Beiträge von Heinz15

    Erste Etappe: 76 km (in 1:07 h), 20.7 kWh/100 km, bei trockenem Wetter (15.5 Grad)


    Gesamt: 201 km (in 2:41 h), 16.1 kWh/100 km,....mittlerweile 18 Grad


    => (mittels 3-Satz berechnet...) Rückfahrt: 125 km (1:34 h), 13.3 kWh/100km

    Bergab ist man immer deutlich sparsamer unterwegs.


    Mein Arbeitsweg von 38 km, beginnt auf 300 m Meereshohe, geht die Bergstrecke hoch auf über 800 m und dann wieder etwas nach unten. Das Büro liegt auf gut 600 m Meereshöhe, also 300 m höher.


    Im Sommer zeigt mir bei der Hinfahrt der BC im Enyaq zwischen 19 und 21 kWh/100 km (jetzt im Winter bei Minusgraden um die 25 - 26 kWh) und bei der Rückfahrt zwischen 11 und 13 kWh/100 km, hatte aber auch schon unter 10, wenn man nicht überholen konnte (jetzt im Winter sind es meist 15 - 16 kWh)


    Oben auf der Kuppe bei gut 800 m habe ich nach 10 km Fahrt im Sommer gut 50 kWh/100 km im BC stehen und im Winter gut 60 kWh ;)

    Ich habe ja gemerkt, dass man anfangs beim ersten BEV versucht, möglichst effizient unterwegs zu sein. Mittlerweile ist mir das egal, solange dadurch kein externer Ladestopp erforderlich wird.

    Ich habe auf meinen knapp 40 km Arbeitsweg eine Bergstrecke mit 500 m Höhenunterschied nach oben (da wurden früher Bergrennen gefahren). Da ist es mir egal, wenn Spaß 2 kWh extra kostet. Gerade mit dem i4M50 kann man da an Stellen überholen, wo man mit dem Verbrenner gar nicht drüber nachgedacht hätte.

    Es hat ja jeder seine Gründe weshalb er zum BEV wechselt. Ich finde einfach die ansatzlose Beschleunigung aus jedem Geschwindigkeitsbereich geil ;)


    Zum Video: Für die Bedingungen und die Geschwindigkeit ist der Verbrauch normal. Als ich im September meine Probefahrt gemacht hatte, war auch relativ starker Regen, das hat man auf der AB auch beim Verbrauch gemerkt. Gerade beim AB-Verbrauch sind ja SUVs wegen der schlechteren Aerodynamik immer etwas im Nachteil.

    Na ja, mit mehr als 120 sehe ich mich nicht als Heizer. Ich finde es einfach öde und werde da schnell müde.


    Mit dem Enyaq fahre ich in der Regel im Sommer 130 - 140 (im Winter nur 130), weil er sonst überproportional viel verbraucht, mit den anderen Beiden eher 140 - 160, weil die bei der Geschwindigkeit in etwa die Reichweite haben wie der Enyaq bei 120 - 130.


    Das ist für mich der beste Kompromiss zwischen schnell vorankommen und Effizienz.


    Aber das muß jeder für sich selbst entscheiden.

    ... 120 ist doch schon langweilig genug.


    Ich finde den Verbrauch gut. Wenn ich mit dem Allrad-Enyaq bei winterlichen Temperaturen 130 auf der AB fahre, sind das eher 25 - 26 kWh auf 100 km.

    Update


    Anfang November war es dann endlich soweit und es wurde der Taycan 4S (eine Gemeinschaftsaktion mit meinem Bruder) endlich nach 4 Monaten Verzögerung ausgeliefert. Da sich bei so Gemeinschaftsfahrzeugen niemand so richtig für die Pflege zuständig fühlt (meist bleibt es bei mir hängen) haben wir die Pflegeleicht-Variante in silber-metallic mit Leder schwarz gewählt.


    Hier erst mal ein Bild von der Anlieferung mit den 20-Zoll Sommerfelgen:


    IMG_2753 (1).jpg


    ... übergeben wurde er dann mit den mitbestellten 19" Winterrädern, die wir auf Grund der langen Verzögerung und weil wir keinen Ersatzwagen in Anspruch genommen hatten, ohne Berechnung bekamen.


    IMG_2768.jpg


    Durch den Akku mit 97 kWh netto und die gute Aerodynamik (auf der AB senkt die Luftfederung den Wagen ab) liegt selbst die Winterreichweite auf der AB bei realistischen 400 km. Das läßt für den Sommer auf 450 - 500 km hoffen (WLTP liegt konfigurationsspezifisch über 600 km).


    Absolut beeindruckend ist die Ladeperformance. Bis 60% SOC geht er mit 300 kW und mehr rein, Peak war bei 318 kW. Bei 70% SOC sind es noch 213 kW, bei 80% fällt er dann auf gut 100 kW


    Da man durch die hohe Reichweite seltener extern laden muß, war ich auf den ersten 1.400 km bisher nur einmal am Schnelllader. Angesteckt mit 25% SOC und beendet mit 80% SOC. Ladezeit für 60,5 kWh waren 14 Minuten, das ist eine durchschnittliche Ladeleistung von 259 kW. Steckt man bei 10% oder weniger an, sollte es noch etwas mehr werden, weil in dem Bereich ja mit über 300 kW geladen wird.


    IMG_2786 (1).jpg


    Das macht die E-Mobilität wirklich langstreckentauglich und man hat keine Nachteile mehr zu Verbrenner.