Beiträge von Louis

    Bin ich der einzige, bei dem das passiert? Das Auto steht friedlich abgeschlossen in aller Ruhe auf dem Parkplatz - und plötzlich geht die Alarmanlage los, obwohl weit und breit kein Grund dafür in Sicht ist.

    Wenn das Ding so unzuverlässig ist, kann ich es auch gleich deaktivieren.... Von den Nachbarn wird jedenfalls keiner auf das Geräusch mit mehr als einem Augenrollen reagieren.

    Es gibt zwar speichertasten am Sitz und Beifahrersitz wo man die Position speichern kann,

    Und genau da kann man die Position auch wieder abrufen - ok, nicht automatisch beim Aufschließen, sondern erst mit einem zusätzlichen Knopfdruck ;)

    Ist für mich ein verschmerzbarer Zusatz"aufwand". Tatsächlich nervt es mich mehr, dass mein Ford mich nicht mit Namen begrüßt, obwohl ich der einzige registrierte Fahrer bin.

    Insofern zieht für mich dein Argument, dass die Messtoleranzen in europäischen Ländern unterschiedlich sind nicht.

    Ich meine die Messtoleranzen bei der Geschwindigkeitsüberwachung, nicht die Voreilung der Tachoanzeige.

    In DE werden bei der Messung 3 km/h pauschal abgezogen (bis 100 km/h, darüber 3%), in NL bspw. nicht.


    Jetzt löst das Gebimmel bei 47km/h aus, würde aber, reizt man die rechtlichen Toleranzen aus, wären es ja 56km/h

    Bei mir löst das "Gebimmel" bei GPS-gemessenen 50 aus (Tachoanzeige 53, länger als ein paar Sekunden). Zuzüglich der deutschen Messtoleranz (s.o.) dürfte man also echt 53 km/h fahren (Tachoanzeige 56), bevor der deutsche Bußgeldkatalog greift. Und ja, der kleinste Tatbestand ist "Überschreitung bis 10 km/h nach Abzug der Toleranz" - da bist du ab 54 (Tacho 57) drin.

    Hinter der niederländischen Grenze bist du ab Tacho 54 im gebührenpflichtigen Bereich, da gibt es keine Gnade (dafür aber deutlich höhere Gebührensätze und den Blitz von hinten). Keine Ahnung, wie es in anderen europäischen Ländern ist.

    das Gebimmel an die ordnungswidrigkeitenbewährte Grenze verschoben

    Die ist in jedem Land unterschiedlich, so wie auch die Messtoleranzen. Da könnte man dann gleich noch eine Einstellung "wieviel bin ich maximal bereit zu zahlen" einbauen.

    Wie oben schon mehrfach geschrieben: die Differenz zwischen Anzeigefehler und Strafzahlung ist so gering, dass sich dieser Aufwand schlicht und ergreifend nicht lohnt. Dass manche Autofahrer Schnappatmung und Puls kriegen, wenn jemand die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht maximal ausnutzt, ist ein Problem dieser Autofahrer, nicht des Gesetzgebers.

    die Navidaten im Auto für die Anbieter verpflichtend aktuell halten

    Inklusive aller dynamischen Tempolimits und Langzeit-Baustellen?

    Für sowas würde ich eher auf Schwarmintelligenz und direkte (autonome) Kommunikation der Autos untereinander setzen - aber das ist ein anderes Thema.

    Ich bin in den letzten ~10 Jahren Passat und Mondeo gefahren - in Bezug auf Software-Updates (inkl. Karten für's Navi) haben sich weder Ford noch VW da irgendwie mit Ruhm bekleckert.

    Verfügbare (und kompatible) Updates wurden nur installiert, wenn meine Fehlerbeschreibung zum Update-Log gepasst hat.

    Der Updateprozess in der Werkstatt ist so etwa auf dem Niveau einer Windows 3.1 Installation und dauert auch ähnlich lange - wenn denn der zentrale Updateserver überhaupt mitspielt und das komplette Paket übertragen werden kann.

    Sind halt Autobauer, Software (inkl. deren Verteilung) ist offensichtlich nicht deren Kernkompetenz.


    Unabhängig davon bin ich mit dem Explorer 1.1 aber soweit zufrieden, im Moment fehlt mir nichts (auch kein OPD) und der Rest scheint zu funktionieren.

    Vor allem muss man sich von der Idee lösen, dass OTA Updates im Auto so ähnlich wie Windows Updates (oder Android, iOS, etc) funktionieren bzw in ähnlicher Häufigkeit kommen.

    Was nicht wirklich kaputt ist, wird nicht aktualisiert. Selbst dann nicht, wenn Updates verfügbar sind.

    Zusätzlich ist es bei den Autobauern gerne so, dass für neue Features auch neue Hardware verbaut wird; die Software ist natürlich nicht abwärtskompatibel und wird auch nicht auf ältere Hardware portiert.


    Also: den Schalter #1 aktivieren und sich dann überraschen lassen, ob und was da kommt.

    Vielleicht das Auto noch mit dem heimischen WLAN verbinden (das sorgt zumindest bei Tesla dafür, dass die Feature Updates ins Auto kommen).

    Auf jeden Fall die Erwartungen auf Null setzen.

    Und Fakt ist auch, dass ich mit realen 47km/h im Fließverkehr ein Verkehrshindernis darstelle und es den Grundsätzen der sogenannten „Leichtigkeit des Verkehrs“ und des Verbots „ohne triftigen Grund darf nicht langsamer gefahren werden als vorgeschrieben bzw. mit dem Langsamfahren dürfen andere nicht behindert werden“ widersprechen…

    Das ist kein Fakt, sondern schlicht und ergreifend Unsinn.

    Kannst gerne mal auf der Polizeiwache deines Vertrauens nachfragen, wie langsam jemand fahren muss, um gegen diese Grundsätze zu verstoßen. Spoiler: 3 km/h unter zulässiger Höchstgeschwindigkeit reicht noch lange nicht. Auch nicht 5.

    Um jetzt den ganzen Emotionen noch ein paar Zahlen entgegenzusetzen: mein Tacho hat ab Tempo 50 eine Voreilung von 3 km/h gegen GPS, d.h. bei angezeigten 50 fahre ich 47 (Abweichung 6%), bei angezeigten 120 fahre ich 117 (Abweichung 2,5%).


    Den möglichen Zeitgewinn auf typische Strecken kann sich jeder selbst ausrechnen....