Beiträge von tvinnefossen

    PS: Vielleicht ist die genannten Variante mit Renault eine Möglichkeit. Wenn dort nämlich der TWINGO als absoluter Tiefpreis-Einstieg im e-Sektor kommen soll. Wollte man eigentlich Partner finden. Aber VW und andere lehnten ab.

    Insofern wäre eine Neuauflage des "Ka" damit machbar. Im Weiteren dann sukzessiv die Plattformen von Renault/FORD (Europe) sich am arrangieren...

    Vermutlich liegst Du mit dieser Einschätzung näher an der Realität als mein Wunsch einer Partnerschaft mit der VW AG. Schaut man sich das Markenportfolio der Renault Gruppe so an, so würde ich meinen, daß da noch die Stelle frei ist, die bei der VW AG von Audi besetzt wird. Fragt sich aber, ob Ford diese Stelle besetzten kann. Bei VW wüßte ich nicht, wo man Ford einordnen könnte. Als Seat-Ersatz? Persönlich sagt mit die MEB-Plattform allerdings eher zu als die E-Plattform von Renault... na kiekn wa ma

    Kommt der Ford Fiesta auf VW-Basis?
    Feiert der Ford Fiesta auf der Basis des für Ende 2025 angekündigten VW ID.2 sein Comeback? Das spräche dafür!
    www.autozeitung.de


    .... das wäre ja dann ein weiteres Modell. ... und da sich die Frequenz der Fiesta-Meldungen erhöht, glaube ich so langsam auch dran. Und er käme wohl gleichzeitig mit dem ID.2, oder mit geringer Verzögerung.


    Hinzu kommt, daß ja Ford auch ein wenig an VW verdienen dürfte. Der wichtige T7 und der Amarok basieren auf Tourneo Custom und Ranger.


    Ich habe noch die stille Hoffnung, daß Ford sich fängt. VW als eine Art Weißer Ritter dürfte wohl eher ausscheiden. Ich wüßte nicht, wo sich Ford zwischen Skoda, Seat/Cupra, Audi und VW einordnen ließe ohne offensichtlich im Revier eines anderen zu wildern. Es bleibt spannend....

    Habe Probleme meine bestellte Shell Recharge Karte zu aktivieren. Es kommt immer die Meldung fehlerhafter Code beim scannen oder bei der manuellen Eingabe. Telefonische Nachfragen oder Antworten per Mail, werden nicht mehr beantwortet. Hat jemand ähnliche Erfahrungen schon gemacht?.

    ... hm... Mist! Den gleichen Fehler hatte ich auch und dann habe ich irgendwas anders gemacht und dann ging es..... dummerweise weiß ich nicht mehr, was genau ich tat und warum es dann ging. Bei mir war es aber definitiv ein "Anwendermißverständnis" nicht direkt ein Fehler.... glaube ich... ich krame mal im Gedächtnis....

    Ok, wenn du ersteres so gut erkannt hast - verstehe ich deinen 2. Absatz aber nicht, bzw. wo ist positives wenn man...


    ....sich von VW eine MEB-Plattform in Lizenz holt, 3 Jahre später damit erst kommt

    ...auch den PUMA auf "e" setzt aber nicht weniger lange braucht -im Gegenteil und längst komplett unabhängig davon einen Nachfolger bräuchte

    ...wo ist überhaupt Perspektive was an elektrischen Modellen kommt?

    Die Schräglage wird in der öffentlichen Wahrnehmung zuvorderst dem schleppenden Absatz bei den BEVs angelastet. In Deutschland, dem größten europäischen Markt, sieht es auch tatsächlich mau aus. Trotzdem steht Ford in Sachen BEV im europäischen Vergleich sowohl für April, als auch für Mai auf Rang 9. Die Absatzzahlen scheinen mir im Rahmen des Erwartbaren zu liegen. Und europäische Top 10 ist nunmal "gar nicht so schlecht". Die Schieflage liegt also vermutlich nicht am erwartbaren Absatz, der aber dafür verantwortlich gemacht wird.

    "Auf der anderen Seite" zeigt ja an, daß es die andere Seite der selben Medaille ist, daß das eine, das andere nicht aufweigt und beides zum Tragen kommt. Der negative Aspekt aber leider mehr Gewicht zu entfalten scheint. Und! Es ging ja darum, ob die negative Presse bezüglich des Managements, die Kaufzurückhaltung zusätzlich befeuert, trotz wirklich guter Produkte. Verzögerung hin, Verzögerung her, Explorer und Capri sind keineswegs veraltet. Und die Tests von Fachmagazinen und auch von "YouTubern" habe ich unterm Strich als positiv in Erinnerung.

    Trotz der von Dir genannten Punkte bewegt sich der Absatz der Ford-BEVs nach meinem Dafürhalten in einem ordentlichen Rahmen. Das miese Marketing verhindert mehr und die genannten Managementfehler sorgen letztendlich vermutlich dafür, daß auch ein höherer Absatz nicht viel retten können würde.....


    Lange Rede kurzer Sinn: Ich sehe in meinem Eintrag keinen immanenten Widerspruch.

    Angaben ohne Gewähr; ist nur eine Meinung: Eigentümer des Fahrzeuges ist ja der Leasinggeber. Im Falle eines Leasings über die Ford-Bank käme es, meiner Meinung, darauf an, ob/wie sie in das Konzerngeflecht eingebunden ist. Geht der Leasinggeber insolvent, gehören die Fahrzeuge zur insolvenzmasse. Es liegt aber im Ermessen des Insolvenzverwalters, ob die Fahrzeuge durch die Leasingnehmer weiter genutzt werden dürfen/sollen oder nicht. Wenn die Ford-Bank keine 100%ige Tochter der Ford-Werke ist und ein eigenständiges Unternehmen ist (wovon ich ausgehe), sollte man aber wohl aus dem Schneider sein... vielleicht, womöglich... oder so

    War gerade mal kurz bei meinem FFH um die Zulassungsformalitäten zu erledigen. Habe das Thema dort kurz angesprochen. Also die Ford-Bank sei wohl eine 100%-ige Tochter der Ford-Werke aber die Leasingnehmer wohl geschützt. Die Fahrzeuge sollten im Falle einer Insolvenz erst nach Ablauf der Leasingverträge in die Insolvenzmasse eingehen.

    Beschäftigte in Kölner Ford-Werken streiken erstmals
    Seit 1930 hat der US-Autobauer Ford einen Standort in Köln. Zum Streik kam es bislang noch nie. Doch die Sparpläne des Managements führen zu einem Novum. Der…
    www.n-tv.de


    Auch hier wird heute ins selbe Horn geblasen.


    Fakt bleibt ja, so oder so, daß die Verkäufe/Zulassungen auf dem deutschen Markt, der nunmal der größte in Europa ist, deutlich hinter den Erwartungen bleiben. Im Rest Europas geht es eigentlich, aber das ist zu wenig. Das abrupte Ende der Verbrennerproduktion kann man für die Frage, warum die BEVs in Deutschland so schlecht laufen, bestimmt außer Acht lassen.


    Die MEB-Basis ist solide und hat einen guten Ruf. Die Fahrzeuge des VW-Konzerns auf dieser Plattform werden bestens angenommen. Capri und Explorer bieten innen wie außen eine zusätzliche Designfacette, für die ganz sicher eine ausreichend große Zielgruppe vorhanden wäre. Und auch die Preisliste scheint mir nicht das ausschlaggebende Argument zu sein. Zumal ja wohl noch nie ein Ford für den Listenpreis über den Tisch ging und nach meiner Einschätzung auch die Nachlässe für die Hauspreise der Händler eher über dem Durchschnitt liegen. Auch die Namensgebung "Capri" wird wohl heißer diskutiert als sie sich auswirkt. Capri-Fahrer von damals, wenn sie den neuen Capri ablehenen, lehnen ihn nicht wegen des Namens und des Designs ab, sondern weil er ein BEV ist. Alle anderen würden ihn wohl zumindest trotz des Namens in Betracht ziehen können.


    Bliebe also fast nur noch die Marketingabteilung übrig. Bei Skoda gingen am Tag der Vorstellung des Elroqs europaweit angeblich 20.000 Bestellungen ein. Mir ist Skoda mit einer eher konservativen PR-Strategie in Erinnerung. Und auch VW und Audi verzichten weitestgehend (nachdem, was bei mir ankommt) auf sinnbefreite Werbeclips im Influencer-Style wie Ford es leider tut. Solche Filmchen folgen zwar vielleicht den Regeln des Instagramhandwerks, zielen aber genau deswegen an der Kernzielgruppe vorbei. Wie schonmal gesagt, hätte mein Erstgeborener und Student nicht die Probefahrt um den Gewinn einer USA-Reise gemacht, wäre ich nie auf den Explorer gekommen. Er wollte den Wagen nie kaufen/leasen/finanzieren; aber er wurde erreicht. Wenn man das verallgemeinern kann, hat Ford mit dieser Aktion die Kosten zusätzlich erhöht, bei nur zweifelhaftem oder mäßigem Erfolg.


    Die Werbemasche von Ford in den sozialen Medien halte ich für hochgradig hilflos und peinlich. Immerhin geht es nich um den neuesten Lippenstift. das beste knitterfreie T-Shirt oder das trendigste Fitnessgetränk. In diesem Duktus sind die mich erreichenden Spots und Werbungen aber gehalten. Es geht um preisintensive Produkte, die - wie ich meine - zwar sehr gut sind, es aber eben nicht auf den Schirm der wirklichen Zielgruppe schaffen.

    Verbrennerentscheidung hin oder her; auch ob ein höhere Absatz Ford Europa wird retten können bliebe fraglich; aber die schlechten Zulassungszahlen in Deutschland schiebe ich zu einem Großteil auf das Konto der Marketing- und Social-Media-Abteilung. Es gab in den Netzwerken nicht ein Werbe-Filmchen zum Explorer, daß mich irgendwie angesprochen hätte. Einzig das Teaserfilmchen auf der Ford-Webseite in der norwegischen Fjordlandschaft hat mich zu Beginn der Entscheidungsfindung zu meiner Frau sagen lassen "... kiek ma, wir sind schonmal voll die Zielgruppe"

    ... hinzu kommen noch solch Kleinigkeiten, wie ein seit erscheinen der neuen Preisliste am 28. Februar bis heute nicht aktualisierter Konfigurator etc.... Aber vielleicht hat man sich in Köln ja auch schon entschieden und sagt "..ach komm, den Konfigurator brauchen wir nun auch nicht mehr zu aktualisieren..."

    Mich würde einmal interessieren was im Falle der Insolvenz mit den ganzen ausgelieferten Leasingfahrzeugen passiert....wandern die gar in die insolvenzmasse ?

    Müssen die zurückgegeben werden ?

    Oder wie oder was ???? :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: 8o

    Angaben ohne Gewähr; ist nur eine Meinung: Eigentümer des Fahrzeuges ist ja der Leasinggeber. Im Falle eines Leasings über die Ford-Bank käme es, meiner Meinung, darauf an, ob/wie sie in das Konzerngeflecht eingebunden ist. Geht der Leasinggeber insolvent, gehören die Fahrzeuge zur insolvenzmasse. Es liegt aber im Ermessen des Insolvenzverwalters, ob die Fahrzeuge durch die Leasingnehmer weiter genutzt werden dürfen/sollen oder nicht. Wenn die Ford-Bank keine 100%ige Tochter der Ford-Werke ist und ein eigenständiges Unternehmen ist (wovon ich ausgehe), sollte man aber wohl aus dem Schneider sein... vielleicht, womöglich... oder so

    Ein wenig frage ich mich bei diesem Thema aber auch, wie groß der Anteil tatsächlicher Fehlentscheidungen am geschilderten Problem ist und in welchem Maße das Problem durch Schwarzmalerei verstärkt, herbeigeschrieben und zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung wird. Ja, auch ich habe nicht verstanden, warum Ford - anders als andere Hersteller - die Verbrennergewinne nicht nutzt, um die Elektroentwicklung "quer zu subventionieren", sondern sich quasi schlagartig vom Verbrenner in Europa verabschiedet hat.


    Auf der anderen Seite steht Ford, europäisch betrachtet, im BEV-Segment gar nicht so schlecht da. Vermutlich fehlen hier aber die Gewinne der Verbrenner um zufrieden sein zu können.

    Laut eu-evs.com hat Ford im April 25 mit 5591 zugelassenen Einheiten einen Marktanteil von 4,2% (Platz 9). Hyundai hat 4,3%; Seat/Cupra 3,9%; BYD3,6%; Tesla 3,5%; Polstar; 1,9%. Ford liegt somit im Umfeld von Marken mit Modellen, die medial deutlich präsenter sind, jedoch - bis auf Tesla - eher nicht mit Negativschlagzeilen. Seit Jahresbeginn, verbessert sich Ford in der Rangliste (nicht zwingend beim Marktanteil in %) stetig.