Verbrauch Langstrecke

  • Boah, das ist extrem viel für solch einen Kleinwagen 8| Da wird der Explorer vermutlich auch nicht mehr verbrauchen :/

    Kommt immer aufs Fahrprofil an und ob man die Heizung komfortabel einstellt - also auch öfters mal vortemperiert oder wärmetechnisch als Asket unterwegs ist.

    Und wie gesagt - es ist das, was durch die Wallbox geht und nicht was das Auto vorgibt zu verbrauchen!

    Ich glaube dass viele gar nicht wirklich wissen, was ihr Auto tatsächlich verbraucht (egal ob E oder Verbrenner) weil sie davon ausgehen, dass das, was der Bordcomputer auswirft schon stimmen wird, oder weil manche vielleicht auch gar nicht in der Lage wären es richtig zu berechnen.


    Der VW UP! hat einen WLTP-Verbrauch von 14,5 kWh/100 km und der Explorer AWD von etwas über 17. Also gehe ich davon aus, dass der Explorer in meinem Fall so ca. 21,5 - 22 kWh verbrauchen wird übers Jahr gerechnet. Aber wir werden sehen.

    Explorer Select AWD, Bj, 11/25 in Arctic-Blue mit Komfort-Paket, Fahrerassistenz-Paket und AHK

    VW-E-UP! Bj 10/22 mit großer Batterie und Vollausstattung, mit Fahrradträgerkupplung

  • Grundsätzlich finde ich das diese "Reichweitendiskussionen" ziemlich sinnfrei sind. Und dabei ist es egal ob es sich um Verbrenner oder Elektroautos handelt. Vielleicht bekommt man einen Näherungswert aber mehr auch nicht.


    Der Verbauch ist doch komplett individuell und im BEV Bereich nochmal viel mehr von Kleinigkeiten abhängig als beim Verbrenner. Da kann ich an einem Tag mit entsprechendem Rückenwind auf einer Strecke X nur 14kWh verbrauchen und an einem anderen bei Kälte, Regen und Gegenwind auf der gleichen Strecke 20kWh. Ist man eine Strecke nur einweg gefahren oder war es hin und rück? Im flachen Münsterland, im Sauerland oder im Gebirge? Ganz entspannt quatschend mit dem Beifahrer oder ein klein wenig unter Zeitdruck mit dem einen oder andern Überholmanöver?


    Alleine schon auf einem, sagen wir 50km langen, Autobahnabschnitt der mit Tempomat 130 gefahren wird, hat der eine vielleicht eine 6km Baustelle mit drin und fährt dreimal ein Stück hinter einen überholenden LKW her während der andere die 50km einigermaßen komplett mit >100 durchfahren kann. Schon hat man eine oder zwei Kilowattstunden Unterschied.


    Solange man nicht mit zwei Wagen die gleiche Strecke am gleichen Tag zur selben Zeit fährt, ist Energieverbrauch mMn nicht im Detail vergleichbar.

    michel überlegt noch... michel wartet!


    Explorer Extended Range Premium RWD in schwarz mit alles.

    Bestellt: 13.10.26 (freies Händler Vorlauffahrzeug),

    voraussichtliches Produktionsdatum: 05.11.2026 - voraussichtliche Lieferung: irgendwann im Dezember
    (aktuell noch Tesla MY SR von 03.2023 - 86.000km)

  • Grundsätzlich hast du damit recht, dass der Verbrauch extrem von den Streckenprofilen und Fahrprofilen abhängt.

    Und dennoch interessiert es mich, was andere Explorerbesitzer mit ihren Fahrzeugen in ihren Fahr- und Streckenprofilen so verbrauchen.

    Natürlich macht es keinen Sinn, nur nackte Zahlen zu nennen, zu diesen Verbrauchseinstellungen gehören einfach die Strecken- und Fahrprofile sowie Außentemperaturen dazu.

    Aber das finde ich wirklich hier ein super Teilnehmerverhalten, weil fast alle die Informationen mit ihren Berichten mitliefern, die zu einer individuell vergleichbaren oder nicht vergleichbaren Bewertung führen können…


    Grüße

    Ford Explorer 2026.75 Prem RWD - Weiteres:

  • Ja, es klingt auch viel besser, wenn das Auto sagt, es verbrauche nicht so viel, wie man aber dann doch bezahlen muss 8o

    Ladeverluste können je nach Setting bis zu 10% betragen. Ich mutmaße mal, dass in Ladesäulen geeichte Energiemesser verbaut sind, die ziemlich genau zählen. Diese Werte halte ich für deutlich glaubwürdiger als die des Autos selbst :/

    Bislang zeigt mein Explorer einen Langstreckenverbrauch von 16.2kWh/100km an. Das mag von innen heraus betrachtet stimmen; von außen betrachtet sind es wohl eher 17.5kWh/100km.


    Es sind beide Werte wichtig:

    • Der Verbrauch vom Auto selbst, damit du deine Reichweite ordentlich bestimmen kannst.
    • Der Gesamtverbrauch inkl. Ladeverlust damit du die Kostenwahrheit für dein Fahrzeug hast.

    Ich teile die Meinung von aSchremsi : es kommt darauf an, was man wissen will.


    Für die Reichweiten-Abschätzung interessiert ausschließlich die Strom-Menge, die der Batterie entnommen wird.


    Für die Kosten-Berechnung interessiert ausschließlich die Strom-Menge, die der Batterie zugeführt wird.


    Mich interessieren beide Angaben.

    Explorer Premium, Arctic Blue Metallic, GJR, Wärme-Pumpe, 79 kWh, 210 KW (286 PS), RWD, MJ 2027.25

    beim Händler bestellt: 05.08.2026, von Ford Köln bestätigt: 09.08.2026, unverbindlicher Liefertermin: 12.2026

  • Ich vergleiche primär mit mir selbst und auf eigenen Strecken. Aber weniger den akademischen Verbrauchswert, mehr, schaffe ich mehr Strecke, komme ich hin oder hin und zurück, wo muss ich eine Pause machen. Da ich bestimmte, längere Strecken regelmäßig fahre und mich, speziell im Winter Zwangspausen bisher genervt haben, bin ich auf das Ergabnis mit dem Explorer gespannt.

    Mein Problem wird nur sein :) ich fahre wohl immer schneller, was natürlich kontraproduktiv ist. So ganz, wie seinerzeit mit dem Verbrenner, schafft es meine Elektroausstattung noch nicht. Da war so, bei freier Bahn, ein Tempo zwischen 140 und 160 der Kompromiss zwischen entspanntem Vorankommen, erträglicher Lautstärke und Fahrzeit. Auch hier haben wurde irgendwo nach 2-3h eine Pause für die Biologie eingelegt und dann weitergefahren zum Ziel. Die Pause muss jetzt immer noch länger sein um anzukommen, ich hoffe im Winter, dass es bei ca. 15 Minuten sein wird, aktuell sieht die Ladekurve hier ganz passabel aus, dass es klappen könnte. Aber echte Wintererfahrungen mit dem Explorer habe ich noch nicht. Außer, dass jetzt, bei einstelligen Temperaturen, der Verbrauch schon selten unter 20kWh/100km kommt.


    Zum Verbrauch an WB und HPC, das sind bei mir so ca. 7% Verlust an beiden Technologien bisher gewesen, das reicht mir für die Kostenabschätzung und dass ich echten WLTP wohl nur dann erreichen werde, wenn ich es mir gezielt vornehmen würde.

  • Eins ist gewiss - bei diesen Verbrauchsthemen kommt es immer zu teilweise unnötig heftigen Diskussionen…Ich finde, da ist einfach nur Akzeptanz angesagt, wenn ich darüber nix lesen will, lese ich diese Themen nicht, Meinungsäußerungen in jede Richtung sind ja völlig in Ordnung, deswegen sollten sie aber anderen gegenüber respektvoll bleiben…


    Wer wirklich am weitesten kommen will, muss sich immer noch mit einem E-Auto idR sehr einschränken:


    - Geschwindigkeit auf der Autobahn höchsten 100-120km/h

    - Heizung auf Null

    - keine starken Beschleunigungsvorgänge

    - nicht bei niedrigen Temperaturen fahren ( ^^ )


    …aber ich denke, das macht nur ein kleiner %-Satz der E-Autofahrer.

    Es gilt also, will ich weit kommen, Kompromisse im Rahmen meiner individuellen „Schmerzgrenzen“ zu schließen:


    - Geschwindigkeit so weit wie es einem genehm ist reduzieren

    - Heizung so weit herunter regeln, wie das eigene Kälteempfinden es zulässt

    - Auf starke Beschleunigungsvorgänge verzichten


    Und genau hier treffen eben die individuellen Meinungen aufeinander:

    Die einen sagen, ich fahre Auto so, wie ich‘s am Schönsten finde, was geladen werden muss, wird eben geladen,

    die anderen finden eben diesen Kompromiss,

    die dritten sind Sparfüchse und fahren mit ausgeschalteter Heizung, Handschuhen, Wintermantel und Mütze, vielleicht gerade noch die Lenkradheizung auf 1 und den Popowärmer auf 1, Fahrmodus auf „Eco“ und möglichst hinter einem Lkw (das hat mal B.E.N mit seinem Mach E mal experimentell gemacht und ist damit auf der Autobahn tatsächlich >600km weit gekommen).


    Ich gehöre zu der zweiten Kategorie, ich fahre schon verbrauchsorientiert, aber nicht um jeden Preis.

    Wenn es kalt ist, stelle ich das Auto in die Garage, wenn ich Reichweite sparen will, stöpsele ich das Auto in der Garage an und heize es zur Abfahrtzeit vor, Die Heizung stelle ich auf 18-20 Grad, so wie es mir gerade von meinem Kälteempfinden her passt (der Hund mag eh keine wärmen Temperaturen, denn die kann ihren dicken Mantel nicht ausziehen) und in erster Linie, wie es meiner Gattin passt - dann sind es eben auch gerne 22 Grad( :/ ).

    Starke Beschleunigungsvorgänge vermeide ich, aber wenn es ans Überholen geht, dann mache ich das auch in der gebührenden Form, nämlich den Verkehrsverhältnissen angepasst zügig.

    Meine bevorzugten Reise-/Autobahngeschwindigkeiten bewegen sich um die 120-130km/h, aber auch hier, gerade auf Reisen, gerne mal 150-160km/h (dann muss ich eben auch einen Verbrauch von 24-26kWh schlucken)…


    Soll doch jeder machen, wie er es möchte, mir steht es nicht zu, über das Fahrverhalten anderer zu urteilen…

    Und wenn es mich interessiert, wie andere in ihren realen Gegebenheiten verbrauchsmäßig unterwegs sind, lese ich solche Themen, wenn nicht, eben nicht, jedem das Seine ;)

    Aber eines ist auch klar:

    Ein Wunder des sparsamen Fahrens ist auch unser Explorer nicht.

    Ja, ich halte den Explorer im Sommer bei Geschwindigkeiten unter 100km/h mit der entsprechenden Fahrweise durchaus für ein verbrauchsgünstiges Auto, bei Autobahnfahrten allerdings eher nur für ein durchschnittlich „sparsames“ Auto.

    Die Winterverbrauchseigenschaften werde ich erst noch erleben, ich denke aber, den E-Autogesetzen folgend wird es auch verglichen mit anderen E-Autos seiner Größe auch nur ein „durchschnittlicher“ Winterverbrauch werden, bei dem man sich wieder nach sommerlichen Temperaturen sehnt ;)


    ICH habe die E-Autoweisheit nicht mit Löffeln gefressen, blicke nun auf sechs Jahre E-Fahrzeug-Erfahrung mit sechs verschiedenen E-Fahrzeugen von drei Herstellern zurück - und bei allen haben die gleichen Verbrauchsgrundsätze unverändert Bestand.

    Ich persönlich freue mich jedenfalls weiterhin über jeden weiteren Verbrauchsbericht und lese und diskutiere hier gerne respektvoll mit…


    Grüße

    Max

    Ford Explorer 2026.75 Prem RWD - Weiteres:

  • Da bin ich absolut bei dir, auch ich gehöre zur zweiten Gruppe.


    Im Laufe der Jahre sind mir diese "speziellen" Elektroautosachen nur so ein bisschen egal geworden weil elektrischs fahren der normale Alltag ist. Wir haben seit 7 Jahren keinen Verbrenner mehr, beide Autos sind seit dem elektrisch. Wir können es nicht ändern, dass der Verbrauch stark ansteigt wenn es sehr kalt ist und sich jedes zusätzliche kmh auf der Autobahn im Verbrauch wiederspiegelt.


    Bei meinem ersten BEV, einem Kia e-Niro, habe ich noch alles extrem genau dokumentiert, jeder Ladevorgang würde genau mit den Kosten notiert. Nach den drei Jahren und 85.000km konnte ich auf den Cent genau sagen, was mich das Auto an Strom gekostet hat.


    Das habe ich auch noch ein paar Monate mit dem Tesla gemacht aber irgendwann die Lust daran verloren denn das Ergebnis ist ja nach einer gewissen Erfahrung vorhersehbar. Du hast das wunderbar beschrieben.


    Im Tesla hatte ich die "Reichweitenanzeige" nie auf Restkilometer stehen sondern immer auf Prozent (SoC). Damit fährt es sich einfach wie früher mit analoger Tankanzeige. Wenn noch 50 % oder halb voll gibt's noch rund 160-180km Reichweite und wenn der Zeiger Richtung Reserve oder unter 20% wandert ist es an der Zeit sich mal nach einer "Tankstelle" umzusehen.

    Das ist ja inzwischen nicht mehr so schwierig wie 2020 als man Ladepausen wirklich noch planen musste.


    Ansonsten bin ich der letzte, der jemandem sagt er muss so oder so fahren, messen o.ä. das darf selbstverständlich jeder für sich selbst entscheiden. Nur dieses "Ich habe gestern von Hamburg nach Berlin xxxkWh verbraucht, dein Verbrauch von letzter Woche scheint mir daher zu hoch/zu niedrig" sehe ich halt eher kritisch.

    michel überlegt noch... michel wartet!


    Explorer Extended Range Premium RWD in schwarz mit alles.

    Bestellt: 13.10.26 (freies Händler Vorlauffahrzeug),

    voraussichtliches Produktionsdatum: 05.11.2026 - voraussichtliche Lieferung: irgendwann im Dezember
    (aktuell noch Tesla MY SR von 03.2023 - 86.000km)

  • Ich habe das Privileg,dass ich auf Arbeit kostenlos laden darf.

    Aber selbst wenn ich hier in Berlin städtisch laden müsste,wäre Elektro trotzdem deutlich günstiger als Verbrenner,da ich um die Ecke ein Lidl habe,wo ich für 29 Ct die kWh laden kann oder direkt vor der Haustür eine öffentliche Ladesäule für 55 Ct die kWh und selbst wenn ich nen Verbrauch von 30 kWh auf 100 km hätte,wäre das immer noch günstiger als mit nem Verbrenner.

  • Schon interessant, dass viele beim E-Auto so akribisch rechnen. Klar ist doch: Wenn ich das E-Auto an der Wallbox für 30Cent laden kann (ohne PV), verballere ich mit einem Verbrenner 1€ auf 10!km mehr Geld.


    Da ist doch auch der etwas höhere Preis an der Schnellladesäule oder von mir aus auch 30kw bei Schnellfahrt immer noch billiger als jeder Benziner. Das Einzige, was dann in die Knie geht, ist die Reichweite und deswegen ist eine moderate Fahrweise auf der BAB ähnlich schnell wie wenn ich dort rase aber einmal mehr laden muss.

    Zweitwagen aktuell: Mazda CX-5 2.0 165PS

    Zweitwagen bestellt am 18.8.2026: Ford Explorer 286 PS, Premium u. diverse Extras in Arctic Blue

    Erstwagen: Mazda MX-5 2.0 184 PS

  • dermichel


    Ich gehöre auch zu den „Nerds“, die ein Fahrtenbuch führen, aber nicht, weil ich rechtlich dazu gezwungen werde, sondern weil mich die Entwicklung der Verbräuche und der HVB in Abhängigkeiten der unterschiedlichen Strecken interessiert.

    Dazu finde ich Excel als Herausforderung, da was automatisch Auswertendes auf die Beine zu stellen und mich ein bisschen auszuprobieren. Das hält so ein bisschen das Hirn auf Trapp… dazu kommt, dass ich als Rentner keine Arbeitsleistung mehr zu leisten habe, 46 Jahre Malochen sind nun wirklich genug…

    Ich bin da aber ganz bei dir - im Laufe der Jahre wiederholt sich alles, man kennt im Prinzip die Grundsätze des elektrischen Fahrens und die Auswirkungen der verschiedenen Gegebenheiten auf den Verbrauch - und man gewöhnt sich daran…


    Und ich ertappe mich immer noch dabei, bei abweichenden Verbrauchsanzeigen zu hinterfragen, warum ist das so, spinnt der BC, gibt es was, was ich anders beim Fahren gemacht habe?

    Beim elektrischen Fahren ist eben die kleinste Veränderung im Fahrverhalten oder bei Streckenänderungen und Temperaturänderungen durchaus deutlich spürbar, das ist bei einem Verbrenner anders. Da fallen diese Veränderungen nicht so extrem auf.


    Letztendlich würde es ja völlig ausreichen, nur jeden Ladevorgang mit Kilometerleistung, Durchschnittsgeschwindigkeit und geladenen kWh zu dokumentieren, denn letztendlich zählt für jemanden, der privat laden muss und der ein bisschen auf sein Geld achten muss, was er im Monat für die Fahrten finanziell aufwenden muss.


    Wie auch immer, wir weichen vom Thema ab…sorry!


    Ich weiß nicht warum, aber gestern hat mein Explorer trotz 22 Grad-Heizung (die Gattin saß auf dem Beifahrersitz ( :D ) auf einer kurzen Tour mit Stadtanteilen (70%) und Landstraße (30% bei 80km/h) auf ca. 40km mit Zwischenstopps 14,3 kWh verbraucht…das war mit „meinem Ex“ so nicht möglich gewesen. Da lag ich bei ähnlichen Bedingungen auf ähnlicher Strecke bei mindestens 16kWh.

    Also will ich mich nicht beklagen, es ist, wie es ist, alles im grünen Bereich.


    Grüße

    Ford Explorer 2026.75 Prem RWD - Weiteres: