Beiträge von mattberlin

    Ich will auch endlich meine Fingerabdrücke auf dem Display hinterlassen......ich meine mein Standfahrzeug hat die 1.1 und angelich, daumendrück, soll das Steuergerät diese Woche geliefert werden.

    Aber Releasenotes habe ich bisher noch keine gesehen, das wäre mal interessant zu erfahren, was sich, außer die offensichtliche Massageeinstellung, womöglich noch alles verändert hat bei der Software, oder habe ich das überlesen?

    Im Allgemeinen reicht es ja tatsächlich aus den Luftdruck dann zu überprüfen, wenn sich die Bedingungen ändern, also Wechsel SR auf WR oder bei Änderung des Beladungszustandes. Dass alle 4 Reifen platt sind, passiert gelegentlich in Berlin bei SUVs, aber das erkennt man dann auch ohne Reifendruckwarner. Ansonsten hatte ich tatsächlich zwei Situationen, da haben diese Drehzahlwarner angesprochen und es war auch zu wenig Druck im Reifen. Beim ersten Fall hatte ich es praktisch zeitgleich zur Meldung am Fahrverhalten festgestellt, beim zweiten Fall nicht, da war eine Schraube drin und die Luftfederung hatte jegliches Gefühl hier unterdrückt :)

    Persönlich fände ich inzwischen auch echte Druckanzeigen entspannter, ist eher eine Bauchsache als rational, denn prinzipiell hat eben die günstigere Technik auch funktioniert.

    Die sollen lieber lesen....und Langeweile muss man auch aushalten können, zeigt sich leider oft später. Aber jeder erzieht seine Brut selber :D

    Evtl. überlegen, wenn man den Kindern das wirklich antun möchte, ob nicht ggf. etwas besser die Mittelarmlehne genutzt werden kann als Befestigung.

    Das wären 8-9% Reichweitenverlust beim M3 LR nach 60T km. Hast Du sehr viel SuC geladen und bist viel mit tiefen SoC bei niedrigen oder sehr lange mit hohem SoC bei vollem Akku gestanden? Der Wert kommt mir sehr hoch vor.

    Da würde ich eher die Angaben im Tesla in Frage stellen. Ebenso, dass Tesla regelmäßig sehr viele Kilometer fahren kann, wenn die Reichweite eigentlich Null ist. Das passt nicht zu einer nachvollziehbaren Reichweitenberechnung in meinen Augen.


    BMS-Strategien gibt es sicher viele, m.E. ist es bei meinem alten Audi bspw. so gewesen, dass immer ein gewisser Prozentsatz der Bruttokapazität als Puffer genutzt wird, der nutzbare Puffer wird also mit fortschrietender Degradation geringer.

    Andere Hersteller sollen einen fixen Wert nutzen und wiederum andere sollen erst einmal den Puffer nutzen um die Degration für den Nutzer auszugleichen. Am Ende merkt jeder es an seinem Auto und stellt sich darauf ein.

    Blöde sind dann nur Sprünge, bspw. fahre ich gerade einen Nio EL7 über das Wochenende mit 100kWh Akku und die Reichweite schmilzt bei niedrigem SoC deutlich stärker als bei hohem SoC ohne von mir ausgelöster Änderung der Fahrsituation, das ist total nervig.

    Den Ford kenne ich noch nicht, wie "linear" ist denn hier der Reichweitenverfall, wenn man bspw. mit konstantem Tempo unterwegs ist?

    Das von Dir geschilderte Verhalten ist für LFP Akkus empfohlen, da die Spannungsunterschiede der Zellen zwischen voll und leer eher gering sind. Bei den NMC Akkus im Ford ist das nicht der Fall, Du brauchst diese Justierung nicht wirklich im Normalfall.

    Beim Vorgänger NMC Audi hatte ich zweimal ein BMS Update und da wurde die Prognose der Reichweite nach 1000 bis 2000km und eher großen SoC Zyklen wieder normalisiert.

    Kurz gesagt, der SoC kann zuverlässig ausgelesen werden, die Restreichweite, gerade bei hohem SoC ist manchmal etwas optimistisch, wenn das BMS noch nicht Dein Fahrverhalten mit berücksichtigt.

    Zur Degradation, grob gesagt am Angang eher groß, also 3% auf die 10.000km, danach langsamer voranschreitend. Bei meinem Audi waren es am Ende bei 116.000km 10% Degradation und, grob gesagt, alle Jahre oder 30.000km bei mir kamen dann ein paar Prozente drauf. Da ich sehr viel HPC und sehr oft auf 100% aufgeladen habe, ist das eher eine worstcase Orientierung hier.

    Ich nenne das Servicewüste Ford, die Dinge drumherum summieren sich auch, aber alleine Ford betrachtet scheint viel ein serieller Prozess zu sein und die Zeiten mit Lieferzusagen lange der Vergangenheit anzugehören.

    Wenn alles da ist, scheint es zeitnah erledigt werden zu können, aber wehe etwas muss angefordert werden, dann kann es 2 Tage oder 2 Monate oder.... dauern und keiner kann sagen was davon zutrifft.

    Am Ende wohl für Ford die günstigere Variante, Kunden sind hier scheinbar störendes Beiwerk.

    Drücke die Daumen, dass es klappt in endlicher Zeit.

    Cosinus , wäre es ein Privatfahrzeug, hätte ich auch schon längst diesen Weg genommen. So kümmert sich mein Dienstleister darum und er will aktuell keine Wandlung, da er das wirtschaftliche Risiko trägt, ist es für mich vermutlich nicht so nervig, wie für andere Servicewüstenbetroffene.

    Seit Jahren bin ich der Meinung, richtig schlechte Autos bekommt man nicht mehr, so ist der Service und wie man mit Kunden umgeht für mich so wichtig und hier ist Ford aktuell bei einem Fahrzeug im Gewährleistungs-/Garantiezeitraum die schlechteste Erfahrung, die ich bisher gemacht habe. Einen unmotivierten Händler kann man immer mal treffen, dass der Werkssupport, selbst im Eskalationsfall so wenig Einfluss hat, das ist für mich, ähnlich wie die Kommunikationspolitik ein Grund die Marke in Zukunft eher zu meiden.