Kurzer Zwischenstand.
Mein Auto wäre an sich eigentlich fertig, wohl seit letzter Woche. Allerdings wurde bei den Reparaturarbeiten eine Schadenerweiterung festgestellt. Ein vorderer Querlenker ist doch in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Problem: Weil das Auo noch so neu sei, gäbe es den noch nicht als Ersatzteil - sagen die Ford-Werke. Gegenüber dem Autohaus ist die Lieferung trotzt "Eilt-Kennzeichnung" nicht terminiert worden. Meine Ladesäule am Hotel der Zwischenübernachtung auf dem Weg in den Dänemarkurlaub am Freitag habe ich inzwischen freigegeben.
Habe auch mal informativ mit einer Anwaltskanzlei gesprochen. Bei einem Kaskoschaden hat man ja grundsätzlich keinen Anspruch auf Leistungen zum Nutzungsausfall. Allerdings bin ich der Meinung, daß ohne die Verzögerungen im Bürokratieteil und einer Ersatzteillage, wie man sie aufgrund Alltagserfahrung und Alltagswirklichkeit annehmen darf, der Nutzungsausfall nach über 50 Tagen nicht mehr dem Unfall zuzurechnen sei, sondern der Schlechtleistung in der Abwicklung (Schlechtleistung von Versicherer, Leasinggeber, Hersteller). Das hätte aber leider wohl wenig Aussicht auf Erfolg.
Die Ford-Bank habe ich wegen meiner mangelnden Bereitschaft für ein Standfahrzeug Leasingraten zu zahlen auch kontaktiert. Die Bank selbst brachte eine Regelung für Standfahrzeuge ins Spiel und wollte sich melden. Nach dem ersten Anruf kam keine Rückmeldung. 4 Tage später nachgefragt, bis heute keine Rückmeldung. Inzwischen ist aber die Oktoberrate brav abgebucht worden.
Und um das nochmal zu betonen: Das Autohaus tut, was es kann, wird aber durch die beschriebenen Umstände gehindert. Ihm ist nichts vorzuwerfen.