Beiträge von Mr MX

    Aber das geht nicht nur beim Hersteller Ford so!

    Unser bereits beim Händler seit drei Wochen angelieferter und bereits zugelassener Neuwagen ist bei VW nicht durch die Endabnahme gekommen - nun steht das Auto fertig zugelassen mit begonnener Garantie auf nicht absehbare Zeit beim Händler und darf wegen eines defekten aber nicht lieferbaren GPS-Moduls nicht ausgeliefert werden… <X

    “Ok Ford - Fahrprofil auf Eco”

    “Ich stelle das Fahrprofil auf Eco“…😁


    Und auch die meisten Klimatisierungsbefehle wie die Temperatureinstellung, Stufen der Belüftung usw. lassen sich per Sprachbefehl einstellen.


    Das funktioniert prima, und ich muss da nicht mehr auf dem Sync rumpatschen und mir nen Rüffel von der netten Überwachungsdame hinter dem Lenkrad wegen Unaufmerksamkeit erteilen lassen🥴


    Grüße

    Heute noch einmal beim Folierer meines Vertrauens gewesen…

    Die Spangen lassen sich zumindest mit seinem verwendeten Material nicht folieren. Die Folie haftet nicht hinreichend fest am Material, da ist die Wahrscheinlichkeit von kurzer Freude sehr hoch…

    Also lasse ich das, bin gerade mal dabei, Erkundigungen über die „Ersatzteile“ vom Collection einzuholen…

    Lackieren lassen wird wohl außer Verhältnis mäßig teuer :/

    Es lohnt sich in Wahrheit weder, bei der Werkstatt zu eskalieren noch bei Ford. Die können alle nix machen. Erst wenn VW mit der Fehlerbehebung aus den Puschen kommt, wird sich auch bei Ford was tun. Insofern herrscht nur scheinbare Ruhe oder Zufriedenheit. Die Vergesslichkeiten und Wunderlichkeiten softwareseitig halten auch bei mir an. Ein lifehack hierbei ist, sich mit den Werkseinstellungen vorläufig abzufinden.

    Das sehe ich anders:

    …wenn wir als betrofffene Kunden nicht „eslkalieren“, wird sich nie was ändern, weil dann der Spruch von den Händlern/Ford/VW kommt:

    „Davon haben wir ja gar nichts gewusst, das ist uns neu“ und es wird sich nie was ändern…


    Und genau aus diesem Grund habe ich sowohl an den Händler als auch and den Hersteller „eskaliert“…nur beide schieben sich den Ball zu, der Händler sagt: „Schreiben Sie bitte den Hersteller an und lassen einen Fall aufmachen“, das getan antwortet der Hersteller: „Wenden Sie sich bitte an den Händler, der möge eine „technische Anfrage“ an seinen Ansprechpartner bei Ford richten…

    Der Blöde ist wieder der Kunde, der Hersteller zuckt mit den Schultern, der Händler hat die Nase von dem „Generve“ der Kunden voll, und der Kunde gräbt sich vor Unverständnis vor so viel Unvermögen ein… <X

    Mein Erfahrungen nach knapp 1000km T.2


    Das Sync 4 mit Android Automotive finde ich grundsätzlich ein gutes System mit einem großen Funktionsumfang, durch den man sich als Neubesitzer erst einmal durchfinden muss.

    Die Variabilität in der Positionierung einiger Schaltflächen finde ich gut, da lässt sich schon ne ganze Menge je nach individuellen Bedarfen und Wünschen anpassen.

    Das fordeigene Navi funktioniert nach meinen bisherigen Erfahrungen gut, es umfährt Staus nach meinem Dafürhalten annähernd genauso gut wie Google Maps. Zu den nach 12 Monaten entstehenden Abo-Kosten dafür wurde auch hinreichend kritisiert…


    Die Heizung und Klimatisierung funktioniert imho so, wie sie sollte. Was und ob mir die Wärmepumpe bringt oder nicht, werde ich versuchen herauszufinden.


    Über die Vergesslichkeit der Entertainments und einiger Fahrzeugeinstellungen wurde schon viel geschrieben, leider ein von Ford/VW immer noch nicht gefixtes Problem.


    Und das äußere Erscheinungsbild des Explorers:

    Es scheint so, als dass das Auge und das Gedächtnis sich ein bisschen umgewöhnt -natürlich fand ich den Explorer noch nie hässlich, mir hat er schon von Beginn meiner ersten Berührungspunkte an sehr gut gefallen, aber der Mach E war (und ist nach wie vor) eines der schönsten Elektroautos auf dem Markt- mittlerweile finde ich den Explorer im Allerlei des Straßengewusels durch sein markantes Äußeres auch ein bisschen hervorstechend, und ja, ich finde den Explorer wirklich optisch sehr gelungen. Mir gefällt diese wuchtige Front sogar ein bisschen besser als die seiner ID-Brüder, die in der Front irgendwie „unterbrochener“ und nicht ganz so stimmig daherkommen. Der Explorer will nach außen wohl seinem Stand als SUV darstellen, das gelingt ihm imho sehr gut.

    Und nun ist der für mich optische Störenfried in der Front ja auch noch „angepasst“, für mich ist das Auto in seinem optischen Auftritt genau „mein Ding“…alles prima!


    Die Ladeleistung reicht mir völlig aus…das Auto kennt allerdings bei mir bisher ja nur die 10,9kWh-Ladung meiner und die von SunCharge Wallbox - ich habe bisher nicht einmal „extern“ an einem Schnelllader müssen, insofern weiß ich nicht, was das Auto so an Ladeleistung bringt. Die ist aber für mich nicht so wichtig: Ob ich nun auf Reisen 26 Minuten oder 35 Minuten von 20-80% brauche, ist mir relativ egal…


    Noch ein Wort zur App, denn die gehört imho zu einem E-Auto dazu:

    Die App ist imho diesen tollen Autos nicht würdig!

    Die Informationen, die die App liefert, sind mir persönlich zu marginal, die steuerbaren Funktionen des Autos über die App, beschränkt auf Auf- und Zuschließen und den Fernstart der Klimatisierung finde ich schlichtweg unwürdig.

    Ford kann da deutlich mehr, selbst die Apps eines Ford Kuga und eines Mach E, von denen ich früher immer annahm, dass die vom Funktionsumfang anderen Fahrzeugherstellern hinterherhinken, lassen mich mit Tränen in den Augen daran zurückdenken…nee Ford/VW, das ist nix, da könntet ihr zumindest an dem Funktionsumfang der FPA eines Mach E noch ne riesige Schippe drauflegen und die Besitzer des Explorers mit einer würdigen Funktionserweiterung der App beglücken.



    Ich hoffe, ich habe in meinem Ausschweifen nicht allzu sehr gelangweilt…Im Großen und Ganzen meine ersten 1000km-Erfahrungen zusammengefasst, mein Fazit:


    Ich finde, der Explorer ist ein tolles Auto, sehr viel Licht, Kleinigkeiten, an denen man optimieren könnte, ich mir allerdings von Ford, äh von VW da wenig per OTA erhoffe…

    Also genieße ich jede Fahrt, ein entspanntes und ruhiges Fahren - Zweifel daran, ob ich den richtigen Schritt mit dem Wechsel vom Mach E zum Explorer gegangen bin, habe ich keine, jeder Cent dieser Investition war es für mich persönlich wert… :love:


    Grüße


    Max

    PS: Sollte jemand noch Bedarf an Themenerörterungen zu von mir nicht genannten Funktionsbereichen haben, raus damit…

    Meine ersten knappen 1000km-Eindrücke T.1:


    Zum ACC:

    Ich habe da für mich mittlerweile fast identische Einstellungen zum Vorgänger gefunden:

    Den Abstand habe ich innerstädtisch fast ausschließlich auf 1, da kommt das Auto imho ganz gut klar damit, die Abstände bleiben in der Tat so gering, dass man nicht als Anfahrschläfer bei seinen Hinterleuten eingeordnet wird.

    Das hatte ich an anderer Stelle, als ich noch meinen Platz im Wartezimmer iZm der Funktion OPD angemerkt, dass mit eingeschaltetem ACC eine „Staufahrt“ oder Fahrt im quälenden Innenstadtverkehr auch zusätzlich zur Qual wird, da der ACC des Mach E im Stau dermaßen träge war, dass man sehr schnell als Verkehrshindernis identifiziert wurde…anders der Explorer mit seinem ACC, da hattet ihr Explorererfahrenen absolut recht, der ACC arbeitet auch im Stau wirklich gut, von langen und störenden Anfahrtpausen nichts zu spüren, man muss auch nicht immer wieder den Acc nach einer gewissen Standzeit (beim Mach E waren es keine 10 Sekunden, da musste man erneut den ACC aktivieren), keine Gefahr, angehupt zu werden, keine zwingende Notwendigkeit, OPD zu nutzen.

    Zum OPD angemerkt: Ich habe ihn tatsächlich noch nicht genutzt, weil ich gar keine Notwendigkeit sehe :/

    Auf Bundesstraßen oder Autobahnen stelle ich den Abstand auf Stufe 3-4, auch das reicht mir aus, denn auch da scheint der ACC geschwindigkeitsabhängig auf Grundlage der Abstandseinstellung den Abstand anzupassen.


    Zu den anderen Assistenten:

    Der Spurhalteassistent ist durchaus sehr brauchbar. Ich habe mich bei den Schilderungen der Besitzer, als ich noch Wartezimmerbestzer war, gefragt, „Was meinen die alle damit, dass man doch mit eingeschaltetem Spurhalteassistenten etwas Kraft aufbringen muss, um das Auto zu überstimmen? Beim Mach E ging das sehr leicht, eine leichte Bewegung am Lenkrad und fertig…“

    Ja beim Mach E, das ist aber in der Tat beim Explorer etwas anders. Der lenkt mit Spurhalteassistent schon sehr beharrlich seine Spur, da muss man in der Tat beherzt zugreifen, um dem Assistenten seine eigene Spur zu verordnen…


    Die Bremsen:

    Ja, bremsen können die auch, nur eben etwas anders… ;) Steige ich in den Verbrenner, kommt es regelmäßig zu einem ersten Nicken beim Bremsen, die packen einfach „spontaner“ zu. Der Explorer bremst nicht schlecht, aber man muss eben etwas mehr „zulangen“, ehe eine starke Bremsleistung einsetzt, die dann aber auch einsetzt. Ist sicherlich eine Gewöhnung, unter dem Strich würde ich sagen: Gute Bremsen mit etwas Gewöhnung alles schicki.


    Fahrwerk und Lenkung würde ich genauso wie du als wirklich sehr gut bewerten, da gibt es für mich genauso wenig zu bemäkeln wie beim Fahrkomfort, der Wendekreis bei meinem RWD ist einfach für so ein großes (manche finden kleines) Auto unschlagbar.


    Die Beleuchtung, in meinem Fall das Matrix-LED-Licht, finde ich, wie an anderer Stelle schon erwähnt, genial, breite Ausleuchtung, Matrix-Schaltungen funktionieren super, ich hatte bisher noch keine Signale Entgegenkommender, dass ich blenden würde, die Matrix-FL-Automatik funktioniert verlässlich, für das passende Strecken- und Fahrprofil würde ich immer zu Matrix, soweit verfügbar, raten.


    Zum Verbrauch werde ich in wenigen Kilometern mit meinen ersten 1000-Praxis-km noch was schreiben…


    Die Fahrleistungen finde ich mehr als ausreichend, ich finde, man traut diese Spurtfähigkeit dem ohne jegliche äußere sportliche Insignien daherkommenden Explorer nicht zu - und genau das finde ich ja das Schöne, Understatement und ohne sportliche äußere Ambitionen daherherkommend und dann mit Nachdruck „Tschüss“ gesagt…😁


    Die Sprachsteuerung finde ich ausbaufähig, da könnte die nette Dame im Armaturenbrett nach meinem Empfinden ruhig ein paar mehr Vokabeln lernen, zumal ja das Sync doch so viele Einstellmöglichkeiten bietet, die während der Fahrt nicht so leicht zu finden sind und natürlich bei der Bedienung den Blick von der Straße ablenkt.


    Ja, der Kofferraum ist nicht einer der größten seiner Gattung, aber er reicht aus. Da hätte ich mir vielleicht eine verschiebbare Rückbank zur Vergrößerung des Kofferraums gewünscht, wie es zB im Kuga vorhanden ist.

    Aber das ist eben eine Tatsache, die man vor dem Kauf weiß und in seine Kaufüberlegungen einbezieht.


    Den Frunk vom Traveller-Paket finde ich nicht so ganz optimal gestaltet, es wird links viel Platz in der Tiefe verschenkt, das macht der frunk.at finde ich besser, zumal der den Einfüllstutzen für das Wischwasser freilässt und vor allem einen hydraulischen Haubenheber zulässt.

    Die einhändige Bedienung der Frunkklappe finde ich in der Tat, gerade, wenn man den Frunk als Stauraum für Kabel oder ähnlich nutzt, an die man öfter mal ran will, einen wirklichen Komfort- und Praxisgewinn.

    Mal schauen, ob ich da noch einmal ein paar Taler investiere und umrüste.


    Die Sitze, in meinem Fall die AGR:

    Was mir nicht so ganz behagt, ist im täglichen Gebrauch der Popo-Sensor. Setzt man sich, alles schick, rückt man aber seine Sitzposition dann noch einmal zurecht, schaltet das System für mein Empfinden mitunter ein bisschen schnell wieder ab. Das passiert eben auch manchmal, wenn man sich beim Rückwärtsfahren mal zu weit nach hinten dreht und den Sitz mit dieser Bewegung zu weit entlastet oder etwas von der Rücksitzbank oder dem Fußraum nach vorne greifen möchte.

    Den Sitzkomfort finde ich überdurchschnittlich gut, viele Einstellmöglichkeiten und damit Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichsten Bedarfe und Hintereinheiten, Massagefunktion ein nettes Gimmick, die Ein- und Ausstiegfahrten des Sitzes sind nicht immer ganz zuverlässig, da muss man das eine oder andere Mal mit einem Knopfdruck „nachjustieren“. Die verstellbare Oberschenkelauflage rundet den sehr guten Sitzkomfort noch nach oben ab.

    Toll auch, dass der „Komfort-AGR-Sitz“ auch auf der Beifahrerseite verbaut ist.

    Etwas unglücklich finde ich gelöst, dass das System ausgeschaltet wird, sobald man den Gurt aus dem Schloss löst.

    Und da ich gerade beim Gurt bin, ich finde, das Gurtschloss ist sehr tief neben dem Sitz angebracht und nur schwer zugänglich. Für mich ist das immer ein Gesuche und Gefummel, das Gurtschloss zu finden bzw. den Auslöser zu betätigen.

    Eine Höhenverstellung des Gurts findet man an der B-Säulenbefestigung vergebens, gleichwohl ich selbst trotz meiner etwas für den gemeinen männlichen in Deutschland lebenden Durchschnittsmann unter selbiger liegenden Körpergröße keine Probleme mit dem Gurtlauf an der Schulter und am Hals habe und eine Höhenverstellung daher nicht vermisse.

    …