Das mag klappen, wenn dein Explorer auf deinem Grundstück steht und man einfach ein Verlängerungskabel anschließen kann. Sobald das Auto frei zugänglich auf der Strasse steht und man im dritten OG wohnt, sieht das schon ganz anders aus.
Letztlich sind wir da wieder beim Thema MicroGrid. Es mag "nett" sein, wenn der eine oder andere "Nerd" Equipment hat, mit dem man auch ohne funktionierendes Netz elektrische Energie erzeugen kann. Strukturell bringt uns das aber nicht weiter. Dafür sind die Netze puffermäßig schlicht zu schlecht ausgebaut.
Vor geraumer Zeit war hier in der Nähe fast ein ganzer Ortsteil auf Grund eines technischen Fehlers stundenlang ohne Stromversorgung. Da wurde dann ein mobiler Großgenerator angehängt, was übergangsweise die Grundversorgung sicherte.
Der Defekt vorher verursachte jedoch Überspannungen, die in sehr vielen Häusern zu Ausfällen und/oder Defekten in vielen elektronischen Geräten zur Folge hatten. Da brachte also auch eine Einspeisung von außen nicht wirklich viel. Zudem wurden durch das absichtliche Verschieben der Netzfrequenz im Notgenerator alle PV-Wecheslrichter zwangsabgeschaltet. Dieses Ereignis geschah Ende Juni; da gab es durch den Ausfall der Heizungen natürlich lediglich Komfort-Probleme.
Sich auf jegliche Art von Energieausfall vorzubereiten ist möglich, aber extrem aufwändig und entsprechend teuer. Dazu kommt, dass eine solche Sicherung in einem Einfamilien-Haus noch relativ einfach umsetzbar, in einem MehrParteien-Haus quasi unbezahlbar ist. In Anbetracht der Zahlen ist es aber eben auch schlicht nicht nötig. Jedem Prepper bleibt es selbst überlassen, in wie weit er/sie sich auf Eventualitäten vorbereiten möchte.