…ich denke, das ist nicht unbedingt eine Frage des Amortisierens… bei mir ist es definitiv auch eine Frage der Bequemlichkeit und des Willens der Unabhängigkeit von öffentlichen Ladeplätzen…
Der größte Vorteil für mich ist es eben, wenn das Auto eh ruht (zumeist in der Nacht) und nicht genutzt wird, aufgeladen zu werden und morgens so wie ich‘s brauche, eine geladenes Auto zu haben.
Den Luxus der Vortemperierung des Fahrakkus und des Innenraums insbesondere im Winter und damit der Schonung des HV mal ganz abgesehen.
Wann sich letztendlich eine solche Anlage finanziell amortisiert hat, hängt ja von vielen unterschiedlichen Faktoren ab, insbesondere von den örtlichen Provitstrompreisen und den örtlichen öffentlichen Ladeanbietern.
Wenn du es genau wissen willst, musst du dir schon die Arbeit machen und dir eine entsprechende Kostenaufstellung über deine Privatstromkosten, die Kosten einer Wallbox deiner Begierde sowie deren Installationskosten erstellen, dann die Kosten deiner voraussichtlich zu nutzenden öffentlichen Ladeinfrastruktur erheben und letztendlich selbst einen Rechenschieber in die Hand nimmst und die Kosten gegenrechnest…
Ich habe es für mich mal gegengerechnet:
Meine Wallbox inkl. Installation plus den privaten Stromkosten haben sich nach ca. 7 Jahren bei einer Gesamtkilometerleistung von ca. 10000km/Jahr und einem Jahresdurchschnittsverbrauch von 18kWh in der Gegenrechnung mit der öffentlichen Stromladung zu durchschnittlich 0,56€/kWh amortisiert…
Da ich wohl nie wieder Verbrenner fahren werde und seit fast fünf Jahren elektrisch mit einer eigenen Wb unterwegs bin, bin ich in 2 Jahren durch…🥴
Grüße
PS: Es wäre schön, wenn du in deiner Signatur die Eckdaten deines Fahrzeugs eintragen würdest, damit wir wissen, mit welchem Fahrzeug wir es zu tun haben - Danke!