Klar, ist nicht linear und hängt zudem auch von den Temperaturen ab.
Hast Du Dir das Video angesehen, das ich im vorherigen Beitrag noch ergänzt hatte?
Klar, ist nicht linear und hängt zudem auch von den Temperaturen ab.
Hast Du Dir das Video angesehen, das ich im vorherigen Beitrag noch ergänzt hatte?
1% SOC habe ich beim Enyaq auch, wenn ich den Innenraum für rund 10 Minuten vorheize. Akku-Temperierung kann mein 2022er Enyaq ja noch nicht. Wenn man das auf 1 Stunde hochrechnet, also die 0,77 kWh x 6, ergäbe das einen Verbrauch von 4,6 kW. Wohlgemerkt ohne Akkuheizung.
Mit der Akkuheizung steigt das nochmal deutlich. Ich hab die im BMW mal manuell aktiviert um zu sehen, was die verbraucht und kam auf einen Standverbrauch von knapp 10 kW (natürlich incl. Innenraumheizung usw.). Also kann man für die Akkuheizung alleine wohl auch einen Verbrauch von 5 kW rechnen.
BTW: Gerade dieses Video entdeckt:
Schaut mal so ab Minute 6.00. Wenn ich das richtig interpretiere, kann man eben im Stand den Akku nicht vorkonditionieren.
Wenn das Vorheizen aus dem Akku kommt und nicht aus dem Netz, würde eine Akkuvorheizung die Reichweite eher reduzieren.
Akkuvorheizung ist vordergründig dazu da, vor dem Schnellladen den Akuu auf eine Temperatur zu bringen, die eine hohe Ladegeschwindigkeit ermöglich.
BMW hat diese Woche mit einem Update den Punkt "Batterie vorbereiten" in die App implementiert, aber unabhängig von der Innenraumklimatisierung. In der Beschreibung steht, "für den Fall, dass man kurz nach dem Start an den Schnelllader muß".
Freut mich sehr für Dich. Ich drück die Daumen, dass es so bleibt.
Die Vorkonditionierung sehe ich als großen Vorteil. Mein Enyaq kann es nicht und das ist Schnellladen im Winter ein Drama.
Wenn es ggf. mit reduzierter Geschwindigkeit nach Hause reicht, braucht man ja nicht laden. Aber wenn es ohne laden nicht geht, konditioniert man vor, fährt dann eben eine Ladestation früher raus, ist aber unterm Strich schneller.
Du schreibst i5 war Dir zu groß - kann ich verstehen. i4 hätte nicht gepaßt? Gerade der e-drive 40 kommt auf sehr gute Reichweiten und landen kann er für ein 400V-System auch relativ schnell.
EDIT: ich lade grundsätzlich bei Ionity ... auch aus Kostengründen. Da ist bei meinen regelmäßigen Langstrecken die Abdeckung recht gut.
... wenn man sowieso Pause macht, spielt es nicht die große Rolle.
Interessant wird es dann, wenn man nur mal schnell 100 oder 200 km Reichweite laden möchte.
War bei mir letztens so. Eine Langstrecke hatte sich kurzfristig ergeben, also vorher nicht vollgeladen. Letztendlich haben 25 - 30 kWh gefehlt, um wieder nach Hause zu kommen.
Also kurz Biopause und eine Zigarette und in 11 Minuten waren 50 kWh im Akku, das ist eine durchschnittliche Ladeleistung von 272 kW.
... und selbst bei 72% SOC lädt er noch mit 225 kW.
Wir (ist eine Gemeinschaftsaktion mit meinem Bruder) haben den Taycan jetzt seit Anfang November, also alle Ladeerfahrungen sind bei winterlichen Temperaturen. Bis 60% SOC knallt der mit 300 kW und mehr (wenn die Ladesäule es kann) in den Akku, Peak bei 318 kW. Da sind Langstrecken fast wie mit dem Verbrenner.
Die Winterprobleme beim Laden sollen ja beim EV6 Facelift auch behoben sein.
Ja, die Bodenfreiheit war bei mir auch mit ein Grund für den Explorer. Da zu unserer Fa. auch ein Forstbetrieb gehört. Zumindest die guten Waldwege (wenn man mal kurz zu einer Holzübergabe muß, oder so) kann man dann damit fahren. Fürs Grobe (schlechte Waldwege und Rückegassen) haben wir noch einen höhergelegten Dacia Duster mit Unterfahrschutz, damit nichts passiert, wenn er mal aufsetzt.
Ich drück Dir die Daumen, dass die Probleme dauerhaft beseitigt sind.
Mein Born hatte 3 mal ein neues Airbag-Steuergerät bekommen. Letztendlich war es ein Kabelbruch, der die sporadische Fehlermeldung verursacht hat. Mittlerweile ist seit weit über 1 Jahr Ruhe.
Mal unabhängig von der realen Akkukapazität. Ich hab ja auch Dein Posting bei MT gelesen und mich bereits da gefragt "wieso kauft jemand, der überwiegend Langstrecke fährt und keine unnötig langen Pausen machen möchte, nicht ein 800V-Auto?".
Bei mir wird der Explorer das Auto für die Kurz- und Mittelstrecken, das nur selten einen Schnelllader sehen wird. Da hat der Explorer in der Summe seiner Eigenschaften für das geplante Streckenprofil am besten gepaßt.
Aber ich bin eben auch in der glücklichen Situation, für die Langstrecken auf einen Taycan zurückgreifen zu können. Müßte ich mit einem Fahrzeug 25 tkm im Jahr, überwiegend auf Langstrecke bewältigen, hätte ich mich eher an der 800V-Front umgesehen und z.B. über einen EV6 Facelift nachgedacht, der hat jetzt eine vernünftige Akkugröße und lädt eben deutlich schneller. Es ist auf Langstrecke einfach toll, wenn man die letzten 100 - 150 km Reichweite, die man womöglich bis zur heimischen Wallbox noch benötigt, innerhalb einer Biopause in den Akku ballern kann.
... ich hatte vorgestern auch ohne Ankündigung ein großes OTA-Update beim i4.
Da wurde im Menü im Auto und auch in der App was geändert. Zusätzliche Funktionen, wie z.B. Akku-Vorkonditionierung per App, wenn man kurz nach dem Losfahren an den Schnelllader müßte.
War ne größere Aktion. Erst Alles (2,8 GB) aufs Handy laden. Dann während der Fahrt vom Handy aufs Auto laden und dann im Stand ins Auto installieren.
... aber selbst wenn man vor der Wallbox komplett entleert und dann komplett vollädt, kennt man ja die genau Kapazität nicht, weil ja auch Ladeverluste entstehen.