…und genau an dieser Stelle hört mein Verständnis für die beiden Hersteller VW und Ford auf…
Das scheint ja nun ein schon länger bestehendes Problem mit der Software zu geben, und das eben hersteller- und modellübergreifend.
Ich bin sicher, dass viele Besitzer dieser Fahrzeuge mit der “Mangelsoftware” sich auch schon an ihre Händler gewandt haben und den Mangel reklamiert haben, mithin in unserem Fall Ford, und VW als Plattformgeber in der Folge natürlich auch, natürlich auch die Problematiken kennen.
Da muss ich doch als Hersteller meine personellen Softwarereressourcen endlich mal bündeln und alles daran setzen, die Software so zu programmieren, dass die Fahrzeuge vernünftig damit umgehen und der Kunde zufrieden ist.
Aber war es nicht anfangs mit der 1.0-Software des ID.3 und 4 genauso, da gab es doch imho auch sogar in den Medien öffentlich kritisierte Probleme mit der software. Und es dauerte Jahre, bis VW da endlich ein halbwegs laufendes System nachgeliefert hat…
Ich habe schon seinerzeit mit dem Kuga und dem Mach E in den Anfängen die miese Softwarebetreuung des Herstellers Ford kritisiert, die jetzt aber, das muss ich zugeben, zumindest im Mach E eine recht gut funktionierende Software in das Auto OTAisiert haben.
Auch beim Kuga scheint die Grundsoftware vernünftig zu laufen, denn auch da lese ich mittlerweile nicht mehr schwerpunktmäßig von Problemen (die haben dafür aber ganz andere schwerwiegendere Probleme mit dem Fahrakku, die Ford noch richtig viel Geld kosten könnte).
Irgendwie beschleicht mich aber das Gefühl, dass die massiven Softwareprobleme, die hier geschildert werden, auch erst in nicht absehbarer Zeit gelöst werden - und das auch nur, wenn VW an der jetzigen Software festhält und nicht nach 2 Jahren wieder eine neue Grundsoftware “erfindet”. AndroidAuto machte auf mich ja irgendwie den Eindruck, als dass es eine solide und zumindest mittelfristig aktuelle moderne Plattform darstellt.
Das Merkwürdige finde ich darüber hinaus, dass es ja offenbar nur einen Teil der Fahrzeuge betrifft, also irgendeine Kombination aus verschiedenen Bauteilen des Autos und Software die Probleme verursachen…und diese Kombination als Ursache zu finden, scheint ein schwieriges Unterfangen zu sein…🤔
Ich hätte da sicherlich auch kein gutes Bauchgefühl, aber, wenn die das Auto zerlegen, wird die Werkstatt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit einer den Konsequenzen bewusst im Vordergrund stehenden Sorgfältigkeit zusammensetzen, so dass es einer Neufertigung gleichen wird und alles rundum sorgfältig prüfen werden.
Insofern könnte man danach auch von einem “Neufahrzeug” ausgehen - jedenfalls könnte man so aus dem Mangel noch versuchen, was Positives rauszuziehen.
Ich drücke dir ganz dolle die Daumen, dass die das hinkriegen und du dann endlich ein mangelfreies Fahrzeug dein eigen nennen kannst.
Hast du eigentlich von deinem Händler (kulanterweise und kundenorientiert) ein kostenfreies Ersatzfahrzeug bekommen?
Grüße