Der Vergleich zwischen einer Wärmepumpe zu Hause und im Auto hinkt doch ein wenig. Das Haus ist eher selten den Gegebenheiten eines Autos ausgesetzt und die Leistungsfähigkeit der "winzigen" WP im Auto wird auch selten bei einem COP über 2,5 liegen. Leider gibt es diesbezüglich keine genauen Angaben.
Nebenbei sind Autos selten mit Isolierungen wie WDVS und Doppel- oder Dreifachverglasung bzw. Flächenheizungen (Fußboden oder Wand) versehen, die es einer Wärmepumpe leichter machen würden, die vom PTC erzeugte Wäre zu erhalten.
Normalerweise startet man im Winter mit einem komplett ausgekühlten Auto, dass dann mit oder ohne WP, vom PTC Heizer auf Temperatur gebracht wird. Morgens kann man vielleicht vorgewärmt starten. Nach dem Parken am Ziel ist das Auto dann wieder kalt.
Ich habe mir nach meinen Erfahrungen mit Klimaanlagen in VW Derivaten gegen eine WP entschieden. Den Explorer möchte ich länger fahren und da kann ich auf eine mögliche Fehlerquelle mit teuren Komponenten und deren Wartung verzichten. Bei Leasing oder auf die Garantie beschränkte Haltedauer würde ich die WP auch nehmen.
In R134A Anlagen hatte ich seltsamerweise nie Probleme und nach 10 Jahren hat kaum Kältemittel gefehlt. Bei den 3 Fahrzeugen mit r1234yf hat es VW erst beim dritten hinbekommen, dass die Anlage länger als 2 Jahre ausreichend dicht ist. Und das ohne nennenswerte Steinschläge im Kondensator...
Ich hoffe für alle mit WP, dass es der Hersteller beim CO2 mit höherem Druck besser im Griff hat.