerei und klar geht auch einiges an Zeit drauf. Wenn ich jemanden kommen lassen müsste, der mir eine steuerbare Wallbox für 1500-2000€ einrichtet dann dauert die Amortisation dementsprechend lang.
Dann ist es günstiger einfach einen Ladeziegel, den bei Sonnenschein ungefähr auf den Überschuss einstellen und gut. Wobei auch dieser eigentlich angemeldet gehört und auch steuerbar gebaut werden muss. Daher ist es hier auch nicht mit 180 Euro getan.
Aber mich freut es schon, hier das Optimum auszutüfteln, auch wenn es wirtschaftlich nicht immer Sinn macht.