Presseberichte Elektromobilität allgemein (Akkuhaltbarkeit etc.)

  • Interessant, schaut man sich den zugrundeliegenden und im Speigel Bericht verlinkten Aviloo Bericht ist der 77 kWh Akku des id 4 (müsste der vom Ford sein, oder?) so lala im Vergleich zu Hyundai und Co.. Allerdings im mittel bei 150.000 Km mit einem Soh von 90,90% absolut eigentlich absolut ok für mich.

    Ford Explorer Premium RWD, 77 kWh, magnetic grey metallic, Fahrerassistenzpaket, bestellt 14.04.26, ausgeliefert 27.04.2026.

  • ... so lala im Vergleich zu Hyundai und Co..

    Nicht vergessen darf man hierbei, dass Hyundai z.B. beim Ioniq 5 mehr Puffer beim Akku einbaut, der zuerst "verbraucht" wird, bevor der SoH überhaupt unter 100% fällt.

    Die starten quasi blöd gesagt bei 105%

    Ich finde den Test dazu gerade leider nicht, da hatte der Akku brutto ein paar kWh mehr wie angegeben.

    Bestellt 16.04.26

    Ford Explorer Premium 210kW RWD, Blue My Mind , Fahrerassistenz Paket, B&O, AHK, Traveller Paket

    Voraussichtlich Produktion 03.09 Lieferung bis Ende September

  • Mich würde bei höherem Kapazitätsverlust dann auch der Kurvenverlauf interessieren. Am Anfang scheint das ja ein halbwegs linearer Verlauf mit Steigung x zu sein. Was passiert nach minus 10/15/20 Prozent (bei gleichem Ladeverhalten?) Bleibt es bei der ursprünglichen ‚Verfallskurve‘? Geht es irgendwann zunehmend dramatisch schnell? Gibt es irgendwann eine Sprungfunktion zum ‚sudden death‘? Wann wäre das zu erwarten?

    :/

    Ford Explorer Select, RWD, frostig weiß, AHK, All Season Tires, Händlerbestellung bestätigt am 26.06.26

  • Okay. Hab‘ kurz gegoogelt. Die Antwort unten ist für mich plausibel und innerhalb meiner Erwartung. Die Kunst beim BEV-Gebrauchtwagenkauf wäre dann die Abschätzung, wieviel ‚Plateauphase‘ jetzt bei meinem Wunschobjekt noch übrig ist…


    Die Verlaufskurve des Kapazitätsverlusts (Akkudegradation) eines Elektrofahrzeugs ist nicht linear, sondern verläuft typischerweise in einer S-Kurve beziehungsweise in drei klar voneinander getrennten Phasen.[1]
    Besonders wichtig für Ihre Frage: Nein, bei höherem Kapazitätsverlust bleibt die Kurve nicht linear. Wenn der Akku einmal stark gealtert ist, droht am Ende seiner Lebenszeit ein unvorhersehbarer, exponentieller Absturz der Kapazität.

    Hier ist der genaue Verlauf der drei Phasen aufgeschlüsselt:

    1. Phase: Der Anfangs-Drop (Nicht-linearer, schnellerer Verlust)

    Direkt nach dem Neukauf verliert der Akku in den ersten Monaten bzw. den ersten 15.000 bis 30.000 Kilometern vergleichsweise schnell an Kapazität (oft 3 bis 5 %). [1, 2, 3]

    • Der Grund: Dies ist ein rein chemischer "Einlaufprozess" der Zellen. Es bildet sich die sogenannte SEI-Schicht (Solid Electrolyte Interphase) auf den Elektroden, die wie eine Schutzschicht wirkt. Dafür wird dauerhaft ein Teil des aktiven Lithiums gebunden. [1, 2, 3]

    2. Phase: Das stabile Plateau (Nahezu linearer, sehr langsamer Verlust)

    Nach diesem anfänglichen Rückgang stabilisiert sich die Batterie. Es folgt eine sehr lange, nahezu lineare Phase, in der der Akku extrem langsam altert. [1, 2, 3]

    • Der Wert: Große Flottenstudien (wie von Geotab) zeigen, dass moderne E-Auto-Akkus in dieser Phase im Schnitt nur noch etwa 1,5 bis 2,3 % Kapazität pro Jahr (oder rund 1 % pro 20.000 km) verlieren.
    • Diese Phase hält bei guter Pflege problemlos über 150.000 bis 300.000 Kilometer an. [1, 2, 3, 4, 5, 6]

    3. Phase: Der "Knick" oder "Klippen-Effekt" (Exponentieller Absturz)

    Wird der Akku über viele Jahre stark beansprucht und erreicht einen hohen Kapazitätsverlust, bricht die Linearität komplett ein. Sobald der State of Health (SoH) auf etwa 70 bis 80 % der Ursprungskapazität fällt, droht das Erreichen des sogenannten Kipppunkts (Tipping Point). [1, 2]

    • Der Grund: Die chemischen Verschleißmechanismen im Inneren verstärken sich nun gegenseitig. Es kommt zu mechanischen Rissen in den Elektroden, Verlust von aktivem Material und im schlimmsten Fall zu "Lithium-Plating" (metallische Ablagerungen). [1, 2]
    • Die Folge: Ab diesem Punkt verläuft die Degradationskurve nicht mehr flach oder linear, sondern fällt rapide und unvorhersehbar (exponential) nach unten ab. Die Reichweite schrumpft plötzlich drastisch, und der Akku gilt als defekt oder reif für das Recycling bzw. für eine "Second-Life"-Nutzung als stationärer Stromspeicher.

    Zusammenfassung im Überblick

    • Anfang: Schneller Verlust (Nicht-linear)
    • Mitte (Hauptlebenszeit): Sehr flach und gleichmäßig (Nahezu linear)
    • Ende (Hoher Verlust): Plötzlicher, steiler Absturz (Klippen-Effekt / Exponentiell) [1, 2, 3]

    (Quelle: Google Gemini 03.09.2026,

    Prompt:

    Ford Explorer Select, RWD, frostig weiß, AHK, All Season Tires, Händlerbestellung bestätigt am 26.06.26