Beiträge von mattberlin

    Und was soll der Kommentar jetzt? Ich hatte gestern, anderes Auto, genau so eine typische Fahrt, knapp 400km, 1/3 Bundesstraße, 2/3 Autobahn, dort, wenn möglich, 140 bis 150 mit ACC, -5 bis -7 Grad und dank zweier kurzer Pausen und der Realität mit einigen Baustellen und Tempolimits und ab und an auch Verkehr, lag der reine Fahrtschnitt bei etwas über 109km/h, der Schnitt incl. Ladepause bei 100km/h. Damit reicht es für die Strecke als Punktlandung bei mir. Bin mit 4km Restreichweite an der Wallbox angekommen. Wäre ich mit 100% losgefahren, wäre es noch einfacher gewesen, lässt aber für mich so die Abschätzung auf den Explorer zu.

    Ja, könnte man 140 bis 150 konstant fahren ohne Unterbrechungen, wäre das nicht möglich. So schon, zumindest auf meiner Strecke und würde es nicht reichen, gibt es den rechten Fuß der regulierend eingreifen könnte.

    Klar gibt es immer noch Personen, die noch schneller auf langen Strecken unterwegs sein wollen, ein Elektroauto hatte mich gestern jedoch nicht überholt nur röhrende Verbrenner :) in homöopatischen Mengen.

    Sehr individuell und trotzdem, eigentlich von Tag zu Tag entspannter werden, denn die öffentlichen Lademöglichkeiten werden kontinuierlich aufgebaut. Die wenigsten haben eine Tankstelle in der Garage, auch da musste man strategisch vorgehen. Es wird immer wieder die Fälle geben, wo es wirklich eine Herausforderung ist. Ist für mich wie beim Handynetz, bestimmt 99% haben inzwischen kein Problem damit, doch finden sich immer wieder Personen, die haben Probleme. 100% Zufriedenheit gibt es nur bei Fakeshops :)

    Bedenkt man die Möglichkeiten von Ladeziegel bis HPC ist die Möglichkeit einen Ladepunkt zu finden inzwischen sehr groß, auch bieten immer mehr Firmen ihren Mitarbeitern eine Möglichkeit an. Die Strategie wird sich ändern, wenn immer mehr Elektroautos kommen, werden Läden hiermit verstärkt ihre Kunden ködern können um im Vorübergehen zu laden. In meinem Umfeld hat Lidl, Rewe, Kaufland, Einkaufspassage in den letzten Jahren für eine Vielfalt an Lademöglichkeiten von AC bis DC gesorgt, das erlebe ich auch verstärkt im urbanen und ländlichen Umfeld.

    Die aktuelle mögliche Ladekurve beim AWD reicht in meinem Alltag auch vollkommen aus im Rahmen der Biopausen so viel nachzuladen, dass bei Strecken bis ca. 400km für mich keine längere Pause nötig ist und man trotzdem auf der Autobahn im Bereich 140 bis 150km/h, auch im Winter unterwegs ist. Voraussetzung natülich ein Start bei 100% und ausgehend von 1/3 Landstraße und 2/3 typischer Autobahn mit den üblichen, wechselnden Tempi.

    Die Fabelwerte einiger 800V Systeme sind für mich inzwischen gar kein Zugpferd mehr, da der pesönliche Nutzen hier eher selten vorhanden wäre

    Spannend, ich nutze ja aktuell den BMW i4 als Übergang, bis mein AWD kommt, hier ist, trotz Vorkonditionierung, bei den aktuellen Minusgraden nicht ganz die maximale Ladeleistung nutzbar, immer noch ordentlich und deutlich besser als ohne.

    Den AWD habe ich mir auch auf Grund der angenehmen Ladekurve ausgesucht, grundsätzlich hätte der RWD gereicht, im Alltag lade ich auf der Langstrecke auch immer mal wieder bei höheren SoC Werten, wenn eben eine Biopause angesagt ist :) die Mitfahrer sind hier trainiert entsprechend rechtzeitig das Anliegen kund zu tun :D

    Naja, dann würde es keine Autos mit Assistenzfunktionen geben und keine Autos mit Fahrer :) denn beide Komponenten sind alles andere als 100%ig zuverlässig.

    Ich verstehe schon was gemeint ist, aber auch die Kirche im Dorf lassen. Was m.E. wirklich blöde ist, wenn man das nicht per App verifizieren oder steuern kann. Also der Notnagel sollte schon vorhanden sein.

    Ich hatte jedoch die Funktion als eine der ersten Aktionen im Explorer seinerzeit deaktiviert, nicht aus Gründen der Zuverlässigkeit, sondern weil ich ein paar Mal auf einem Supermarktparkplatz gesehen habe, wie weit teilweise die Nutzer vom Auto weg sind, bevor das Auto abschließt, fand ich erschreckend.

    Für Konstantverbrauchswerte im Sommer empfehle ich das alte Supertestvideo

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    etwa bei 29:10 Minuten ist der Graph zu sehen.

    Die Werte von ExplorerFun sind tendenziell sehr hoch, das sind Werte, die habe ich im Sommer auf der Autobahn bei diesen Tempi mit einem Audi e-tron unterboten bei langer Konstantfahrt. Also irgendwo zwischen den Werten der AMS und den Werten von ExplorerFun wird man im Alltag liegen :)

    Es ist m.E. eher unüblich, dass man das gesamte Navigationspaket aktualisiert. Die Daten sind zu statisch. Es werden, was total sinnvoll ist in Zeiten von Onlineverbindungen, nur die benötigten Updates heruntergeladen.

    Die Erwartung an Aktualität scheitert auch regelmäßig daran, dass die Betreiber überhaupt nicht erfahren, dass sich etwas verändert hat.

    Es ist eine gewisse "Bringschuld", die einfach nicht zuverlässig erfolgt.

    Das ist der Vorteil von Google etc. mit der Liveaktualisierung durch die Nutzer, der Schuss geht aber ebenso nach hinten los, wenn die Nutzer einfach regelmäßig auf "ist noch da" drücken, obwohl bspw. Baustellen nicht mehr vorhanden sind.

    Eine Neuinstallation der Basisdaten kann man m.E. dann vornehmen, wenn man Probleme hat mit der Navigation und man vermutet, dass ein Update nicht sauber installiert wurde. Die aktuellen Daten der Region werden dann nachgeladen. Hier kenne ich die Strategie von Ford nicht, ob man hierfür eine Routenführung braucht oder nicht.

    :) ja, das kann Tesla, wummernden Bass, wer das nicht mag, dem gefällt das Sounding im Tesla nicht. Ich konnte dort nie einen guten Klang für mich einstellen, Andere waren begeistert vom wummernden Bass und brauchten keine Details. Geschmacksache.

    Aber egal, ich kann nachvollziehen, dass Ford keine Liebesheirat ist sondern eine Zweckehe. Am Ende zeigt sich oft, die Zweckehen halten länger :) Für mich war der Ford auch der beste Kompromiss meiner ganzen Wünsche und Anforderungen. Vermutlich auch ein Grund, warum man durchaus warten kann, auch wenn das Fahrzeug schon da ist.