Beiträge von SunCharge

    Kann zufällig jemand Vergleiche zum Cupra Born mit 231 PS ziehen? In erster Linie interessieren mich die Beschleunigung und das Handling im Vergleich. Danke


    Fordy

    Beschleunigung ist einfach.

    Born Endurance: 7sek. Lässt er Dich stehen.

    Born VZ: 5,6 sek. Lässt er mich stehen, aber nicht den AWD.

    Born VZ top speed: Lässt er uns alle stehen :D.


    Zum Handling kann ich nichts sagen, habe aber nach drei Probefahrten mit dem Explorer auch keine Wünsche mehr offen :love:.

    Ich denke, dass das niemand gerne hört, wenn jemand sein Wunsch-Fahrzeug als hässlich bezeichnet. Ford hat mit 98% Gleichteilen (nur geschätzt), 'nem Haufen technisch wichtigem VW-Zeugs und ein paar guten eigenen Ideen zwei technisch praktisch identische und optisch unterschiedliche Autos auf die Straße gebracht. Beide mit großen, historischen Namen, die polarisieren. Ich denke, dass Capri (und Mustang, wenn man den noch dazu nimmt) stärker polarisieren als der Explorer aber vielleicht auch nur deshalb, weil es dessen großer, amerikanischer "Verbrenner-Bruder" nie wirklich über den Teich geschafft hat. In den USA polarisiert der E-Explorer schon, man kann ihn ja gar nicht so ohne weiteres kaufen, aber er wird dann schon gerne mal als Schrumpf-Version des "echten" Explorers bezeichnet. Was solls, ich finde ihn gelungen und wenn ich dem Capri etwas "abkaufen" könnte, wäre es der CW-Wert. Diejenigen, die den Capri bevorzugen, bekommen den und den etwas größeren Kofferraum zum etwas erhöhten Listenpreis. Finde ich okay (also nicht den Listenpreis, aber die Differenz :D ).

    ...irgendwie höre ich diese "Ladestorys" ja immer ganz gerne, weil allein die (neben dem phantastischen Fahrverhalten der "Elektro-Automatik") auch einen "Erlebnis-Unterschied" beim Reisen machen.

    Da freue ich mich sogar schon ein bisschen drauf, zumal "Zwischentanken" beim 1000km-Diesel ja wirklich selten ein Thema war. Wenn ich mich noch nicht ganz umstellen mag, besorge ich mir vielleicht noch ein bisschen "Diesel-Spray" für die Hände, dessen Aroma selbst nach dem Händewaschen so wunderbar mit dem dem alten Frittenfett des Raststätten-Burgers harmonierte... ;)

    Okay. Hab‘ kurz gegoogelt. Die Antwort unten ist für mich plausibel und innerhalb meiner Erwartung. Die Kunst beim BEV-Gebrauchtwagenkauf wäre dann die Abschätzung, wieviel ‚Plateauphase‘ jetzt bei meinem Wunschobjekt noch übrig ist…


    Die Verlaufskurve des Kapazitätsverlusts (Akkudegradation) eines Elektrofahrzeugs ist nicht linear, sondern verläuft typischerweise in einer S-Kurve beziehungsweise in drei klar voneinander getrennten Phasen.[1]
    Besonders wichtig für Ihre Frage: Nein, bei höherem Kapazitätsverlust bleibt die Kurve nicht linear. Wenn der Akku einmal stark gealtert ist, droht am Ende seiner Lebenszeit ein unvorhersehbarer, exponentieller Absturz der Kapazität.

    Hier ist der genaue Verlauf der drei Phasen aufgeschlüsselt:

    1. Phase: Der Anfangs-Drop (Nicht-linearer, schnellerer Verlust)

    Direkt nach dem Neukauf verliert der Akku in den ersten Monaten bzw. den ersten 15.000 bis 30.000 Kilometern vergleichsweise schnell an Kapazität (oft 3 bis 5 %). [1, 2, 3]

    • Der Grund: Dies ist ein rein chemischer "Einlaufprozess" der Zellen. Es bildet sich die sogenannte SEI-Schicht (Solid Electrolyte Interphase) auf den Elektroden, die wie eine Schutzschicht wirkt. Dafür wird dauerhaft ein Teil des aktiven Lithiums gebunden. [1, 2, 3]

    2. Phase: Das stabile Plateau (Nahezu linearer, sehr langsamer Verlust)

    Nach diesem anfänglichen Rückgang stabilisiert sich die Batterie. Es folgt eine sehr lange, nahezu lineare Phase, in der der Akku extrem langsam altert. [1, 2, 3]

    • Der Wert: Große Flottenstudien (wie von Geotab) zeigen, dass moderne E-Auto-Akkus in dieser Phase im Schnitt nur noch etwa 1,5 bis 2,3 % Kapazität pro Jahr (oder rund 1 % pro 20.000 km) verlieren.
    • Diese Phase hält bei guter Pflege problemlos über 150.000 bis 300.000 Kilometer an. [1, 2, 3, 4, 5, 6]

    3. Phase: Der "Knick" oder "Klippen-Effekt" (Exponentieller Absturz)

    Wird der Akku über viele Jahre stark beansprucht und erreicht einen hohen Kapazitätsverlust, bricht die Linearität komplett ein. Sobald der State of Health (SoH) auf etwa 70 bis 80 % der Ursprungskapazität fällt, droht das Erreichen des sogenannten Kipppunkts (Tipping Point). [1, 2]

    • Der Grund: Die chemischen Verschleißmechanismen im Inneren verstärken sich nun gegenseitig. Es kommt zu mechanischen Rissen in den Elektroden, Verlust von aktivem Material und im schlimmsten Fall zu "Lithium-Plating" (metallische Ablagerungen). [1, 2]
    • Die Folge: Ab diesem Punkt verläuft die Degradationskurve nicht mehr flach oder linear, sondern fällt rapide und unvorhersehbar (exponential) nach unten ab. Die Reichweite schrumpft plötzlich drastisch, und der Akku gilt als defekt oder reif für das Recycling bzw. für eine "Second-Life"-Nutzung als stationärer Stromspeicher.

    Zusammenfassung im Überblick

    • Anfang: Schneller Verlust (Nicht-linear)
    • Mitte (Hauptlebenszeit): Sehr flach und gleichmäßig (Nahezu linear)
    • Ende (Hoher Verlust): Plötzlicher, steiler Absturz (Klippen-Effekt / Exponentiell) [1, 2, 3]

    (Quelle: Google Gemini 03.09.2026,

    Prompt: Wie ist die Verlaufskurve des Kapazitätsverlustes des Akkus eines Elektrofahrzeugs? Bleibt sie auch bei höherem Kapazitätsverlust linear?)

    Mich würde bei höherem Kapazitätsverlust dann auch der Kurvenverlauf interessieren. Am Anfang scheint das ja ein halbwegs linearer Verlauf mit Steigung x zu sein. Was passiert nach minus 10/15/20 Prozent (bei gleichem Ladeverhalten?) Bleibt es bei der ursprünglichen ‚Verfallskurve‘? Geht es irgendwann zunehmend dramatisch schnell? Gibt es irgendwann eine Sprungfunktion zum ‚sudden death‘? Wann wäre das zu erwarten?

    :/