Beiträge von Laurin

    …warum sollte auch ein Vermieter grundsätzlich die Ladeinfrastruktur für seine Mieter bezahlen?

    Als mein Vater in den Sechzigern in seine erste eigene Wohnung gezogen ist, gab es dort keinen Telefonanschluss. Private Telefonanschlüsse kamen erst in den Siebzigern auf. Heute könnte man ohne Telefon und Internet wohl keine Wohnung mehr vermieten. Obwohl der Mieter wahrscheinlich ein Handy hat. Ober der Vermieter spart sich die Heizung weil der Mieter sich ja für jedes Zimmer einen elektrischen Heizlüfter stellen kann.


    Das ich mir eine eigene Wallbox kaufe, die ich beim nächsten Umzug in 5 Minuten abgeschraubt habe, währe ja vollkommen OK. Aber die sonstige Infrastruktur des Hauses? Leerrohre, Kabel usw.? Zumal unter der Perspektive das beim Auszug der Vermieter die Wahl hat, ob ich ihm die Aufwertung seiner Immobilie schenke oder nochmal in den Rückbau investiere? Und der nächste Mieter baut dann auf seine Kosten die selbe Infrastruktur wieder ein. :)


    Davon das der Mieter ausdrücklich keine Subventionen bekommt sondern nur der Vermieter aber bis zu 2000€ mal gar nicht geredet.

    Zum Thema Norwegen, Steuerstruktur/Höchststeuersatz/Zulassungsverbot für Verbrenner:

    Ich stelle mir gerade vor, in Deutschland würde die Bundesregierung mit solchen Gesetzesvorhaben in die Offensive gehen - ich glaube, wir hätten einen so großen Aufschrei in diesem Lande, dass diese Bundesregierung, die damit um die Ecke käme, sofort „vom Markt verschwinden“ würde…

    Wie unterschiedlich wir in den Ländern ticken - Ich mag mir gar nicht vorstellen, wenn es in der StVO heißen würde:

    Grundsätzliche Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften ohne Beschilderung sind 80km/h, da hätten wir hier einen Volksaufstand!!!

    Für mich persönlich alles schlüssige Regelungen, wenn man darauf achten möchte, die Verbräuche in einem vergleichsweise E-Fahrzeug orientierten Land niedrig zu halten - es ist nun einmal Fakt, dass die Geschwindigkeit beim Betrieb eines E-Autos einer der entscheidendsten Faktor für den Verbrauch ist😉

    Naja, Druck erzeugt Gegendruck. Wenn man sagen würde "Wir machen das jetzt zusammen" und die Regierung schafft Rahmenbedingungen bei dehnen das realistisch aussieht, währe wahrscheinlich keiner dagegen.

    Da aber in Deutschland immer noch die (teilweise sogar Möchtegern-) Obrigkeit meint dem Untertan sagen zu müssen: "Jeder der noch mit dem Diesel zur Arbeit fährt ist eine Umweltsau oder am besten gleich Nazi" und wir nehmen dir jetzt dein Auto weg. Umweltzone am Arbeitsplatz und da wo du wohnst, Zack Fahrverbot. Und deine Heizung reißen wir dir auch raus. Und wenn der Blockwart schon mal bei dir zuhause ist, schaut er gleich noch in deinen Kühlschrank, ob da nicht etwa ein Schnitzel drin liegt. Und ob du nach der Arbeit warm duschst, statt dich mit dem Waschlappen zu waschen.

    Ist doch normal das man so selbst die Willigen gegen sich aufbringt. Und gegen sinnvollen Wandel. :(

    Ein Forum ist doch genau dazu da um Dinge zu Diskutieren. Norwegen ist aber in diesem Thread eher off Topic. Vielleicht sollte man hierfür einen neuen aufmachen. "Warum sind andere Länder bei der E-Mobilität schon weiter?", oder so ähnlich.

    Ich glaube nicht, dass diese Farben bevorzugt gekauft werden. Bei einigen Hyundai Modellen oder auch bei VW gab es Zeiten da konnte man nur aus Weiß, Schwarz, Grau, Grau und Grau wählen.


    Ist genauso wie: „… die Leute kaufen ja nur SUV‘s …“. Ich möchte eine Stufenheck Limo oder einen Kombi. Aber da gibt es kaum Auswahl.

    Da kommt noch der Wiederverkaufswert hinzu. Mein FFH hat bei der Inzahlungsnahme auch rumgemault das mein Skoda farbig war und nicht schwarz, weiß, grau. War übrigens die teuerste Farbe.😁

    Es gibt mehrere Diskussionen dazu. 2026 wurde eigentlich in dieser besprochen:


    Check24 310€.

    Die Summen sind aber schwer vergleichbar. Grundsätzlich muss man wohl mit 6 Monaten rechnen bis ein Antrag beim Umweltbundesamt bearbeitet ist. Deshalb bieten viele Anbieter auch eine Sofortauszahlung mit deutlichem Abschlag an.

    Bei der Anschaffung hat bei mir nicht der Spar- sondern eher der Spaßfaktor im Vordergrund gestanden.

    Ich persönlich halte es daher recht pragmatisch.

    Ich rechne mit einem Ladeverlust von pauschal 15% und liege damit bei einem Durchschnittsverbrauch (1 Jahr und 10500km) bei knapp über 20 kW auf 100 km.

    Passt für mich.

    Und noch mehr, wenn ich aktuell an Tankstellen vorbei fahre und die Preisanzeige sehe :D

    Ich habe auch nur am Anfang viel gerechnet. Da sich aber schnell gezeigt hat, das der Explorer in allen Bereichen, egal ob jetzt Leasingrate, Versicherung, Steuer ;) , Verbrauchskosten... deutlich unter Verbrenner Niveau liegt, kam ich mir irgendwann kleinlich vor.

    Teilweise sogar im Vergleich zu anderen ID Derivaten. Ein Freund sagte mir, das er seinen Firmen Octavia wieder durch einen Octavia ersetzen muss, weil die Leasingrate für den Enyaq, zumindest im Firmenleasing, so hoch ist, das er keine Freigabe bekommt.

    Vor dem Irankrieg habe ich für die Verbrennerfahrer öfter mal einen fiktiven Dieselpreis ausgerechnet, also wieviel dürfte der Diesel maximal Kosten, damit ich die gleiche Strecke zum gleichen Preis fahren kann. Seit einigen Wochen fragt aber keiner mehr. ;)

    Lediglich ein Nachbar aus der Straße fragt mich jedes mal wenn wir uns sehen, wie mein neues Auto ist. Jedes mal. Nur nicht nach den Kosten.

    Hat mich auch interessiert. Nach einigen Monaten und einigen Tausend Kilometer kennt mein Bordcomputer meine Fahrweise so gut, das ich tatsächlich, auch bei längeren Fahrten, +/-1% vom vorher errechneten Akkustand ankomme. Die Umrechnung auf kWh war auch immer stimmig.

    Die geladenen kWh an der Ladestation habe ich bisher nur Stichprobenartig kontrolliert, da ich diese eher als Nebenkosten ansehe und nicht als Verbrauch des Autos. Wenn ich mal Zeit und Lust habe sehe ich mir mal die Abrechnungen der letzten 6 Monate an und rechne mir das mal aus.