Beiträge von KannNixRichtig

    Ich zähle ja zu den Akku-Schonern und lade nur auf 100% auf, wenn ich eine längere Reise plane. Ansonsten sind 80% genug.

    Da wir ja bislang nur den 500er Fiat gewöhnt sind, den ich in der Regel auch noch nach 17Uhr mit PV-Überschuss soweit nachladen kann, dass es für ein bis zwei Pendelstrecken reicht, ist das mit dem Ford eine andere Hausnummer. Da muss man schon mal in die PV-Prognose schauen, um ein lohnendes solares Fenster zu finden.

    Zuhause, wenn man in der Regel eine Nacht Zeit hat, das BEV zu laden, macht eine 22kW-AC-Ladeinfrastruktur wenig Sinn; unterweg bei einem einstündigen Termin schon deutlich mehr.

    Ich habe damals diese beiden Teile für relativ schlankes Geld im Internet gekauft. Als ich dann meinen lokalen Elektriker bat, diese bei mir einzubauen, lehnte er ab. Als ich ihm mitteilete, dass ich ihn nur als Dienstleister und nicht als Teilehändler beauftragen wolle, hat er sich nie mehr gemeldet. Den intelligenten Zähler habe ich mir von einem externen Dienstleister einbauen lassen. Das war rückwirkend eine sehr weise Entscheidung gewesen, da ich mich so etwas unabhängiger von den "Launen" meines Netzbetreibers, der bis dahin auch mein Messtellenbetreiber war, machen konnte.

    ...Wenn es schnell gehen muss, steuere ich einen DC Lader an...

    Es geht darum, dass Viele diese Art Fahrzeuge als Geschäftswagen nutzen und z.B. bei einem Termin die städtische Infrastruktur nutzen möchten. Diese ist in der Regel eben auf AC-Laden begrenzt. Wieso in einem Fahrzeug in dieser Preisklasse, wo man gegen Aufpreis sogar einen von außen verstellbaren Innenspielgel bestellen kann, kein 22kW-Lader erhältlich ist, erschließt sich mir nicht.

    ...im verplombten Bereich....

    Den gibt es bei mir schon seit Jahren nicht mehr. Damals beim Bau meiner ersten PV habe ich SLS und ÜSS nachgerüstet sowie ein iMSys-Zähler einbauen lassen. Da damals allerdings Corona-Ausgangsverbot war, kam Niemand vom Netzbetreiber. Daran hat sich bis heute nichts geändert...


    Auch bei einem 90k€ Audi Q6 eTron kannst du zwar beidseitig Ladebuchsen ordern jedoch keinen 22kW-Lader. Das scheint es bei VW schlicht nicht zu geben :/

    Die von mir erwähnten Änderungen müssen bei jedem (Dauer-)Verbraucher, der mehr als 4.2 kW Anschlusswert hat, gemacht werden; unabhängig davon, ob es sich um eine PoolHeizung, eine PV-Anlage oder eine Wallbox handelt.

    Letztlich findet sich in der VDE-Norm jedoch kein Hinweis darauf, dass man seinen bestehenden Verteilerkasten deswegen austauschen muss. Das ist eher Etwas, das man dem Marketing der Elektrobranche zuschreiben muss.


    Man kann die Leistungsfähigkeit der eigenen Elektroinstallation natürlich auch prüfen, in dem man einfach mal eine 22kW-Wallbox anschließt und sie ein paar Stunden mit Vollgas laufen lässt. Da kann man je nach Setting die Leitungen riechen und/oder auch anhand dunkler Streifen an der Wand erkennen 8o Sinnvoller ist es womöglich vorher die Anlage zu prüfen und bei Bedarf entsprechend anzupassen ;)