Beiträge von Froschf...gruen

    allein wegen der Steuerpolitik und den Kaufanreizen zum E-Auto gegriffen haben

    Aus welchen Gründen hat man hierzulande in den letzten Jahrzehnten wohl zum Diesel gegriffen?

    Weil der Diesel deutlich billiger ist (durch STEUERVERGÜNSTIGUNG) und dadurch den höheren Kaufpreis eines Dieselmotors Finanziell ausgleicht und Langfristig sich dadurch Geld sparen lässt?

    Bei gleicher Besteuerung von Benzin und Diesel hätte die Verbreitung des Dieselmotors, insbesondere im PKW Bereich, sich ganz anders entwickelt.

    Da sprechen Befürworter des Verbrenners von 'Technologieoffenheit' und meinen eigentlich nur 'ich will den neuen Schei.... nicht'.

    Und wenn die Kunden ihn dann doch wollen, kannst du deinen Laden irgendwann zu machen.


    Man sollte auch seiner Kundschaft gegenüber 'Technologieoffen' auftreten.

    Ihnen also nicht von neuen Technologien (direkt oder indirekt) abraten und seine eigenen Techniker mal zu Weiterbildungsmaßnahmen bzgl. neuer Technologien schicken.

    Dann kann man auch 'Technologieoffen' Autos Verkaufen, Warten, Instandsetzen.


    Ansonsten gehen Grüße an Nokia und Kodak raus!

    Als Anwohner des Kölner Umlands freute ich mich sehr als der Händler schrieb: "Fahrzeug wurde heute produziert."

    Dann kam die Ernüchterung: Alle Fahrzeuge werden vom externen Transportdienstleister erst einmal nach Antwerpen gebracht und von dort an die Händler verteilt.

    Tourenplanung, Nicht genügend LKW Fahrer, blablabla.

    Es vergingen dann nochmal 5 Wochen bis mein Auto beim rund 25km vom Ford Werk entfernten Händler angeliefert wurde.

    Mit 3 Verschiedenen Octavias über 10 Jahre kann ich das ebenfalls bestätigen.

    Die App Entwicklung bzw. was dahintersteckt scheint bei Europäischen Herstellern niederrangig zu sein.

    Bei dem Peugeot meiner Frau ist es auch nicht besser. Da haben wir die Hoffnung nach jetzt bereit 7,5 Jahren aufgegeben dass es jemals besser werden könnte.

    Am alten Fahrzeug liegt's nicht. In den Foren beschweren sich Leute mit ihren Brandneuen Autos über die immer gleichen Macken.


    Wir sind vermutlich zu sehr auf die (Verbrenner-) Motoren Technologie fixiert und alles andere ist nur neumodischer Schnickschnack den eigentlich keiner braucht.

    Den man aber anbieten muss weil es die Kunden wollen.


    Tesla z.B. sollte sich mit einem großen Europäischen Hersteller zusammentun.

    Da könnte was gutes bei rauskommen. Europa macht den mechanischen Part bzw. die eigentliche Fahrzeugtechnik, Tesla die Software für alles andere.

    Wenn man sich vor einem Besuch im Autohaus zu Hause während einer längeren Sitzung (Toilette) mal den Prospekt des gewünschten Fahrzeugs durchliest und dann noch ggf. mal in die Preisliste guckt, ist man i.d.R. besser informiert als die meisten Verkäufer.

    Die scheinen ehrer Finanzexperten zu sein (Leasing, Finanzierung, Zusatzgarantien die genaugenommen ein Versicherungsprodukt sind, Teilweise schon Abomodelle).

    Die Technischen Eigenschaften des Produkts sind da offensichtlich nachrangig. Soll der Kunde selbst nach gucken.


    Eine einzige Ausnahme habe ich in einem MAzda Autohaus in Leverkusen mal erlebt.

    Ein Verkäufer Anfang 20 mit, vom Namen her, Türkischer Herkunft.

    Der konnte jede Frage zum Mazda 6 beantworten.

    Auch so kleine "Testbemerkungen" im Smalltalk wie "Der Mazda 121 war ja kein richtiger Mazda" wusste er mit "Ne, das war ja ein Fiesta mit Mazda Logo" zu beantworten.

    (Am Ende wurde es ein Peugeot 308. Lag aber nicht an ihm.)