Es geht dabei um die Subvention von mittleren bis niedrigen Einkommen, nicht um emissionsfreies Fahren (das kann auch der ÖPNV, wenn man das Geld dort hinein stecken würde).
Wer sich 2 oder mehr neue Fahrzeuge auf eigenen Namen zulässt, fällt da aus anderen Gründen wohl eher nicht in die Bedürftigkeit.
Die Einkommensgrenze ist außerdem genau so willkürlich gewählt...
Sehe ich ein bisschen anders…
Der Staat subventioniert, ja, aber doch nicht, weil er zu viel Geld hat oder weil er dem Bürger einfach mal Geld aus Jux und Dollerei schenkt.
Der Hintergrund ist immer noch, die Elektromobilität voranzutreiben, um den CO2-Ausstoß zu senken, damit wir 2075 nicht bei 55 Grad im Sommer kaputtgehen. Und die niedrigen und mittleren Einkommen sind eben diejenigen, die Anreize brauchen, um dem Verbrenner den Rücken zu kehren.
Und na klar, die Großverdiener können sich so oder so Elektroautos leisten, die haben es nicht nötig, sich wie ein „Bittsteller“ um 3k€ zu bewerben.
Und nur, weil jemand private Gründe hat, zwei Autos auf sich zuzulassen, letztendlich aber die Voraussetzungen für die Gewährung von „Förderung“ erfüllt davon auszuschließen, halte ich für den Sinn und Zweck nicht zielgerecht, und das hat überhaupt nix mit „Bedürftigkeit“ oder „Nicht-Bedürftigkeit“ zu tun.
Den Begriff „Bedürftigkeit“ mit der Förderung der E-Mobilität zu verbinden, finde ich nicht zielführend und muss sich für Menschen, die wirklich „bedürftig“ sind, wie Hohn anhören…